
Diese einzelne Ernährungsumstellung reduziert Zellschäden um 25 %
Eine einzige Ernährungsumstellung senkt Zellschäden um 25 %
Diese Zusammenfassung basiert auf einem Video, das eine Studie der University of Southern California vorstellt. Die Studie untersucht, wie eine traditionelle mediterrane Ernährung die Produktion schützender Microproteine ankurbelt und so Zellschäden reduziert.
Hintergrund der Studie- Die mediterrane Ernährung ist bekannt für ihre schützende Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System.
- Diese Studie untersucht den spezifischen Mechanismus dahinter: die Expression von Microproteinen, die von der mitochondrialen DNA kodiert werden.
- Diese Microproteine, auch mitochondrien-abgeleitete Peptide genannt, sind wichtige Regulatoren der zellulären Stressantwort, des Stoffwechselgleichgewichts und von Überlebenswegen.
- Teilnehmer: 49 ältere Patient:innen (Durchschnittsalter 78,4 Jahre) mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern.
- Messung: Die Befolgung der mediterranen Ernährung wurde mit einem validierten 9-Punkte-Fragebogen gemessen (niedrige/mittlere vs. hohe Befolgung).
- Gemessene Werte: Zwei Microproteine (Humanin und Shmoo) sowie zwei Marker für oxidativen Stress (NOX2-abgeleitetes Peptid und 8-Isoprostaglandin F2α).
- Signifikant höhere Werte: In der Gruppe mit hoher Befolgung der mediterranen Ernährung waren die Spiegel von Humanin und Shmoo deutlich erhöht.
- Reduzierter oxidativer Stress: Die Gruppe mit hoher Befolgung zeigte eine etwa 25%ige Reduktion der schädlichen NOX2-Werte im Vergleich zur Gruppe mit niedriger Befolgung.
- Zusammenhang: Erhöhte Humanin-Werte standen in direktem Zusammenhang mit niedrigeren Markern für kardiovaskuläre Schäden.
- Olivenöl (1 EL täglich): War der stärkste Auslöser für erhöhte Humanin- und Shmoo-Werte.
- Vollkorn statt Weißbrot: Ein geringer Konsum von Weißbrot (weniger als 1 Portion/Tag) war mit höheren Shmoo-Werten verbunden.
- Fisch (3 Portionen/Woche) & Hülsenfrüchte (2 Portionen/Woche): Waren mit der optimalen Produktion von Humanin verbunden.
Die Studie legt nahe, dass bestimmte Nährstoffe (z. B. Omega-3-Fettsäuren, Flavonoide aus Olivenöl, Fisch und Hülsenfrüchten) die mitochondriale Biogenese und die Microprotein-Produktion ankurbeln. Humanin scheint dabei eine Schlüsselrolle zu spielen, indem es die Aktivität des schädlichen NOX2-Enzyms hemmt und so die Zellen schützt.
Einschränkungen:
- Die Studie war beobachtend (keine Kausalität), hatte eine kleine Stichprobengröße (49 Personen) und die Daten zur Ernährung wurden selbst berichtet.
- Alle Teilnehmer:innen hatten eine Vorerkrankung (Vorhofflimmern). Die Ergebnisse könnten bei einer gesünderen Population anders aussehen.
- Täglich mindestens 1 EL natives Olivenöl extra konsumieren.
- Raffinierte Kohlenhydrate (z. B. Weißbrot) auf weniger als 1 Portion pro Tag begrenzen.
- Wöchentlich mindestens 3 Portionen Fisch und 2 Portionen Hülsenfrüchte essen.






