
Bitcoin: Dubiose Spekulation
Benjamin Cowan analysiert die aktuelle Bitcoin-Marktsituation anhand des 4-Jahres-Zyklus und der Saisonalität. Er betont, dass niemand kurzfristige Bewegungen vorhersagen kann, aber historische Muster helfen, langfristige Trends zu verstehen.
Kernpunkte:
- Zyklusanalyse: Bitcoin bildet typischerweise Tiefs im Februar der Midterm-Jahre (2014, 2018, 2022). Das aktuelle Muster ähnelt 2018 mit einem erneuten Test der Tiefs im Sommer.
- Underperformance in der ersten Jahreshälfte: Bitcoin verliert gegen andere Anlageklassen (Gold, S&P 500, Energie, Silber, Microsoft) – Bestätigung der These, Bitcoin in H1 zu ignorieren.
- Indikatoren noch nicht vollständig zurückgesetzt: MVRV Z-Score liegt über Null, Realized Price (ca. 53K) und Balance Price (ca. 38K) wurden noch nicht erreicht – mögliche weitere Abwärtsbewegung.
- Soziales Interesse und Altcoin-Markt: Das Interesse ist drastisch gesunken; viele Altcoins haben keine fundamentale Wertschöpfung und werden weiter fallen. Bitcoin-Dominanz steigt nur langsam aufgrund hoher Stablecoin-Dominanz.
- Ausblick: Juli ist historisch oft positiv, aber August bis Oktober schwach. Ein Volumensanstieg am Zyklusende fehlt noch. Cowan erwartet eine Auflösung im Q4, wahrscheinlich ein Tief im November – daher legt er seine Konferenz auf November.
- Strategie: Bitcoin in H2 des Midterm-Jahres per DCA kaufen, langer Anlagehorizont, Narrative ignorieren, auf den 4-Jahres-Zyklus vertrauen.
Fazit: Cowan rät, kurzfristige Panik zu vermeiden und sich auf den nächsten Bullenmarkt ab 2027 vorzubereiten.






