Nofinity Logo
Onboarding

Willkommen bei Nofinity

Dein smarter Hub, um stundenlange YouTube-Videos in prägnante, 5-minütige Text-Zusammenfassungen zu verwandeln. Erstelle deinen persönlichen Experten-Feed!

1. Kein Video-Konsum

Spar dir stundenlange Videos. Lies kompakte, KI-generierte Key-Takeaways im edlen Magazin-Layout – komplett werbefrei.

2. Eigener Feed

Folge führenden Experten im Entdecken-Bereich, um deinen persönlichen, täglich aktualisierten Video-Feed zu formen.

3. Kanäle vorschlagen

Schlage neue Kanäle vor. Nach der Admin-Freigabe importiert unser System neue Uploads vollautomatisch für alle.

Neueste Analysen(7)

Bitcoin: Die Haltefrist wird fallen! - 25% Crash am Aktienmarkt?
Bitcoin2Go|06. Juli

Bitcoin: Die Haltefrist wird fallen! - 25% Crash am Aktienmarkt?

📊 Bitcoin & Krypto-Markt: Erholung mit Hindernissen
  • Bitcoin notiert unter 63.000 USD und zeigt erste grüne Signale. Der 200er EMA (Exponential Moving Average) stellt einen starken Widerstand dar – ein Durchbruch könnte eine Erholung Richtung 74.000 USD ermöglichen.
  • Kurzfristig ist ein Erholungsschub möglich, aber ein Hot Crypto Summer bleibt unwahrscheinlich. Der Markt könnte in einer Seitwärtsbewegung verharren, sogar tiefere Tiefs (55.000–50.000 USD) sind nicht ausgeschlossen.
  • Die Realized P/L Ratios sind erstmals seit Langem negativ – ein Signal, das in der Vergangenheit Bodenbildung anzeigte, aber aktuell noch keine nachhaltige Trendwende bedeutet.
🏛️ Deutsche Steuerpolitik: Haltefrist vor dem Aus?
  • Das Bundesfinanzministerium plant, Kryptogewinne künftig wie Kapitalvermögen (25 % Abgeltungsteuer) zu besteuern. Die Haltefrist soll entfallen – das betrifft vor allem Langzeitinvestoren.
  • Wichtige Details fehlen noch: Stichtag, Bestandsschutz, Verlustverrechnung. Ein konkreter Gesetzesentwurf liegt nicht vor. Die Ankündigung ist rechtlich angreifbar, da Bitcoin 2023 vom Bundesfinanzhof als nicht aktienähnlich eingestuft wurde.
  • Keine überstürzten Handlungen – die Entwicklung bleibt abzuwarten. Ein separates Video mit einem Steuerexperten ist in Planung.
🇺🇸 Clarity Act & MiCA: Regulatorische Fristen
  • Clarity Act (USA): Die letzte Chance auf eine Senatsabstimmung ist der 7. August vor der Sommerpause. Die Chancen stehen schlecht, was den Kryptomarkt belasten könnte.
  • MiCA (EU): Die Übergangsfrist ist abgelaufen. Einige Plattformen schränken Services ein, andere laufen normal weiter. Regulierte Börsen (z. B. Kraken) sind eine sichere Alternative für Fiat-Ein-/Auszahlungen und Steuerkonformität.
📉 Aktienmarkt: Korrekturgefahr trotz Bullenmarkt
  • Der S&P 500 ist nahe Allzeithoch, aber die Marktbreite schwächelt. Tech-Werte (besonders Halbleiter) zeigen extreme Volatilität mit zweistelligen Prozentbewegungen – erinnert an die .com-Blase.
  • Michael Barry warnt vor einer platzenden Blase. Korrekturpotenzial von 25 % wird diskutiert, aber ein erneuter Aufschwung nach der Korrektur ist möglich, solange die Unternehmensgewinne stimmen.
  • Korea: Überhebelte Positionen in Chipwerten (Samsung, SK Hynix) könnten eine Schockwelle auslösen. Der KOSPI-Index schwankt extrem.
💼 Portfolio-Update & Strategie
  • Der Sprecher ist 90 % in Cash (Geldmarktfonds + Bargeld) und bespart monatlich einen ACWI-ETF (MSCI All World). Bei stärkeren Korrekturen wird nachgekauft.
  • Einzelwerte wie Lumentum (−20 %) laufen schlecht, während Marvell und Micron durch Dips gute Gewinne brachten. Die Strategie ist langfristig (10–15 Jahre) ausgelegt.
🔍 Makro & Altcoins
  • Arbeitsmarktdaten (USA) enttäuschten: nur 60.000 neue Stellen (erwartet 110.000). Die Arbeitslosenquote sank trotzdem – widersprüchliche Signale. Zinssenkungen bleiben vorerst unwahrscheinlich.
  • Altcoins: Lido (+70 % in 30 Tagen) durch Tokennomics-Anpassung, Hyper Liquid über 70 USD. Ein DeFi-Hack (6 Mio. USD bei Summer.fi) zeigt anhaltende Sicherheitsrisiken.
  • Der Crypto Fear & Greed Index erholte sich leicht vom tiefen Angstbereich, bleibt aber neutral. Die Nachfrage ist auf Tiefstständen – ohne neuen Impuls kein nachhaltiger Bullrun.
⚠️ Fazit

Der Kryptomarkt bleibt im Bärenmarkt, aber Erholungssprünge sind möglich. Die regulatorischen Entwicklungen (Deutschland, USA, EU) sind entscheidend. Am Aktienmarkt ist Vorsicht geboten – eine Korrektur könnte auch Krypto mitreißen. Langfristige Strategie und Cash-Reserven sind derzeit der sicherste Ansatz.

Warum Heizen TEURER wird (und was du dagegen tun kannst)
Finanzfluss|04. Okt.

Warum Heizen TEURER wird (und was du dagegen tun kannst)

Warum Heizen teurer wird (und was du dagegen tun kannst)

Die aktuelle Situation: Heizkosten explodieren?
  • Gaspreis gestiegen: Seit Januar 2025 ist der Gaspreis um das zweieinhalbfache gestiegen.
  • Hauptgrund: Der Konflikt im Iran und die Blockade der Straße von Hormus, durch die ein Viertel des weltweit verschifften Öls und ein Fünftel des Flüssiggases (LNG) transportiert wird.
  • Globale Auswirkungen: Obwohl Deutschland kaum direkt betroffen ist, steigen die Weltmarktpreise für alle.
  • Gasspeicher: Der angestrebte Füllstand von 80% vor dem Winter wird voraussichtlich nicht erreicht.
Konkrete Kosten für eine Beispielwohnung (70 m²)
EnergieträgerPrognostizierte Kosten 2026Preisänderung zum Vorjahr
Heizöl1.275 €+24 %
Fernwärme1.310 €kaum teurer
Holzpelletssteigend+17 %
Erdgas (Bestandskunden)sinkend (noch)-4 %
Wärmepumpe735 €+3 %

Wichtig: Der durchschnittliche Gaspreis sinkt für Bestandskunden kurzfristig, da Versorger günstig eingekauft haben und die Gasspeicherumlage entfiel. Neukundentarife sind jedoch um über ein Drittel teurer. Für Bestandskunden werden zum Jahreswechsel Preiserhöhungen von 10-20% erwartet.

Zusätzliche Kostentreiber
  • Netzentgelte: Machen ca. ein Fünftel des Gaspreises aus und sind um 10% gestiegen.
  • CO₂-Preis: 2025 bei 55 € pro Tonne, 2026 zwischen 55 und 65 € pro Tonne.
Was kannst du tun? 10 Spartipps

Kostenlose & einfache Tipps

  1. Heizung entlüften: Besonders in oberen Etagen. Luft in der Heizung verringert die Effizienz. Einfach mit einem Entlüftungsschlüssel aus dem Baumarkt.
  2. Richtig lüften: Mehrmals täglich Stoßlüften statt Fenster dauerhaft gekippt lassen. Ein Hygrometer hilft, die Luftfeuchtigkeit im Blick zu behalten und Schimmel vorzubeugen.
  3. Gezielt heizen: Jedes Grad weniger spart ca. 6% Heizenergie. Räume nach Nutzung unterschiedlich beheizen (siehe Empfehlungen des Umweltbundesamts).
  4. Luft verwirbeln (bei hohen Decken): Ein Ventilator auf niedriger Stufe verteilt die warme Luft besser im Raum.
  5. Treppenhaus- und Wohnungstüren schließen: Verhindert kalte Zugluft und Wärmeverlust.

Tipps mit kleinem Budget & Aufwand

  1. Fenster und Türen abdichten: Zugluft erkennen (z.B. mit einem Papierstreifen) und mit Dichtungsbändern aus dem Baumarkt abdichten. Ersparnis: ca. 13 € pro Fenster und Jahr.
  2. Sparduschkopf: Reduziert den Warmwasserverbrauch (ca. 12% des Energieverbrauchs) und spart so bares Geld.

Finanzielle & strategische Tipps

  1. Günstige Preise sichern: Wer einen eigenen Gasvertrag hat, sollte in einen Tarif mit Preisgarantie wechseln, um sich die aktuellen Preise für ein Jahr zu sichern.
  2. Nebenkostenabrechnung prüfen!
    • Frist: Dein Vermieter muss die Abrechnung für 2025 bis zum 31.12.2026 vorlegen. Bei verspäteter Zustellung (durch sein Verschulden) musst du nicht nachzahlen.
    • Verteilerschlüssel: Prüfe, ob die Kosten fair verteilt sind.
    • Unzulässige Kosten: Reparaturkosten, Bankgebühren oder Portokosten darf der Vermieter nicht umlegen.
    • Kürzungsrecht: Erfolgt die Heizkostenabrechnung nicht verbrauchsabhängig, kannst du deinen Anteil um 15% kürzen.
  3. Abschläge anpassen: Erhöhe deine Abschläge oder bilde eine kleine Rücklage auf einem Tagesgeldkonto, um unerwartete Nachzahlungen zu vermeiden.
Fazit

Du bist den Preissteigerungen nicht hilflos ausgeliefert. Allein mit den genannten Tipps lassen sich im Schnitt 465 € pro Jahr und Wohnung sparen. Handle jetzt, denn dein Verbrauch in diesem Winter entscheidet über die Höhe deiner Nachzahlung in den Jahren 2027/2028.


Weitere Informationen:

  • Das vollständige Interview mit Energieökonom Malte Küper gibt es im Podcast von Finanzus.
  • Eine detaillierte Anleitung zur Prüfung deiner Nebenkostenabrechnung gibt es im Newsletter.