
SpaceX und KI-Blase: Beck ändert Portfolio "gravierend" + Klartext zu Börse und Zinsen
- Globale Wirtschaftslage: Europa, besonders Deutschland, steckt in einer Wirtschaftskrise ohne Perspektive. Die USA dominieren durch starkes Gewinnwachstum und KI-Innovationen.
- Zinspolitik: Die EZB hat die Zinsen erhöht, was von Dr. Beck als „verrückt“ bezeichnet wird, da die Zinskurve fiel. Die USA müssen langfristig die Zinsen senken, um die Verschuldung zu managen.
- Portfolio-Anpassung: Die Gold-Strategie wurde von 2 % auf 0,5 % reduziert, da Gold schwer bewertbar ist und der Kaufdruck nachlässt. Stattdessen wird auf Schweizer Franken-Anleihen (ohne Quellensteuer) und norwegische Kronen gesetzt. Die USA-Quote ist gerechtfertigt hoch (über 50 %).
- SpaceX: Kein klassisches Wirtschaftsunternehmen, sondern ein Machtinstrument für Elon Musks Visionen (Mars-Besiedlung). Die Bewertung (über 3 Billionen) ist fundamental nicht gerechtfertigt – es fehlen Dividenden, Stimmrechte und Cashflow. Dr. Beck sieht den Kauf eher als „Spende“.
- KI-Monopole: Unternehmen wie Anthropic und OpenAI schaffen geschlossene Ökosysteme. Wichtiger Punkt: Das KI-Modell „Mythos“ wird nur US-Unternehmen zur Verfügung gestellt – ein massiver Machthebel für die USA. Europa hinkt hinterher und muss entweder eine Strategie entwickeln oder sich unterordnen.
- Investor-Fazit: Die Märkte sind teuer, aber KI-getrieben. Ein weltweit breit gestreutes Portfolio (inkl. USA und China) ist essenziell. Home-Bias (z. B. nur DAX) ist riskant.
- Wer investiert ist: Bleiben Sie dabei – die Effizienzgewinne durch KI rechtfertigen hohe Bewertungen teilweise.
- Wer nicht investiert ist: Steigen Sie ein, aber nur mit der Hälfte des geplanten Betrags („Hälfte-Regel“).
- ETF-Anleger: SpaceX hat im MSCI World nur 0,11 % Gewicht – kein Grund zur Sorge.
- Bitcoin: Aktuell langweilig, da stabile Käuferbasis, aber weniger Fantasie als SpaceX.
- Machtfrage: Wer die Plattform kontrolliert (z. B. Starlink, KI-Modelle), entscheidet über den Ausnahmezustand. Dies betrifft auch Investoren – z. B. durch Abhängigkeiten in der Ukraine oder Taiwan.
- Buchenpfehlung: „Philosophien der neuen Technologie“ (1989) zeigt historische Innovationssprünge, die Macht- und Sozialstrukturen zerstörten.
Fazit: Die nächsten 10 Jahre werden durch KI massiv verändert. Europa braucht eine klare Strategie – sonst bleibt nur die Rolle des „Knechts“. Investoren sollten global denken und die Machtverschiebungen im Auge behalten.






