Der Gordon Murray Automotive S1: Eine Hommage an den McLaren F1
Gordon Murray Automotive (GMA) enthüllt mit dem S1 eine straßentauglichere Version des extremen S1LM. Statt radikaler Aerodynamik setzt der S1 auf mechanischen Grip und puristisches Design.
Wichtige Details auf einen Blick:
- Nur 64 Exemplare (alle bereits ausverkauft) – deutlich mehr als die 5 Stück des S1LM, aber dennoch extrem exklusiv.
- 4,2-Liter-Cosworth-V12-Saugmotor: Dreht bis 12.100 U/min, leistet 690 PS (514 kW) und 498 Nm Drehmoment, das bereits ab 2.000 U/min anliegt.
- 6-Gang-Schaltgetriebe mit längerem 6. Gang für entspanntes Reisen.
- Fahrwerk: 10 mm mehr Bodenfreiheit als der S1LM, komfortablere Dämpfer und eine schaltbare Servolenkung.
- Design: Jedes Carbonteil ist anders als beim S1LM. Die Scheinwerfer und Räder zitieren den Monaco-Konzept-McLaren F1 von 1992.
- Innenraum: Keine Touchscreens, stattdessen analoge Instrumente und zwei kleine Bildschirme für Infotainment und Fahrzeuginformationen.
- Preis: Nicht öffentlich, aber im Millionenbereich – das erste S1LM-Exemplar erzielte über 20 Millionen US-Dollar.
Entstehungsgeschichte & Philosophie
Gordon Murray erklärt, dass der S1 auf Kundenwunsch entstand. Viele Liebhaber des S1LM wünschten sich eine Version ohne die auffälligen Flügel und Schürzen. So entstand ein „Road-Touring“-Supercar, das alle Erkenntnisse aus T50 und T33 vereint. Murray betont, dass der S1 eine einmalige Gelegenheit sei – ein solches Auto werde es nicht noch einmal geben.
Zukunftsausblick
GMA arbeitet bereits an „Projekt 3“, einem völlig neuen Plattform-Konzept. Die Philosophie: Pro Plattform nur drei Varianten, dann ein komplett neuer Unterbau. Die Special Vehicles Division (SV) bleibt klein und fokussiert – sie ist Murrays „Spielwiese“ für außergewöhnliche Kreationen.