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Neueste Analysen(7)

Bitcoin unter 60.000 $: Michael Saylor gehen die Optionen aus
Bankless|26. Juni

Bitcoin unter 60.000 $: Michael Saylor gehen die Optionen aus

Blutige Straßen: Bitcoin, MicroStrategy und der Drei-Körper-Problem
  • Bitcoin unter 60.000 USD: Bitcoin handelt unter der 200-Wochen- gleitenden Durchschnittslinie und notiert bei ca. 59.500 USD. Dies ist ein seltenes Ereignis, das historisch gesehen nur in starken Bärenmärkten vorkam.

  • MicroStrategy (MSTR) in der Krise: Die Aktie von MicroStrategy ist vom Allzeithoch um 84 % gefallen, während Bitcoin nur 53 % verloren hat. Michael Saylor steht vor einem Drei-Körper-Problem: Er muss gleichzeitig den Wert von Bitcoin, MSTR und der Vorzugsaktie STRK (die 11,5 % Dividende verspricht) stabil halten, was sich als zunehmend schwierig erweist.

  • Die angespannte Lage bei STRK: STRK sollte bei 100 USD notieren, liegt aber bei etwa 74 USD. Der Markt zweifelt an der Solvenz, da das Unternehmen nur noch etwa 10 Monate Dividendendeckung hat. Saylor muss nun einen sozialen Vertrag brechen: entweder Bitcoin verkaufen, neue MSTR-Aktien unter dem NAV ausgeben oder die STRK-Dividenden nicht bedienen.

Drei Gründe für den Markteinbruch
  1. KI dominiert die Aufmerksamkeit: Das gesamte Kapital und die Aufmerksamkeit der Märkte fließen in Künstliche Intelligenz (z. B. Nvidia, Micron), was Krypto als Anlageklasse schadet.
  2. Der Entwertungs-Trade pausiert: Die globale Liquidität, insbesondere aus China, ist zurückgegangen. Solange der Dollar stark ist und die Notenbanken nicht drucken, hat der Handel mit Bitcoin als Inflationsschutz eine Pause.
  3. Der 4-Jahres-Zyklus: Der Markt befindet sich in einer Phase der Entschuldung. Überschüssiger Kredit aus dem letzten Bullenmarkt muss aus dem System gespült werden, was zu Kursrückgängen führt.
Ethereum im Wandel: EF vs. ETH Labs
  • Ethereum Foundation (EF) schrumpft: Die EF hat ihr Budget um 40 % und ihr Personal um 20 % gekürzt. Sie will sich auf die Schwächen von Ethereum konzentrieren (z. B. Zensurresistenz, Datenschutz) und nicht auf kommerziellen Erfolg.
  • ETH Labs startet: Ein neues, unabhängiges Forschungs- und Entwicklungslabor, das aus ehemaligen EF-Mitarbeitern besteht (z. B. Casper, Barnaby). Das Ziel ist es, Ethereum relevant zu machen und zu gewinnen, indem es ETH, DeFi und Adoption priorisiert. Dies wird als bullischer Schritt für Ethereum angesehen.
Quantencomputer: Die Uhr tickt
  • US-Exekutivorder: Die USA beschleunigen die Entwicklung von Quantencomputern. Ziel ist es, bis 2031 quantenresistente Kryptographie einzusetzen, was früher ist als erwartet.
  • Auswirkungen auf Krypto: Sowohl Bitcoin als auch Ethereum sind noch nicht bereit für die Quantenbedrohung. Dies stellt ein erhebliches, aber noch in der Zukunft liegendes Risiko dar.
Schlechte Nachrichten aus Illinois
  • Der Gouverneur von Illinois hat eine 0,2%ige Transaktionssteuer auf alle Krypto-Bewegungen unterzeichnet („Digital Asset Privilege Tax“). Die Steuer gilt ab Januar 2027 und wird als die schlechteste Krypto-Steuer aller Zeiten beschrieben. Es wird erwartet, dass sie vor Gericht angefochten wird.
Jev + Claude Opus 5.5 = Der wahnsinnigste KI-Handelsroboter aller Zeiten
Miles Deutscher Finance|24. Sept.

Jev + Claude Opus 5.5 = Der wahnsinnigste KI-Handelsroboter aller Zeiten

Einleitung

Dieses Video zeigt, wie man mit Jev und Claude einen extrem schnellen KI-Handelsroboter baut. Der Autor (Miles) demonstriert live einen High-Frequency-Trading-Bot, der auf Hyperliquid handelt.

Was ist Jev?
  • Jev ist kein klassisches LLM, sondern ein System-One-Modell.
  • Es generiert keinen Text, sondern bewertet Zustände und liefert strukturierte Entscheidungen mit Wahrscheinlichkeiten.
  • Das ermöglicht schnelle Klassifikation bei deutlich geringeren Kosten als bei Claude.
Warum Kombination aus Claude und Jev?
  • Claude (= LLM) übernimmt die Strategieentwicklung, Backtests und offene Analysen.
  • Jev kümmert sich um die schnelle Entscheidungsfindung bei der Ausführung – ideal für Hochfrequenzhandel mit niedriger Latenz (~300–500 ms).
Das Setup
  • Der komplette Einrichtungs-Prompt liegt kostenlos in der School Community.
  • Jev wird über Vercel bereitgestellt, Claude Code dient als Steuerzentrale.
  • Der Bot kann auf Paper-Trading oder Live-Konten laufen – die Architektur ist identisch.
Strategiefindung
  • Es gibt keine Wunderstrategie: 99 % der Strategien verlieren Geld.
  • Man sollte Backtests nutzen (z. B. eigene Engine, Quantedia, NFX) und Strategien zuerst im Papierhandel testen.
  • Erst nach erfolgreichen Vorwärtstests auf ein Live-Konto wechseln.
News Trading mit Jev
  • Jev kann Live-Schlagzeilen lesen (z. B. Bloomberg, Reuters, Yahoo Finance) und in Millisekunden als bullisch, bärisch oder neutral einstufen.
  • Dadurch lassen sich automatisierte News-Trading-Systeme aufbauen.
Anbindung an Börsen
  • Alpaca: Einfach, unterstützt Aktien und Krypto, Paper- und Live-Handel per API.
  • Bybit: Besser für Krypto und niedrigere Gebühren; Anbindung über VPS, MCP oder Trigger Trade.
  • Wichtig sind Risikoregeln (max. Position, Tagesverlust, Kill-Switch) sowie Alerts oder manuelle Freigaben bei hohen Beträgen.
Fazit

Jev ist kein Ersatz für ein LLM, sondern eine sinnvolle Ergänzung für schnelle Entscheidungen. Die Technologie ist nicht nur für Trading, sondern auch für Business-Workflows (z. B. Datenklassifikation) geeignet. Wer früh einsteigt, kann sich einen echten Vorsprung sichern.

Trump, Saylor und Bitcoins ENDSPIEL
Coin Bureau|24. Sept.

Trump, Saylor und Bitcoins ENDSPIEL

🏛️ Die politische Wende: Vom Feind zum strategischen Baustein
  • Über weite Strecken seiner Geschichte stand Bitcoin im Fokus staatlicher Regulierung (z. B. China, Indien) und wurde mit Geldwäsche und Kriminalität assoziiert.
  • Donald Trmans Wandel ist exemplarisch: Von scharfer Kritik („Bitcoin ist ein Betrug“) zu einer pro-Bitcoin-Haltung, getrieben durch Wahlkampfspenden, NFTs und geopolitische Erwägungen.
  • Die USA etablieren eine strategische Bitcoin-Reserve (Executive Order vom 6. März 2025), basierend auf bereits beschlagnahmten BTC. Das Ziel: langfristiges Halten statt Verkaufen.
🏢 Unternehmen als Bitcoin-Festungen: Das MicroStrategy-Modell
  • Michael Saylor und sein Unternehmen (jetzt „Strategy“) entwickelten eine extreme Treasury-Strategie: Sie nehmen Kapital über Aktien, Wandelanleihen und Vorzugsaktien auf, um massiv Bitcoin zu kaufen.
  • Ende 2025 besitzt das Unternehmen über 670.000 BTC und setzt neue Maßstäbe – aber auch mit Risiken, wie der Verkauf von BTC bei fallenden Kursen zeigt.
  • Immer mehr Unternehmen folgen dem Trend: Über 198 börsennotierte Firmen besitzen inzwischen Bitcoin als Reserve.
⚡ Minen, Energie und geopolitische Interessen
  • Bitcoin-Mining wird zum politischen Instrument: Trump will, dass Bitcoin in den USA „gemined, geminted und gemacht“ wird.
  • Der Fokus liegt auf günstiger Energie und strategischen Vorteilen – ein kompletter Kontrast zur früheren Regulierungspolitik.
⚖️ Der Preis der Mainstream-Adoption: Zentralisierung oder Freiheit?
  • Durch ETFs und regulierte Verwahrer (wie BlackRock) wird Bitcoin für Institutionen zugänglich, aber die Nutzer besitzen oft nicht die Private Keys – ein Widerspruch zur ursprünglichen „Dezentralität“.
  • Satoschis Vision eines Peer-to-Peer-Geldes wird durch Mittelsmänner verwässert, doch die Software bleibt widerstandsfähig: Kein Staat kann die Regeln ändern, die auf den Computern der Nutzer laufen.
🔮 Das Endspiel: Gewonnen durch bloßes Überleben?
  • Bitcoin hat die Prüfungen überstanden (z. B. Mt. Gox, regulatorische Angriffe) und sitzt nun am Tisch von Nationalstaaten, Konzernen und Zentralbanken.
  • Die Kernfrage bleibt: Kann Bitcoin seine dezentrale Identität bewahren, wenn Banken und Staaten es integrieren? Oder passt es sich der traditionellen Finanzwelt an?

Fazit: Egal ob als digitales Gold oder politisches Symbol – die Welt hat Bitcoin zur Kenntnis genommen. Der Kampf um die Zukunft des Geldes bleibt offen, aber Bitcoin hat bereits bewiesen, dass es nicht zu schlagen ist.


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