In dieser Folge des Drive Podcasts analysiert Gastgeber Peter Attia die Defizite des aktuellen Brustkrebs-Screenings und bietet einen praktischen Leitfaden für ein personalisiertes Vorgehen. Er erklärt, warum trotz wirksamer Screenings jedes Jahr 42.000 Frauen in den USA an Brustkrebs sterben – ein wesentlicher Grund ist die unzureichende Umsetzung: Ein Viertel der berechtigten Frauen ist nicht auf dem neuesten Stand der Mammografie, und nur 0,4 % der Hochrisikopatientinnen erhalten die empfohlene MRT. Attia plädiert für eine Risikobewertung ab Mitte 20, jährliche Mammografien (idealerweise 3D) ab 40 und bei erhöhtem Risiko ergänzende MRTs. Die Zusammenfassung beleuchtet Risikofaktoren (Genetik, Familiengeschichte, Brustdichte, reproduktive Faktoren), die Vor- und Nachteile verschiedener Bildgebungsverfahren (Mammografie, MRT, Ultraschall) und die Bedeutung einer konsistenten, an das individuelle Risiko angepassten Screening-Strategie. Besonders hervorgehoben wird, dass die aktuellen Leitlinien oft auf Bevölkerungseffizienz abzielen, nicht auf die Maximierung des individuellen Nutzens.