
Cloudflare-CEO: Das Internet braucht Krypto, um KI zu überleben
Cloudflare-CEO Matthew Prince diskutiert, wie KI-Agenten das Internet und sein Geschäftsmodell verändern. Er sieht eine Notwendigkeit für Kryptowährungen und Mikrozahlungen, um die Inhalteerstellung zu erhalten.
Wichtige Punkte- Internet-Traffic-Wachstum: Nach einer Stagnation seit 2012 wächst die Zahl neuer Websites dank KI-Tools wieder.
- KI-Agenten-Traffic: Prognose: KI-Bot-Traffic übertrifft menschlichen Traffic im ersten Halbjahr 2027. Agenten brauchen viel mehr Daten als Menschen.
- Problem des aktuellen Geschäftsmodells: Werbung und Abonnements funktionieren nicht mehr, da KI-Agenten keine Anzeigen klicken und Inhalte mit einem einzigen Abo abgreifen können.
- Gefahr für Content-Ersteller: KI-Unternehmen (wie Google, OpenAI) nutzen Inhalte, ohne Traffic zurückzusenden – das bedroht die Finanzierung von Journalisten und Kreativen.
- Lösungsansatz: Mikrozahlungen (z. B. über X402 und Stablecoins) sollen es KI-Agenten ermöglichen, für den Zugriff auf Inhalte zu bezahlen. Der Standard muss Milliarden Transaktionen pro Sekunde verarbeiten können.
- Technische Hürde: Keine existierende Blockchain erreicht die benötigte Skalierung (5–50 Mio. Tx/s). Cloudflare sucht Partner für eine Hochleistungs-Layer-1-Lösung.
- Zukunft der Inhalte: Statt Massenware werden einzigartige, lokale und originelle Inhalte wertvoll – ähnlich wie bei Spotify oder Netflix. KI-Unternehmen zahlen für exklusiven Zugang.
- Empfehlung für Ersteller: Kontrollieren Sie den Zugriff auf Ihre Inhalte (z. B. mit Cloudflare), und experimentieren Sie mit neuen Geschäftsmodellen.
- Vision: Eine dezentrale Zukunft mit vielen KI-Unternehmen, vielen Content-Erstellern und fairem Wettbewerb – nicht nur fünf große Tech-Konzerne.






