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Neueste Analysen(7)

NVIDIA Aktie Intrinsischer Wert - KGV von nur 30!
Value Investing with Sven Carlin, Ph.D.|26. Juni

NVIDIA Aktie Intrinsischer Wert - KGV von nur 30!

NVIDIA Aktie: 30er KGV und die Frage nach der Nachhaltigkeit des KI-Booms

In diesem Video analysiert der Value-Investor die fairen Werte (Intrinsic Value) der NVIDIA-Aktie. Der aktuelle Kurs liegt über dem errechneten Wert, was darauf hindeutet, dass die Aktie für einen konservativen Anleger nicht günstig ist.

Kernaussagen zur aktuellen Lage

  • Parabolisches Gewinnwachstum: Die Gewinne sind in den letzten Jahren explodiert, getrieben durch den KI-Boom.
  • Fallendes KGV: Trotz des Kursanstiegs ist das KGV von 80 (2020) auf aktuell 31,95 gefallen – ein klassisches Zeichen dafür, dass die hohen Erwartungen langsam erfüllt werden.
  • Geschäftszahlen: Der Umsatz hat sich fast verdoppelt, die Margen steigen, der Free Cashflow betrug zuletzt 48 Milliarden USD in einem Quartal (annualisiert über 200 Milliarden USD).

Zukunftserwartungen und Wall Street

  • Analysten sind extrem bullisch (nur 1 starke Verkaufsempfehlung). Die durchschnittliche Kursziel-Abweichung nach oben beträgt 43 %.
  • Erwartetes Gewinnwachstum: 87 %, 42 %, dann 24 % in den nächsten Jahren.
  • Für die Fair-Value-Berechnung nimmt der Analyst ein durchschnittliches Wachstum von 25–30 % bis 2031 an.

Drei Szenarien für den fairen Wert

SzenarioAnnahmen (Wachstum, KGV)Fairer Wert (aktuell: ~500 USD)Ergebnis
Basisszenario25 % Wachstum (5 Jahre), dann 10 %; End-KGV: 20275 USDAktie ist überbewertet
Best-Case30 % Wachstum, dann 12–15 %; End-KGV: 25~50 % Rabatt (unter ~500 USD)Sehr günstig, jährliche Rendite 17–18 %
Margin of Safety25 % in 2 Jahren, dann 5 % (Zyklus+Konkurrenz); End-KGV: 1039 USDTotalverlustrisiko (Kursverlust von 50 % in 10 Jahren)

Die entscheidende Frage: Nachhaltigkeit des KI-Investitionsbooms

  • Zyklizität der Halbleiterbranche: Der historische Chart zeigt klare Zyklen mit Boom und Crash (Double Ordering, Überkapazitäten).
  • Risikofaktoren: Wenn die Großkunden (Hyperscaler) ihre Investitionen (1 Billion USD/Jahr) zurückfahren oder die Konkurrenz aufholt, könnte der Zyklus kippen.
  • Keine Anlage für Value-Investoren: Der Analyst betont, dass die Aktie zu viel auf Zukunftshoffnungen basiert und das Risiko eines signifikanten Kurseinbruchs besteht.

Fazit: Für einen Value-Investor ist NVIDIA aktuell zu teuer, da der faire Wert unter dem Kurs liegt und die Gewinne stark vom KI-Boom abhängen. Das beste Szenario (Bull Case) ist nur dann realistisch, wenn der Boom ungebrochen anhält.

Jev + Claude Opus 5.5 = Der wahnsinnigste KI-Handelsroboter aller Zeiten
Miles Deutscher Finance|24. Sept.

Jev + Claude Opus 5.5 = Der wahnsinnigste KI-Handelsroboter aller Zeiten

Einleitung

Dieses Video zeigt, wie man mit Jev und Claude einen extrem schnellen KI-Handelsroboter baut. Der Autor (Miles) demonstriert live einen High-Frequency-Trading-Bot, der auf Hyperliquid handelt.

Was ist Jev?
  • Jev ist kein klassisches LLM, sondern ein System-One-Modell.
  • Es generiert keinen Text, sondern bewertet Zustände und liefert strukturierte Entscheidungen mit Wahrscheinlichkeiten.
  • Das ermöglicht schnelle Klassifikation bei deutlich geringeren Kosten als bei Claude.
Warum Kombination aus Claude und Jev?
  • Claude (= LLM) übernimmt die Strategieentwicklung, Backtests und offene Analysen.
  • Jev kümmert sich um die schnelle Entscheidungsfindung bei der Ausführung – ideal für Hochfrequenzhandel mit niedriger Latenz (~300–500 ms).
Das Setup
  • Der komplette Einrichtungs-Prompt liegt kostenlos in der School Community.
  • Jev wird über Vercel bereitgestellt, Claude Code dient als Steuerzentrale.
  • Der Bot kann auf Paper-Trading oder Live-Konten laufen – die Architektur ist identisch.
Strategiefindung
  • Es gibt keine Wunderstrategie: 99 % der Strategien verlieren Geld.
  • Man sollte Backtests nutzen (z. B. eigene Engine, Quantedia, NFX) und Strategien zuerst im Papierhandel testen.
  • Erst nach erfolgreichen Vorwärtstests auf ein Live-Konto wechseln.
News Trading mit Jev
  • Jev kann Live-Schlagzeilen lesen (z. B. Bloomberg, Reuters, Yahoo Finance) und in Millisekunden als bullisch, bärisch oder neutral einstufen.
  • Dadurch lassen sich automatisierte News-Trading-Systeme aufbauen.
Anbindung an Börsen
  • Alpaca: Einfach, unterstützt Aktien und Krypto, Paper- und Live-Handel per API.
  • Bybit: Besser für Krypto und niedrigere Gebühren; Anbindung über VPS, MCP oder Trigger Trade.
  • Wichtig sind Risikoregeln (max. Position, Tagesverlust, Kill-Switch) sowie Alerts oder manuelle Freigaben bei hohen Beträgen.
Fazit

Jev ist kein Ersatz für ein LLM, sondern eine sinnvolle Ergänzung für schnelle Entscheidungen. Die Technologie ist nicht nur für Trading, sondern auch für Business-Workflows (z. B. Datenklassifikation) geeignet. Wer früh einsteigt, kann sich einen echten Vorsprung sichern.

Trump, Saylor und Bitcoins ENDSPIEL
Coin Bureau|24. Sept.

Trump, Saylor und Bitcoins ENDSPIEL

🏛️ Die politische Wende: Vom Feind zum strategischen Baustein
  • Über weite Strecken seiner Geschichte stand Bitcoin im Fokus staatlicher Regulierung (z. B. China, Indien) und wurde mit Geldwäsche und Kriminalität assoziiert.
  • Donald Trmans Wandel ist exemplarisch: Von scharfer Kritik („Bitcoin ist ein Betrug“) zu einer pro-Bitcoin-Haltung, getrieben durch Wahlkampfspenden, NFTs und geopolitische Erwägungen.
  • Die USA etablieren eine strategische Bitcoin-Reserve (Executive Order vom 6. März 2025), basierend auf bereits beschlagnahmten BTC. Das Ziel: langfristiges Halten statt Verkaufen.
🏢 Unternehmen als Bitcoin-Festungen: Das MicroStrategy-Modell
  • Michael Saylor und sein Unternehmen (jetzt „Strategy“) entwickelten eine extreme Treasury-Strategie: Sie nehmen Kapital über Aktien, Wandelanleihen und Vorzugsaktien auf, um massiv Bitcoin zu kaufen.
  • Ende 2025 besitzt das Unternehmen über 670.000 BTC und setzt neue Maßstäbe – aber auch mit Risiken, wie der Verkauf von BTC bei fallenden Kursen zeigt.
  • Immer mehr Unternehmen folgen dem Trend: Über 198 börsennotierte Firmen besitzen inzwischen Bitcoin als Reserve.
⚡ Minen, Energie und geopolitische Interessen
  • Bitcoin-Mining wird zum politischen Instrument: Trump will, dass Bitcoin in den USA „gemined, geminted und gemacht“ wird.
  • Der Fokus liegt auf günstiger Energie und strategischen Vorteilen – ein kompletter Kontrast zur früheren Regulierungspolitik.
⚖️ Der Preis der Mainstream-Adoption: Zentralisierung oder Freiheit?
  • Durch ETFs und regulierte Verwahrer (wie BlackRock) wird Bitcoin für Institutionen zugänglich, aber die Nutzer besitzen oft nicht die Private Keys – ein Widerspruch zur ursprünglichen „Dezentralität“.
  • Satoschis Vision eines Peer-to-Peer-Geldes wird durch Mittelsmänner verwässert, doch die Software bleibt widerstandsfähig: Kein Staat kann die Regeln ändern, die auf den Computern der Nutzer laufen.
🔮 Das Endspiel: Gewonnen durch bloßes Überleben?
  • Bitcoin hat die Prüfungen überstanden (z. B. Mt. Gox, regulatorische Angriffe) und sitzt nun am Tisch von Nationalstaaten, Konzernen und Zentralbanken.
  • Die Kernfrage bleibt: Kann Bitcoin seine dezentrale Identität bewahren, wenn Banken und Staaten es integrieren? Oder passt es sich der traditionellen Finanzwelt an?

Fazit: Egal ob als digitales Gold oder politisches Symbol – die Welt hat Bitcoin zur Kenntnis genommen. Der Kampf um die Zukunft des Geldes bleibt offen, aber Bitcoin hat bereits bewiesen, dass es nicht zu schlagen ist.


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