
Ich habe mich selbst geklont...
- Hintergrund: Bryan Johnson, bekannt für seine Anti-Aging-Bemühungen, verkündet, dass er sich selbst „geklont“ habe. Tatsächlich handelt es sich um die Erzeugung von induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen) aus seinem eigenen Blut.
- Der Prozess:
- Entnahme von 125 ml Blut.
- Trennung der Zellen und Anwendung von Yamanaka-Faktoren, um das epigenetische Alter auf Null zurückzusetzen.
- Das Ergebnis: embryonal-ähnliche Zellen, die sich in jeden Zelltyp differenzieren lassen – quasi „Baby-Bryans“ in einer Petrischale.
- Warum das wichtig ist:
- Nach einer Diagnose von Autoimmun-Gastritis und Endometriose seiner Partnerin hat Johnson sein Projekt auf Krankheitsbekämpfung ausgerichtet.
- Die Stammzellen könnten theoretisch beschädigte Organe reparieren, z. B. die Magenschleimhaut, Niere oder Leber.
- Zukunft und Kosten:
- Die Technologie ist derzeit sehr teuer, aber skalierbar. Johnson will die Kosten senken, damit jeder Zugang zu solchen Zellen hat.
- Mit KI und Biotechnologie können Individuen nun aktiv eigene Krankheiten angehen – eine neue Ära der personalisierten Medizin.
Fazit: Johnson hat keine menschlichen Embryonen erschaffen, sondern seine Zellen verjüngt und in Alleskönner-Zellen verwandelt. Der Schritt gilt als vielversprechend für die regenerative Medizin.






