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Neueste Analysen(7)

Bitcoin: Der 4-Jahres-Zyklus ist nicht tot
Benjamin Cowen|26. Mai

Bitcoin: Der 4-Jahres-Zyklus ist nicht tot

Zusammenfassung: Warum der 4-Jahres-Zyklus von Bitcoin nicht tot ist

In diesem Video argumentiert der Sprecher, dass der 4-Jahres-Zyklus von Bitcoin weiterhin intakt ist, trotz gegenteiliger Behauptungen. Er widerlegt die gängigsten Argumente für das Ende des Zyklus' und stützt sich dabei auf historische Daten, insbesondere vom S&P 500.

Hauptargumente für den intakten Zyklus:

  • Zeitpunkt der Tiefststände: Die Tiefststände von Bitcoin treten weiterhin etwa alle vier Jahre auf (z. B. Ende 2014, 2018, 2022). Der nächste Tiefststand wird für Ende 2026 erwartet. Der Zyklus prognostiziert den Zeitpunkt, nicht den Preis.
  • Zeitpunkt der Hochs: Auch die Hochs folgen dem Muster. Bitcoin erreichte sein Hoch im vierten Quartal des Halbierungsjahres (2013, 2017, 2021, 2025) – jedes Mal nahezu zeitgleich (Tag 1062 des Zyklus' vs. Tag 1059/1068 in früheren Zyklen).
  • Widerlegung der Apathie-Theorie: Viele argumentieren, der Zyklus sei tot, weil Bitcoin diesmal auf Apathie statt Euphorie gestiegen sei. Der Sprecher zeigt am Beispiel des S&P 500, dass Märkte auch nach apathischen Hochs in Bärenmärkte abrutschen können (z. B. 1966, 1970, 1974).
  • Bärenmarktrallyes sind nicht anders: Die aktuelle Erholung von 35-36 % ist schwächer als die 46%ige Rallye im Jahr 2022. Historisch gab es immer wieder ähnlich lange und starke Bärenmarktrallyes (z. B. 16 Wochen in 2026 vs. 21 Wochen in 2022 und 19 Wochen in 2018).
  • Vergleich mit dem S&P 500: Dass der Aktienmarkt neue Hochs erreicht, ist kein neues Phänomen. In 2018 und 2022 fiel Bitcoin trotz steigender Aktienmärkte. Ein erneuter Rückgang des S&P 500 in der zweiten Jahreshälfte könnte Bitcoin weiter belasten.
  • Technische Indikatoren: Die Stabilisierung der Stablecoin-Dominanz (USDT + USDC) ähnelt stark dem Verlauf von 2022, als der Zyklus ebenfalls intakt blieb. Auch die Erholung an den 200-Tage-Durchschnitt führte in der Vergangenheit (2014, 2018, 2022) nicht zu einer Trendwende.

Prognose und Fazit:

  • Der Sprecher erwartet einen weiteren Rückgang von Bitcoin im Laufe des Sommers, mit einem möglichen Tiefststand im Oktober 2026. Ein erneuter Test der 60.000 USD-Marke (entspricht 6.000 USD in 2018) ist wahrscheinlich.
  • Er räumt ein, dass der 4-Jahres-Zyklus irgendwann brechen wird, aber die aktuellen Daten sprechen noch dagegen. Anleger fahren besser, wenn sie vom Fortbestand des Zyklus' ausgehen.
  • Alternative Anlagemöglichkeiten (z. B. Aktien, internationale Fonds, Metalle, Energietitel) könnten in dieser Phase attraktiver sein.
Warum Heizen TEURER wird (und was du dagegen tun kannst)
Finanzfluss|04. Okt.

Warum Heizen TEURER wird (und was du dagegen tun kannst)

Warum Heizen teurer wird (und was du dagegen tun kannst)

Die aktuelle Situation: Heizkosten explodieren?
  • Gaspreis gestiegen: Seit Januar 2025 ist der Gaspreis um das zweieinhalbfache gestiegen.
  • Hauptgrund: Der Konflikt im Iran und die Blockade der Straße von Hormus, durch die ein Viertel des weltweit verschifften Öls und ein Fünftel des Flüssiggases (LNG) transportiert wird.
  • Globale Auswirkungen: Obwohl Deutschland kaum direkt betroffen ist, steigen die Weltmarktpreise für alle.
  • Gasspeicher: Der angestrebte Füllstand von 80% vor dem Winter wird voraussichtlich nicht erreicht.
Konkrete Kosten für eine Beispielwohnung (70 m²)
EnergieträgerPrognostizierte Kosten 2026Preisänderung zum Vorjahr
Heizöl1.275 €+24 %
Fernwärme1.310 €kaum teurer
Holzpelletssteigend+17 %
Erdgas (Bestandskunden)sinkend (noch)-4 %
Wärmepumpe735 €+3 %

Wichtig: Der durchschnittliche Gaspreis sinkt für Bestandskunden kurzfristig, da Versorger günstig eingekauft haben und die Gasspeicherumlage entfiel. Neukundentarife sind jedoch um über ein Drittel teurer. Für Bestandskunden werden zum Jahreswechsel Preiserhöhungen von 10-20% erwartet.

Zusätzliche Kostentreiber
  • Netzentgelte: Machen ca. ein Fünftel des Gaspreises aus und sind um 10% gestiegen.
  • CO₂-Preis: 2025 bei 55 € pro Tonne, 2026 zwischen 55 und 65 € pro Tonne.
Was kannst du tun? 10 Spartipps

Kostenlose & einfache Tipps

  1. Heizung entlüften: Besonders in oberen Etagen. Luft in der Heizung verringert die Effizienz. Einfach mit einem Entlüftungsschlüssel aus dem Baumarkt.
  2. Richtig lüften: Mehrmals täglich Stoßlüften statt Fenster dauerhaft gekippt lassen. Ein Hygrometer hilft, die Luftfeuchtigkeit im Blick zu behalten und Schimmel vorzubeugen.
  3. Gezielt heizen: Jedes Grad weniger spart ca. 6% Heizenergie. Räume nach Nutzung unterschiedlich beheizen (siehe Empfehlungen des Umweltbundesamts).
  4. Luft verwirbeln (bei hohen Decken): Ein Ventilator auf niedriger Stufe verteilt die warme Luft besser im Raum.
  5. Treppenhaus- und Wohnungstüren schließen: Verhindert kalte Zugluft und Wärmeverlust.

Tipps mit kleinem Budget & Aufwand

  1. Fenster und Türen abdichten: Zugluft erkennen (z.B. mit einem Papierstreifen) und mit Dichtungsbändern aus dem Baumarkt abdichten. Ersparnis: ca. 13 € pro Fenster und Jahr.
  2. Sparduschkopf: Reduziert den Warmwasserverbrauch (ca. 12% des Energieverbrauchs) und spart so bares Geld.

Finanzielle & strategische Tipps

  1. Günstige Preise sichern: Wer einen eigenen Gasvertrag hat, sollte in einen Tarif mit Preisgarantie wechseln, um sich die aktuellen Preise für ein Jahr zu sichern.
  2. Nebenkostenabrechnung prüfen!
    • Frist: Dein Vermieter muss die Abrechnung für 2025 bis zum 31.12.2026 vorlegen. Bei verspäteter Zustellung (durch sein Verschulden) musst du nicht nachzahlen.
    • Verteilerschlüssel: Prüfe, ob die Kosten fair verteilt sind.
    • Unzulässige Kosten: Reparaturkosten, Bankgebühren oder Portokosten darf der Vermieter nicht umlegen.
    • Kürzungsrecht: Erfolgt die Heizkostenabrechnung nicht verbrauchsabhängig, kannst du deinen Anteil um 15% kürzen.
  3. Abschläge anpassen: Erhöhe deine Abschläge oder bilde eine kleine Rücklage auf einem Tagesgeldkonto, um unerwartete Nachzahlungen zu vermeiden.
Fazit

Du bist den Preissteigerungen nicht hilflos ausgeliefert. Allein mit den genannten Tipps lassen sich im Schnitt 465 € pro Jahr und Wohnung sparen. Handle jetzt, denn dein Verbrauch in diesem Winter entscheidet über die Höhe deiner Nachzahlung in den Jahren 2027/2028.


Weitere Informationen:

  • Das vollständige Interview mit Energieökonom Malte Küper gibt es im Podcast von Finanzus.
  • Eine detaillierte Anleitung zur Prüfung deiner Nebenkostenabrechnung gibt es im Newsletter.