
Bitcoin fällt unter das Bärenmarkt-Widerstandsband
Diese Zusammenfassung analysiert ein Video, das die aktuelle Bitcoin-Kursentwicklung im Kontext des Vierjahreszyklus und historischer Muster in der Mitte von Wahljahren („Midterm Years“) einordnet.
Was ist passiert?
- Bitcoin ist auf Tagesbasis unter das Bärenmarkt-Widerstandsband gefallen.
- Auf Wochenbasis ist die Lage noch nicht endgültig entschieden, der 20-Wochen-Durchschnitt liegt bei ca. 74.000 $ (Stand Video).
Warum ist das wichtig?
- Midterm Years (mittlere Jahre des Präsidentschaftszyklus) sind historisch schwierig für Bitcoin. Sie sind geprägt von starken Bärenmarkt-Rallyes, die Anleger in falscher Sicherheit wiegen (FOMO).
- Der aktuelle Ausbruch über das Widerstandsband hatte wenig Nachhaltigkeit (geringe „Follow-Through“). Dies ähnelt eher „Fake-outs“ aus vergangenen Midterm Jahren (z.B. 2018) als dem Beginn eines neuen Bullenmarktes.
Aktuelle Marktstruktur & Prognose:
- Widerstand: Die Rallye wurde an der 200-Tage-Linie zurückgewiesen – ein bekanntes Muster aus 2018 und 2022.
- Seitwärtsbewegung: Ein typisches Muster in Bärenmärkten: Rallye über 21-Wochen-EMA, Rücksetzer zur 21-Wochen-EMA, erneute Rallye, dann finaler Rückgang.
- Makro-Hindernis: Bitcoin ist weiter oben in der Risikokurve als Aktien. Die aktuellen Inflationssorgen und die mögliche Zinswende (Zinserhöhungen) belasten den Kurs zusätzlich.
- Zeitliche Einordnung: Historische Schwächephasen in Midterm Jahren liegen um Juni, ein finales Tief wird oft im 4. Quartal (September/Oktober) gebildet.
Wichtige Erkenntnisse:
- Der 200-Wochen-Durchschnitt (200W MA) wird im Laufe des Bärenmarktes mit hoher Wahrscheinlichkeit als Testniveau erreicht. Dies war in 2022 der Fall.
- Der Fokus sollte weniger auf exakten Preisniveaus, sondern auf dem zugrundeliegenden Regime liegen: Wir befinden uns in einem Bärenmarkt, der bis mindestens Oktober andauern dürfte. Ein signifikanter Stimmungswechsel des Analysten wird erst im Q4 erwartet.
- Die beste Strategie (rückblickend) war historisch: Bitcoin am Ende von Midterm Jahren kaufen und am Ende von Post-Halving-Jahren verkaufen.
Fazit: Der Analyst bleibt vorsichtig und erwartet eine Fortsetzung der Seitwärts- bis Abwärtsbewegung mit einem möglichen Tief im Jahresverlauf. Er rät, sich nicht von kurzfristigen Erholungen blenden zu lassen und den Vierjahreszyklus als Leitfaden zu nutzen.






