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Neueste Analysen(7)

Bitcoin: Die entscheidende Zeit naht
Benjamin Cowen|10. Aug.

Bitcoin: Die entscheidende Zeit naht

Aktuelle Marktlage
  • Bitcoin notiert bei etwa 64.000–65.000 USD.
  • Der Analyst spricht von einer bevorstehenden „Crunch Time“ – einer entscheidenden Phase, die den weiteren Kursverlauf bestimmen wird.
Historische Muster und Zyklusanalyse
  • In Midterm-Jahren (z. B. 2018, 2022) bildet Bitcoin oft ein Sommer-Tief, gefolgt von nachlassender Volatilität im Juli–September.
  • Danach folgt meist ein finaler Abverkauf im Spätherbst (Oktober–Dezember), der die nächste Hausse einleitet.
  • Der Sprecher erwartet einen ähnlichen Verlauf: Sommer-Tief war erreicht (Februar und Juni/Juli), nun folgt eine Seitwärtsphase, bevor der finale Drop einsetzt.
  • Der wahrscheinlichste Monat für das endgültige Tief ist Oktober, möglich sind aber auch September oder Dezember.
On-Chain-Indikatoren und soziale Stimmung
  • Der MVRV Z-Score liegt noch nicht unter Null – ein typisches Zeichen für ein endgültiges Boden-Niveau.
  • Das soziale Interesse ist aktuell so niedrig wie im August 2018 (0,2), damals ebenfalls ein Zeichen für eine Phase geringer Aufmerksamkeit.
  • Viele glauben, der Kryptomarkt sei tot – genau das war in früheren Zyklen der Kipppunkt vor dem nächsten Aufschwung.
Ausblick und Handlungsempfehlungen
  • Crunch Time bedeutet: Eine Entscheidung zwischen Ausbruch nach oben oder unten steht kurz bevor. Der Analyst tendiert zu einem erneuten Abverkauf.
  • Er warnt vor Selbstzufriedenheit, auch wenn der Preis um 60.000 USD „vernünftig“ erscheint.
  • Die ITC-Konferenz im November (20.–22.) ist bewusst nach dem erwarteten Ereignis terminiert.
  • Er rät, bis September günstige Tickets zu sichern und den Markt aufmerksam zu verfolgen.
Jev + Claude Opus 5.5 = Der wahnsinnigste KI-Handelsroboter aller Zeiten
Miles Deutscher Finance|24. Sept.

Jev + Claude Opus 5.5 = Der wahnsinnigste KI-Handelsroboter aller Zeiten

Einleitung

Dieses Video zeigt, wie man mit Jev und Claude einen extrem schnellen KI-Handelsroboter baut. Der Autor (Miles) demonstriert live einen High-Frequency-Trading-Bot, der auf Hyperliquid handelt.

Was ist Jev?
  • Jev ist kein klassisches LLM, sondern ein System-One-Modell.
  • Es generiert keinen Text, sondern bewertet Zustände und liefert strukturierte Entscheidungen mit Wahrscheinlichkeiten.
  • Das ermöglicht schnelle Klassifikation bei deutlich geringeren Kosten als bei Claude.
Warum Kombination aus Claude und Jev?
  • Claude (= LLM) übernimmt die Strategieentwicklung, Backtests und offene Analysen.
  • Jev kümmert sich um die schnelle Entscheidungsfindung bei der Ausführung – ideal für Hochfrequenzhandel mit niedriger Latenz (~300–500 ms).
Das Setup
  • Der komplette Einrichtungs-Prompt liegt kostenlos in der School Community.
  • Jev wird über Vercel bereitgestellt, Claude Code dient als Steuerzentrale.
  • Der Bot kann auf Paper-Trading oder Live-Konten laufen – die Architektur ist identisch.
Strategiefindung
  • Es gibt keine Wunderstrategie: 99 % der Strategien verlieren Geld.
  • Man sollte Backtests nutzen (z. B. eigene Engine, Quantedia, NFX) und Strategien zuerst im Papierhandel testen.
  • Erst nach erfolgreichen Vorwärtstests auf ein Live-Konto wechseln.
News Trading mit Jev
  • Jev kann Live-Schlagzeilen lesen (z. B. Bloomberg, Reuters, Yahoo Finance) und in Millisekunden als bullisch, bärisch oder neutral einstufen.
  • Dadurch lassen sich automatisierte News-Trading-Systeme aufbauen.
Anbindung an Börsen
  • Alpaca: Einfach, unterstützt Aktien und Krypto, Paper- und Live-Handel per API.
  • Bybit: Besser für Krypto und niedrigere Gebühren; Anbindung über VPS, MCP oder Trigger Trade.
  • Wichtig sind Risikoregeln (max. Position, Tagesverlust, Kill-Switch) sowie Alerts oder manuelle Freigaben bei hohen Beträgen.
Fazit

Jev ist kein Ersatz für ein LLM, sondern eine sinnvolle Ergänzung für schnelle Entscheidungen. Die Technologie ist nicht nur für Trading, sondern auch für Business-Workflows (z. B. Datenklassifikation) geeignet. Wer früh einsteigt, kann sich einen echten Vorsprung sichern.

Trump, Saylor und Bitcoins ENDSPIEL
Coin Bureau|24. Sept.

Trump, Saylor und Bitcoins ENDSPIEL

🏛️ Die politische Wende: Vom Feind zum strategischen Baustein
  • Über weite Strecken seiner Geschichte stand Bitcoin im Fokus staatlicher Regulierung (z. B. China, Indien) und wurde mit Geldwäsche und Kriminalität assoziiert.
  • Donald Trmans Wandel ist exemplarisch: Von scharfer Kritik („Bitcoin ist ein Betrug“) zu einer pro-Bitcoin-Haltung, getrieben durch Wahlkampfspenden, NFTs und geopolitische Erwägungen.
  • Die USA etablieren eine strategische Bitcoin-Reserve (Executive Order vom 6. März 2025), basierend auf bereits beschlagnahmten BTC. Das Ziel: langfristiges Halten statt Verkaufen.
🏢 Unternehmen als Bitcoin-Festungen: Das MicroStrategy-Modell
  • Michael Saylor und sein Unternehmen (jetzt „Strategy“) entwickelten eine extreme Treasury-Strategie: Sie nehmen Kapital über Aktien, Wandelanleihen und Vorzugsaktien auf, um massiv Bitcoin zu kaufen.
  • Ende 2025 besitzt das Unternehmen über 670.000 BTC und setzt neue Maßstäbe – aber auch mit Risiken, wie der Verkauf von BTC bei fallenden Kursen zeigt.
  • Immer mehr Unternehmen folgen dem Trend: Über 198 börsennotierte Firmen besitzen inzwischen Bitcoin als Reserve.
⚡ Minen, Energie und geopolitische Interessen
  • Bitcoin-Mining wird zum politischen Instrument: Trump will, dass Bitcoin in den USA „gemined, geminted und gemacht“ wird.
  • Der Fokus liegt auf günstiger Energie und strategischen Vorteilen – ein kompletter Kontrast zur früheren Regulierungspolitik.
⚖️ Der Preis der Mainstream-Adoption: Zentralisierung oder Freiheit?
  • Durch ETFs und regulierte Verwahrer (wie BlackRock) wird Bitcoin für Institutionen zugänglich, aber die Nutzer besitzen oft nicht die Private Keys – ein Widerspruch zur ursprünglichen „Dezentralität“.
  • Satoschis Vision eines Peer-to-Peer-Geldes wird durch Mittelsmänner verwässert, doch die Software bleibt widerstandsfähig: Kein Staat kann die Regeln ändern, die auf den Computern der Nutzer laufen.
🔮 Das Endspiel: Gewonnen durch bloßes Überleben?
  • Bitcoin hat die Prüfungen überstanden (z. B. Mt. Gox, regulatorische Angriffe) und sitzt nun am Tisch von Nationalstaaten, Konzernen und Zentralbanken.
  • Die Kernfrage bleibt: Kann Bitcoin seine dezentrale Identität bewahren, wenn Banken und Staaten es integrieren? Oder passt es sich der traditionellen Finanzwelt an?

Fazit: Egal ob als digitales Gold oder politisches Symbol – die Welt hat Bitcoin zur Kenntnis genommen. Der Kampf um die Zukunft des Geldes bleibt offen, aber Bitcoin hat bereits bewiesen, dass es nicht zu schlagen ist.


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