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Wann verkauft man eine Aktie? Teil II - Nie ein Kauf mit Sven???
Value Investing with Sven Carlin, Ph.D.
2 Min. Lesezeit

Wann verkauft man eine Aktie? Teil II - Nie ein Kauf mit Sven???

Zusammenfassung: Wann verkaufen? – Teil II

In diesem Video geht es um die Frage, wann man Aktien verkaufen sollte, basierend auf aktuellen Beispielen wie HPQ (+25%), TSM (stark gestiegen) und einer Kaufanfrage zu Nike. Der Kern der Botschaft: Die Entscheidung hängt vom ursprünglichen Kaufgrund ab.

Wichtige Punkte:

  • HPQ: P/KGV immer noch niedrig, Dividende intakt. Ein Anstieg von 25% ändert die fundamentale Bewertung kaum (P/KGV von 7 auf 9). Die Frage ist: Kauft man für langfristiges Halten oder kurzfristige Spekulation?
  • ADM (Archer Daniels Midland) als Beispiel: Gekauft bei 50 (Dividendenrendite 5%, 51 Jahre Dividendenwachstum), verkauft bei 70, als die Rendite auf 2,5% fiel. Strategie: Zyklischer Compounder – Gewinnmitnahme, wenn die Dividendenrendite zu niedrig wird.
  • Nike: P/KGV von 20, Marktkapitalisierung 64 Mrd. – ist es ein Kauf? Vor dem Kauf muss man wissen: Kaufe ich für Dividende oder Kurssteigerung? Was mache ich bei einem Rückgang?
  • TSM: Im aktuellen KI-Boom eher ein Verkaufskandidat, aber Spekulation ist schwer. Wichtig: Risiko managen.
  • Grundsatz: Value Investing bedeutet zuerst Risiko, dann Rendite. Man muss vor dem Kauf wissen, wann man verkauft (z. B. bei +50% oder wenn die Dividendenrendite sinkt).
  • Kommentare zur Quadranten-Analyse: Der Sprecher betont, dass sein Research-Platform (mit Geld-zurück-Garantie) die einzige aktuell klare Kaufgelegenheit sei. Andere Werte wie Energie seien noch auf der „schlechten Seite“.
  • Zitate: Warren Buffett verkauft oft, um Risiko zu steuern. Ray Dalio: „Wissen, wann man setzt, ist wichtiger als die Wetten selbst.“

Fazit: Verkaufsentscheidungen hängen von der individuellen Strategie ab – nicht vom Kurs allein. Wer langfristig denkt, hält bei 25% Gewinn oft, wer zyklisch agiert, nimmt mit. Wichtig ist, vor dem Kauf einen Plan zu haben.

Milchschaum ohne Espressomaschine: braucht ihr das?
Kaffeemacher
2 Min. Lesezeit

Milchschaum ohne Espressomaschine: braucht ihr das?

Das Gerät im Überblick

Die WPM MS130Ct ist eine standalone Dampfpflanze für Milchschaum ohne Espressomaschine. Sie ist mit 35×35×14 cm und knapp 7 kg recht wuchtig, aber hochwertig verarbeitet. Der Wassertank fasst 0,8 l.

Leistung und Technik
  • Thermoblock heizt in etwa einer Minute auf.
  • 4 bar Dampfdruck – vergleichbar mit guten Heimmaschinen (ca. 1,2–1,4 bar im Boiler).
  • Wassereintrag extrem gering: nur 1,6 g Kondenswasser beim Ausblasen, 17 g zusätzlich beim Schäumen von 250 g Milch (unter 10 %).
  • Temperatur einstellbar von 40 °C bis 90 °C (z. B. für heiße Schokolade).
Milchschaumqualität
  • Manuelles Schäumen liefert sehr feinen Latte‑Schaum mit viel Power – fast zu viel für eine Portion.
  • Milch (55 °C) wird in 30–35 Sekunden aufgeschäumt (bei Kühlschranktemperatur).
  • Ergebnis: süßer, cremiger Milchschaum ohne wässrigen Beigeschmack, ideal für Latte Art.
Automatikmodus
  • Mit der eingebauten Temperatursonde kann die Dampflanze Milch automatisch auf die gewünschte Temperatur schäumen (z. B. 55 °C).
  • Funktioniert reproduzierbar, aber für kleine Kannen (z. B. Kaffee Makiato) zu viel Milch nötig – eher für Doppelportionen geeignet.
Hafermilch
  • Auch mit Hafermilch gelingt der Schaum gut, bei 50 °C eingestellt, um den Kaffeegeschmack nicht zu überlagern.
Fazit
  • Stärken: Hervorragende Milchschaumqualität, geringer Wassereintrag, präzise Temperatureinstellung, robuste Verarbeitung.
  • Schwächen: Große Bauform, schwergängige Dampflanze, Display wirkt altmodisch, Preis ca. 450–550 €.
  • Empfehlung: Perfekt für Besitzer von Einkreis‑Maschinen ohne Dampflanze, für Catering oder als Backup in der Gastronomie. Wer viel Milchschaum für Latte Art braucht, wird begeistert sein.
Was ist ein Smart Contract?
Coin Bureau
2 Min. Lesezeit

Was ist ein Smart Contract?

Einleitung
  • Smart Contracts sind Programme auf einer Blockchain, die Vereinbarungen automatisch ausführen, sobald Bedingungen erfüllt sind.
  • Sie ersetzen vertrauenswürdige Dritte (Banken, Anwälte) und basieren auf „Wenn dies, dann das“-Logik.
Funktionsweise (5 Schritte)
  1. Entwickler schreibt Code – meist in Solidity, wird zu Bytecode kompiliert.
  2. Bereitstellung auf der Blockchain – der Vertrag erhält eine eigene Adresse.
  3. Unveränderlichkeit – nach der Bereitstellung kann der Code nicht mehr geändert werden (Ausnahme: aufrüstbare Proxys).
  4. Auslösung – eine Transaktion von einer Wallet oder einem anderen Smart Contract startet die Ausführung.
  5. Konsens – tausende Computer (Knoten) führen den Code identisch aus und stimmen dem Ergebnis zu.
Beispiel: Tausch zwischen Alice und Bob
  • Alice zahlt ETH in den Vertrag ein, Bob zahlt Token X ein.
  • Der Vertrag prüft, ob beide gezahlt haben.
    • Ja: Token gehen an Alice, ETH an Bob.
    • Nein (Frist abgelaufen): Beide erhalten ihre Einlagen zurück.
  • Kein Vertrauen zwischen den Parteien nötig, nur in den Code.
Bedeutung und Anwendungen
  • DeFi (dezentrale Finanzen): Kreditvergabe, Handel – über 95 Mrd. $ in Smart Contracts gebunden (TVL).
  • Stablecoins (z. B. USDT, USDC) – über 300 Mrd. $, basieren auf ERC-20-Standard.
  • NFTs (ERC-721) – Besitz wird durch Smart Contract festgehalten.
  • DAOs – Gemeinsame Verwaltung von Vermögen durch Abstimmungen.
  • Tokenisierte Sachwerte (RWAs) – z. B. BlackRocks BUIDL-Fonds mit über 2 Mrd. $.
Risiken und Grenzen
  • Programmfehler – z. B. Reentrancy-Bug (The DAO 2016) führte zu Verlust von 3,6 Mio. ETH. 2025 gingen insgesamt 3,4 Mrd. $ durch Angriffe verloren.
  • Orakelabhängigkeit – Smart Contracts können keine externen Daten abrufen; müssen über Orakel (z. B. Chainlink) versorgt werden. Manipulation dieser Daten (z. B. Mango Markets 2022) kann zu Verlusten führen.
Fazit
  • Smart Contracts sind kein perfekter, aber transparenter und automatisierter Ersatz für traditionelle Vermittler.
  • Sie arbeiten rund um die Uhr, ohne Bürozeiten, und ermöglichen Vertrauen zwischen Fremden.
  • Nick Szabo erfand das Konzept 1994; Ethereum machte es 2015 Realität. Heute steuern Smart Contracts hunderte Milliarden Dollar.
1.000.000 $ Portfolio Asset Allocation – Abschließende Betrachtung
Value Investing with Sven Carlin, Ph.D.
2 Min. Lesezeit

1.000.000 $ Portfolio Asset Allocation – Abschließende Betrachtung

Einleitung
  • Der Sprecher fasst seine vierteilige Serie zur Verteilung eines Millionen-Dollar-Portfolios zusammen und legt sein persönliches Fazit dar.
  • Geld ist eine persönliche Angelegenheit – die individuelle Situation, Risikotoleranz und Ziele sind entscheidend.
Bewertung der Anlageklassen
  • Bitcoin & Gold: Beide werden als unproduktive Vermögenswerte eingestuft. Bitcoin sei reines Glücksspiel mit einem Wert von null, Gold biete keine kosteneffiziente Risikominderung und verursache hohe Opportunitätskosten. Für langfristigen Vermögensaufbau mit Sicherheit ungeeignet.
  • Anleihen: Aktuell attraktiver (ca. 5 %), doch langfristige Anleihen seien zu riskant – die Inflation könne die reale Rendite zunichtemachen. Kurzfristige Staatsanleihen (3 Monate) sind für Geld, das bald benötigt wird, akzeptabel.
  • Aktien: Die einzige Lösung für langfristiges Wachstum, wenn Renditen von 10 % oder mehr mit einer Sicherheitsmarge erzielt werden können. Alle anderen Anlageklassen schmälern das Kapitalwachstum.
Der Value‑Investing-Ansatz
  • Vorstellung eines Quadranten-Modells zur Einordnung von Unternehmen nach Risiko und Rendite (z. B. Palantir, Zoetis, Lululemon, Berkshire Hathaway).
  • Timing und Geduld sind essenziell: Der Markt befindet sich in der zweitteuersten Phase der Geschichte (KI-Blase), daher ist Vorsicht geboten.
  • Es geht nicht um ein starres Portfolio, sondern um einen Prozess: Kaufe Unternehmen, wenn der Kauf risikogerecht und wertorientiert ist.
Abschluss
  • Jeder Anleger muss seine persönliche Situation, Kenntnisse und Risikobereitschaft berücksichtigen.
  • Empfehlung: Das neue Handbuch „The Value Investing Handbook“ (über 500 Seiten) als Ausgangspunkt für langfristigen, sicheren Vermögensaufbau.