
DIESEN Glauben verliere ich bei Bitcoin, trotzdem wird er bald viel wertvoller, als Du denkst!
In diesem Interview mit Bitcoin-Experte Roman Reer (Blogtrainer) diskutiert Mario Lochen die aktuelle Lage und Zukunft von Bitcoin. Themen: Bärenmarkt, Zyklen, geopolitische Einflüsse und die Rolle von Bitcoin als Wertspeicher.
Aktuelle Marktlage und Vierjahreszyklus- Bärenmarktende? Oktober 2024 als möglicher Tiefpunkt, basierend auf historischen Vierjahreszyklen. Aber: Kurserholung könnte den Zyklus vorziehen.
- Stärkste Bitcoin-Woche in Dollar-Werten (+14.300–14.500 $) – ein Zeichen für new Momentum.
- Selbsterfüllende Prophezeiung? Die Zyklen könnten durch Massenerwartung gebrochen werden.
- Roman rückt ab von Bitcoin als alltäglichem Zahlungsmittel. Stattdessen: Reserveasset – ähnlich dem Goldstandard, aber digital.
- Stablecoins sind keine Konkurrenz, da sie vom Dollar abhängen und dessen Vertrauensprobleme teilen.
- Bitcoin als globales Reserveasset könnte den Dollar als „Kreditschicht“ über sich behalten.
- US-Schulden von 40 Billionen $ treiben die Nachfrage nach harten Assets.
- Hohe Zinsen vs. Schuldenproblem: Ein Dilemma, das langfristig Bitcoin nützt.
- Geopolitische Spannungen (Iran, BRICS) sind oft Ausdruck des Kampfes ums Geldsystem. Bitcoin bietet Unabhängigkeit von Dollar und Renminbi.
- Strategische Bitcoin-Reserve (Trump): Nicht zwingend staatlich, sondern durch Unternehmen wie BlackRock, Strategy. Die USA haben bereits eine hohe Bitcoin-Konzentration.
- Staaten kaufen heimlich? Spekulationen um Intel-Mining-Sparte und Äußerungen von Putin.
- Bitcoin ist nicht zentral steuerbar – anders als der Kryptosektor insgesamt.
- Keine Gefahr für Bitcoin – selbst ein Zusammenbruch von Strategy hätte nur kurzfristige Folgen.
- Kritik: Zu aggressive Schuldenaufnahme und widersprüchliche Kommunikation („verkaufen niemals Bitcoin“ vs. Verkauf).
- Keine akute Bedrohung: Für Bitcoin gefährliche Quantencomputer bräuchten Millionen fehlerfreier Qubits, heute erst ~100.
- Bitcoin kann nachrüsten – z.B. quantensichere Adressen. Das Risiko ist in 10–20 Jahren relevant, aber lösbar.
- Geplante Änderung der Haltefrist (Abschaffung der Steuerfreiheit nach 1 Jahr) wird keine Mehreinnahmen bringen, sondern Kapitalabfluss fördern.
- Alternativen: Kredite gegen Bitcoin (kein Steuerereignis) oder Umzug ins Ausland.
- Österreich als Beispiel: Minimale Steuereinnahmen durch ähnliche Reform.
- Positiv: Bitcoin als Reserveasset, weniger Volatilität, KI als neuer Use Case (Agenten bezahlen sich gegenseitig).
- Risiken: Kriege und hohe Zinsen kurzfristig, aber langfristig stärkt Vertrauensverlust in Fiatgeld Bitcoin.
Roman sieht Bitcoin als Wurzellösung für das Problem der Geldentwertung und staatlichen Kontrolle. Freiheit und Dezentralität sind die Kernwerte. Der Weg ist lang, aber die Richtung klar.






