
Finanzfluss vs. Meta: Das URTEIL ist da!
In diesem Video berichten Thomas Kehl und sein Team von einem bahnbrechenden Erfolg in ihrem Rechtsstreit gegen den Meta-Konzern. Das Landgericht Frankfurt hat entschieden, dass Meta kĂŒnftig fĂŒr betrĂŒgerische Werbung mit prominenten Gesichtern voll haftbar gemacht werden kann.
Der Fall: Betrug mit Promi-Gesichtern- Die Masche: BetrĂŒger nutzen seit Jahren das Gesicht von Thomas und Inhalte von Finanzfluss, um in Facebook-, Instagram- und WhatsApp-Gruppen gefĂ€lschte Anlagetipps zu verbreiten.
- Der Ablauf: Die Opfer werden in WhatsApp-Gruppen mit angeblichen Experten vernetzt. Es dauert oft Wochen, bis Vertrauen aufgebaut ist, bevor die Nutzer auf eine einzelne Aktie gedrÀngt werden.
- Der Scam: Die BetrĂŒger verkaufen ihre eigenen Anteile, sobald der Kurs steigt â das fĂŒhrt zum Zusammenbruch der Aktie und groĂen Verlusten fĂŒr die Betroffenen. Allein Thomas verlor ĂŒber 50.000 Euro.
- Metas UntĂ€tigkeit: Trotz wiederholter Meldungen ĂŒber die internen Meldefunktionen und ĂŒber ein Jahr auĂergerichtlichen Austauschs unternahm Meta nichts.
- Die Entscheidung: Im Sommer 2025 verklagte Finanzfluss den Meta-Konzern auf Unterlassung. Im Juni 2026 verkĂŒndete das Landgericht Frankfurt das Urteil.
- Das Ergebnis: Das Gericht verpflichtet Meta zu einer Vorfilterung von Inhalten. Meta kann sich nicht mehr auf den âNotice-und-Takedown-Mechanismusâ zurĂŒckziehen und muss ab sofort selbst fĂŒr algorithmisch verbreitete rechtsverletzende Inhalte haften.
- Die Konsequenzen: Meta drohen Ordnungsgelder von bis zu 250.000 Euro pro VerstoĂ. Das Gericht sprach den KlĂ€gern zudem einen Auskunftsanspruch zu, wonach Meta detaillierte Informationen ĂŒber die Verbreitung der Scam-Werbung und die erzielten Einnahmen offenlegen muss.
- Die Bedeutung: Dieses Urteil ist ein historischer Sieg fĂŒr die Plattformhaftung in Deutschland. Es gilt als richtungsweisend fĂŒr Ă€hnliche FĂ€lle und könnte die Rechtsprechung in Deutschland auf neue Beine stellen.
- Die Motivation: Meta verdient Milliarden mit Werbung. Eine interne SchĂ€tzung aus dem Jahr 2024 geht davon aus, dass rund 10 % des Umsatzes â also etwa 16 Milliarden US-Dollar â auf Werbung fĂŒr rechtsverletzende Inhalte zurĂŒckzufĂŒhren sind.
- Das schwache Argument: Meta beruft sich auf die angebliche NeutralitÀt als Plattform, obwohl die Algorithmen die Scam-Anzeigen gezielt an gefÀhrdete Nutzer ausspielen.
- Noch nicht rechtskrÀftig: Meta wird voraussichtlich Berufung einlegen, sodass der Fall möglicherweise vor dem Oberlandesgericht Frankfurt oder sogar dem Bundesgerichtshof weitergeht.
- Breitere Wirkung: Obwohl keine Sammelklage möglich ist, ermutigt Finanzfluss alle Betroffenen, ebenfalls zu klagen. Ziel ist es, ein deutliches Zeichen gegen die Komplizenschaft von Plattformen zu setzen.
- Warnung: Finanzfluss weist darauf hin, niemals Aktientipps, Trading-Signale oder WhatsApp-Nachrichten von angeblichen Teammitgliedern zu senden. Alle Inhalte laufen ĂŒber die offiziellen, verifizierten KanĂ€le.
Dieses Urteil zeigt: Auch Einzelpersonen können gegen Tech-Giganten wie Meta siegen, wenn die Fakten klar sind und der Rechtsweg konsequent beschritten wird.






