
Was ein CEO wirklich wert sein kann
- Das Gehaltspaket von Googles CEO Sundar Pichai (700 Mio. $/Jahr) setzt sich aus Cash und Aktien zusammen.
- Es wirft grundsätzliche Fragen zur CEO-Vergütung auf: Wer ist Eigentümer? Externer CEO oder Gründer? Wie wird Entlohnung fair gestaltet?
- Ein CEO braucht eine gewisse Cash-Komponente, um laufende Kosten zu decken; reine Aktienvergütung ist schwierig.
- Warren Buffett lehnt Aktien für Mitarbeiter ab – er bevorzugt, dass sie Aktien selbst kaufen (optional).
- Eigene Erfahrung (Cake): Mitarbeiter konnten einen Teil ihres Gehalts in Aktien umwandeln, mit einem Discount auf die Bewertung – das schafft Verbindlichkeit.
- Bei sehr wohlhabenden CEOs ist es schwerer, sie allein mit finanziellen Anreizen zu halten – aber 700 Millionen motivieren enorm.
- Die entscheidende Frage ist die Aufteilung zwischen Cash und Aktien.
- Für Startups gilt: Vergütung in Aktien lässt sich am Unternehmenswert bemessen (z. B. 10 % bei 1 Mio. € Bewertung).
- CEOs, die kein Gehalt wollen – wovon leben sie? Das ist fragwürdig.
- Die öffentliche Empörung über 700 Mio. ist verständlich, aber die Alternative (der CEO geht) wäre wohl teurer.
Fazit: Sundar Pichai wird seinen Wert für Google vermutlich rechtfertigen – die Höhe mag exorbitant erscheinen, ist aber Teil eines komplexen Vergütungssystems.






