
Bitcoin: Der 4-Jahres-Zyklus ist nicht tot
In diesem Video argumentiert der Sprecher, dass der 4-Jahres-Zyklus von Bitcoin weiterhin intakt ist, trotz gegenteiliger Behauptungen. Er widerlegt die gängigsten Argumente für das Ende des Zyklus' und stützt sich dabei auf historische Daten, insbesondere vom S&P 500.
Hauptargumente für den intakten Zyklus:
- Zeitpunkt der Tiefststände: Die Tiefststände von Bitcoin treten weiterhin etwa alle vier Jahre auf (z. B. Ende 2014, 2018, 2022). Der nächste Tiefststand wird für Ende 2026 erwartet. Der Zyklus prognostiziert den Zeitpunkt, nicht den Preis.
- Zeitpunkt der Hochs: Auch die Hochs folgen dem Muster. Bitcoin erreichte sein Hoch im vierten Quartal des Halbierungsjahres (2013, 2017, 2021, 2025) – jedes Mal nahezu zeitgleich (Tag 1062 des Zyklus' vs. Tag 1059/1068 in früheren Zyklen).
- Widerlegung der Apathie-Theorie: Viele argumentieren, der Zyklus sei tot, weil Bitcoin diesmal auf Apathie statt Euphorie gestiegen sei. Der Sprecher zeigt am Beispiel des S&P 500, dass Märkte auch nach apathischen Hochs in Bärenmärkte abrutschen können (z. B. 1966, 1970, 1974).
- Bärenmarktrallyes sind nicht anders: Die aktuelle Erholung von 35-36 % ist schwächer als die 46%ige Rallye im Jahr 2022. Historisch gab es immer wieder ähnlich lange und starke Bärenmarktrallyes (z. B. 16 Wochen in 2026 vs. 21 Wochen in 2022 und 19 Wochen in 2018).
- Vergleich mit dem S&P 500: Dass der Aktienmarkt neue Hochs erreicht, ist kein neues Phänomen. In 2018 und 2022 fiel Bitcoin trotz steigender Aktienmärkte. Ein erneuter Rückgang des S&P 500 in der zweiten Jahreshälfte könnte Bitcoin weiter belasten.
- Technische Indikatoren: Die Stabilisierung der Stablecoin-Dominanz (USDT + USDC) ähnelt stark dem Verlauf von 2022, als der Zyklus ebenfalls intakt blieb. Auch die Erholung an den 200-Tage-Durchschnitt führte in der Vergangenheit (2014, 2018, 2022) nicht zu einer Trendwende.
Prognose und Fazit:
- Der Sprecher erwartet einen weiteren Rückgang von Bitcoin im Laufe des Sommers, mit einem möglichen Tiefststand im Oktober 2026. Ein erneuter Test der 60.000 USD-Marke (entspricht 6.000 USD in 2018) ist wahrscheinlich.
- Er räumt ein, dass der 4-Jahres-Zyklus irgendwann brechen wird, aber die aktuellen Daten sprechen noch dagegen. Anleger fahren besser, wenn sie vom Fortbestand des Zyklus' ausgehen.
- Alternative Anlagemöglichkeiten (z. B. Aktien, internationale Fonds, Metalle, Energietitel) könnten in dieser Phase attraktiver sein.






