
Value Investing with Sven Carlin, Ph.D.|22. Juli
Aktien sind ein großartiger Inflationsschutz, aber...
Inflation und Aktien als Absicherung
- Die letzten 5 Jahre hatten eine durchschnittliche Inflation von 4,5 %, ohne Anzeichen einer Verlangsamung.
- Aktien gelten grundsätzlich als gute Absicherung gegen Inflation, da Unternehmen mit Preissetzungsmacht profitieren können.
- Wichtige Einschränkung: Die Absicherung funktioniert nur, wenn der Einstiegspreis niedrig ist.
- Hohe Staatsdefizite, steigende Zinszahlungen und steigende Schuldenstandsquoten treiben die Inflation.
- Die Bewertungen sind extrem hoch: Die Gewinnrendite liegt bei etwa 3-3,5 %, verglichen mit historischen 6-7 %.
- Der Markt ist der zweit teuerste seit der Dotcom-Blase (vergleichbar mit 2021).
- In inflationsbereinigten Zeiten kam es bei ähnlich hohen Bewertungen zu realen Verlusten von bis zu 60 %.
- Value-Aktien (wie in den 1970ern) erzielten von 1972 bis 1982 einen 10-fachen Gewinn, während der Gesamtmarkt stagnierte.
- GMO-Analyse prognostiziert für US-Aktien negative reale Langfristrenditen, während es in internationalen Value- und Tiefwertaktien sowie Anleihen noch Chancen gibt.
- Ein Beispiel: Seit 2020 hat der US-Dollar bereits 25 % an Kaufkraft verloren.
- Unternehmen mit hoher Preissetzungsmacht wie in der Türkei (bei 10-fachem Marktanstieg) zeigen, dass Aktien schützen, aber der Einstiegspreis entscheidend ist.
- Für internationale Investments empfiehlt sich Interactive Brokers (Link unten).
- Für Value-Investing-Strategien kann der Value-Quadrant und die Research-Plattform genutzt werden.






