
Warum große Geldgeber in Hyperliquid investieren
- Am 27. Mai 2026 bezeichnete der Chef des NYSE-Betreibers Hyperliquid als größer als NASDAQ – ein dezentraler Perpetual-Futures-Börse auf eigener Layer-1-Blockchain.
- In nur 18 Monaten stieg das Projekt von einer unbekannten Krypto-Börse zu einem Top-10-Asset mit einem Allzeithoch von ~74 $ (+199% seit Jahresbeginn).
- Spot-ETFs: 21Shares (THYP) und Bitwise (BHYP) zogen in 13 Handelstagen über 136 Mio. $ ein – 3,5-mal schneller als Solana-ETFs (bezogen auf die Marktkapitalisierung).
- Goldman Sachs: Liquidierte XRP-, Solana- und reduzierte Ethereum-Positionen, kaufte stattdessen einen NASDAQ-notierten Treasury-Fonds (kleine Position, aber Signal).
- A16Z (nicht bestätigt): 3,9 Mio. Hype-Token (~192 Mio. $) seit Mitte April, teilweise gestakt – langfristiges Halten.
- Hyperliquid Strategies (PRR): Ein börsennotiertes Unternehmen (ehemalige Biotech-Firma), das 20 Mio. Hype-Token hält; Vorstandsvorsitzender ist Bob Diamond (Ex-CEO Barclays). Am 26. Juni Aufnahme in den Russell 3000 – Zwangskäufe durch passive Fonds.
- 97-99% der Handelsgebühren fließen in einen automatischen Rückkauffonds, der jährlich ~14% des Umlaufs aufkauft.
- Bisher über 1,3 Mrd. $ Rückkäufe.
- Problem: Rückkäufe sind volumenabhängig – in Q3 2025: 316,8 Mio. $, Q4: 255 Mio. $, Q1 2026: 192,3 Mio. $ (39% Rückgang bei steigenden Preisen).
- Am 6. Juni werden ~9,92 Mio. Hype-Token (714 Mio. $) für Insider freigeschaltet – das entspricht >10 Monaten Rückkaufkapazität.
- Kann der Rückkauffonds dies nicht absorbieren, droht Preisdruck.
- Oracle-Fehler: Am 28. Mai stürzte der synthetische SpaceX-Perpetual um 45% ab (fehlerhafter Oracle-Feed). Solche Ausfälle könnten bei wachsenden HIP3-Märkten (40% des Volumens) eskalieren.
- Governance: Nur 27-30 Validatoren, Closed-Source-Kernsoftware – selbst Grayscale warnt in einem Bullen-Report vor mangelnder Prüfbarkeit.
- Short Squeeze: 56% der offenen Positionen waren short; die Rallye wurde durch Liquidationszwangskäufe befeuert, nicht durch echte Überzeugung.
- Hyperliquid ist eine echte Cash-Maschine, aber der Rückkaufmotor funktioniert nur im Bullenmarkt. Der bevorstehende Token-Unlock und die reflexiven Risiken (Oracle, Governance) könnten den Preis stark beeinflussen.
- Frage: Sind die Institutionen klug – oder kaufen sie vor dem Supply-Cliff, um Insidern Liquidität zu bieten?
- Beobachte die vierteljährlichen Rückkäufe – sinken sie weiter, dreht sich das Schwungrad rückwärts.
- Verfolge das Verhalten der 714-Mio.-$Unlock am 6. Juni.
- Achte auf das PRR-Aufgeld zum zugrunde liegenden Hype – schrumpft es, wirkt der Hebel nach unten.
- RSI liegt bei ~77 – überkauft.
- Selbstverwahrung reduziert Verwahrrisiken gegenüber ETF-Strukturen.





