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Neueste Analysen(7)

Wie man 2026 Krypto wie ein Profi recherchiert
Coin Bureau|11. Juni

Wie man 2026 Krypto wie ein Profi recherchiert

🚀 Der 7-Schritte-DYOR-Prozess für Krypto-Erfolg 2026

Die Kernbotschaft: Der SchlĂĽssel zu erfolgreichen Krypto-Investitionen liegt in grĂĽndlicher Eigenrecherche (DYOR). Dieser Leitfaden stellt eine 7-stufige Strategie vor, um Coins zu bewerten und die besten Chancen zu identifizieren.

Schritt 1: 🌊 Narrative erkennen und Kapitalflüsse verfolgen

  • Ăśber 50 Millionen Kryptowährungen existieren, die meisten sind wertlos. Man muss die Auswahl eingrenzen.
  • Der Narrative-Lebenszyklus: Eine Erzählung (z.B. AI, DeFi) durchläuft vier Phasen: Entstehung → Aufregung → Sozialer Beweis (FOMO) → Euphorie. Der ideale Einstieg ist in Phase 1 oder 2.
  • KapitalflĂĽsse verfolgen: Achte auf GitHub-Aktivität (Entwickler), Total Value Locked (TVL) auf Plattformen wie DeFi Llama und Social Volume (Erwähnungen) auf Sentiment oder Lunar Crush.

Schritt 2: 🔍 Vielversprechende Coins innerhalb der Narrative filtern

  • Nutze CoinGecko oder CoinMarketCap, um Coins nach Narrative zu gruppieren.
  • Drei Filter-Kriterien:
    1. Niedrige Marktkapitalisierung: Mehr Potenzial fĂĽr prozentuale Gewinne (Small-Cap: < 100 Mio. $).
    2. Niedriger Preis: Zieht oft unerfahrene Retail-Investoren an (Effekt: „viele Nullen“).
    3. Zugänglichkeit: Leicht kaufbar auf vielen Börsen, idealerweise für US-Investoren.

Schritt 3: 📊 Adoption und Nutzung prüfen (Hat der Coin einen Puls?)

  • Direkte Nutzung: Block-Explorer (wie Etherscan) prĂĽfen: aktive Adressen, neue Wallets, Transaktionsvolumen und Anzahl der Halter. (Achtung: Bot-Aktivität kann Zahlen aufblähen!)
  • Wirtschaftliche Nutzung: Plattformen wie DefiLlama oder Token Terminal checken: Fees, Revenue, Handelsvolumen, TVL.
  • Off-Chain-Metriken: Download-Zahlen von Browser-Wallets oder mobilen Apps des Projekts.

Schritt 4: 👥 Team und Gründer analysieren

  • Anonymität = Rote Flagge: Das Team muss öffentlich bekannt sein.
  • GrĂĽnder-Interviews (z.B. auf YouTube) sind Gold wert: Wie erklären sie ihr Projekt? Gibt es klare Antworten auf komplexe Fragen?
  • Recherche auf Crunchbase: Wer steckt wirklich dahinter? (Softwarefirma, Stiftung, Investoren).

Schritt 5: ⚙️ Tokenomics unter die Lupe nehmen

  • Coin vs. Token: Coin = eigene Blockchain; Token = auf bestehender Blockchain.
  • Wichtige Tokenomics-Kennzahlen:
    1. Gesamtangebot & Umlaufmenge: Hohe Umlaufmenge = besser (weniger zukĂĽnftiger Verkaufsdruck).
    2. Fully Diluted Valuation (FDV): Theoretische Marktkap. wenn alle Tokens im Umlauf sind.
    3. Allokation & Verteilung: Wer hat wie viele Tokens? (Team, Investoren).
    4. Vesting Schedule: Wie werden Tokens freigegeben? Achte auf Cliffs (plötzliche Freigaben), die den Preis drücken können.
    5. Inflationsrate: Zu viel Inflation zerstört Wert; deflationäre Mechanismen (z.B. Burns) sind positiv.
    6. Staking-Metriken: Rendite, Lock-Up-Zeiträume.
    7. Utility: Was treibt die Nachfrage? (Staking, Governance, Zahlungen).

Schritt 6: 🥊 Vergleich mit Wettbewerbern

  • Detaillierte Website-Recherche: Klicke dich durch jede Seite, inkl. AGB und Datenschutz. Lies die gesamte Dokumentation und Blog-Posts.
  • Das entscheidende Kriterium: Bietet dein Projekt einen echten Vorteil gegenĂĽber den MarktfĂĽhrern (größte Marktkap.)? Wenn nicht, wird es schwer, sich durchzusetzen.

Schritt 7: 🧠 Die eigene These zerstören (Stress-Test)

  • Der letzte und wichtigste Schritt: Versuche, deine eigene Investment-These zu widerlegen. Stelle unbequeme Fragen:
    • Was passiert, wenn Nutzer abwandern? (z.B. zu einem besseren Projekt?)
    • Was passiert bei groĂźen Token-Unlocks? (Verkauf der Early Investor?)
    • Kann das Projekt einen Bärenmarkt (60%+ Kursverlust) ĂĽberleben?
    • Wie sieht die Regulierungslage aus? (SEC-Kommentare? Sicherheiteneinstufung?).
  • Die finale Frage: WĂĽrdest du diesen Coin immer noch halten, wenn alle deine Bedenken eintreten? Nur wenn die Antwort Ja lautet, hast du echte Ăśberzeugung.

Fazit

Je mehr du ĂĽber ein Projekt weiĂźt, desto besser sind deine Erfolgschancen. Nicht jedes Projekt muss perfekt sein, aber die Vorteile mĂĽssen die Nachteile klar ĂĽberwiegen. Viel GlĂĽck!

Der KI-Crash: DARUM ist es jetzt vorbei! Meine ungeschönte Meinung // BRIEFING
Mario Lochner|01. Aug.

Der KI-Crash: DARUM ist es jetzt vorbei! Meine ungeschönte Meinung // BRIEFING

Einleitung

Mario Lochner kommentiert die Ereignisse der Woche: Nach einem massiven KI-Crash (Dead Cat Bounce?) und dem Beinahe-Desaster von Leopold Aschenbrenners Hedgefonds (erzwungener Notverkauf an Citadel) stellt er die Frage, ob Aktien nun wirklich günstig bewertet sind. Er selbst hat am Donnerstag zugeschlagen – vier Positionen.

Gewinner und Verlierer der Woche
  • Gewinner: Microsoft (+16 %, stärkster Tag seit 2008), Amazon (starke Cloud-Zahlen), Coca-Cola (neues Allzeithoch), Garmin, Chipotle, Lam Research, Seagate, Fortinet.
  • Verlierer: Mercedes (-26 % Gewinn, China -30 %), WiFer (KI-KĂĽhlung enttäuscht), Meta (Cashflow schwächer), Adidas (Werbekosten explodiert), Apple (Servicegeschäft enttäuscht), SK Hynix (trotz Rekordzahlen -10 % wegen allgemeinem KI-Abverkauf).
Bären-Argumente
  • Dead Cat Bounce: Die Erholung sei nur eine tote Katze, der nächste Crash komme bestimmt.
  • China-Gefahr: CXMT-Börsengang +470 %, ASML bedroht durch eigene DUV-Systeme, Deepseek & Co.
  • Steigende Zinsen: Drei Fed-Mitglieder plädieren bereits fĂĽr Zinserhöhung, Anleihemärkte signalisieren Inflation, CDS-Spreads von Big Tech steigen.
  • Schuldenfinanzierung: KI-Investitionen werden zunehmend mit Schulden finanziert (Amazon-Anleihe nur 1,6-fach ĂĽberzeichnet).
Bullen-Argumente
  • Hyperscaler-Wachstum ungebrochen: Azure +43 %, Google Cloud +82 %, AWS +37 % – die Nachfrage ĂĽbersteigt das Angebot.
  • Amazon-Investitionszyklus: Zwei Phasen – zuerst Bau der Rechenzentren (kein Umsatz fĂĽr 2 Jahre), dann Server (Break-even nach 3 Jahren). Der GroĂźteil der Kapazität ist bereits langfristig vermietet (5+ Jahre).
  • ROIC-Prognose von Morgan Stanley: Eigene Infrastruktur + GPU-Vermietung = 31 %, KI-Modell-Anbieter mit eigener Infrastruktur = 46 %, gemietete Rechenleistung = 25 %. Wer die Infrastruktur besitzt, wird kĂĽnftig Geld drucken.
  • Microsoft Copilot: 30 Mio. zahlende Nutzer (+50 % in 3 Monaten), Auftragsbestand 678 Mrd. $, Cashflow 19,6 Mrd. $.
  • Marktbreite: Im S&P 500 ziehen immer mehr Aktien mit – technisch gesund.
Käufe von Mario Lochner

Er kaufte am Donnerstagvormittag (30. Juli) vier KI-Satelliten:

  • Onto Innovation (193,05 $)
  • Cleanspark
  • Marvel
  • SK Hynix

Begründung: Privatanleger verkauften Einzelaktien so stark wie seit Covid nicht mehr, Leverage wurde massiv abgebaut (JP Morgan: 55 % des April-Mai-Aufbaus eliminiert). Der „Momentum-Crash“ war einer der heftigsten seit 20 Jahren – viel Luft wurde abgelassen. Keine Garantie, aber historisch gute Chancen.

Fazit und Ausblick
  • Pack Ratio (Bewertung im Verhältnis zu erwarteten Gewinnen): S&P 500 so gĂĽnstig wie seit 1995 nicht mehr.
  • Geldideen: An den Investmentthesen festhalten – nicht jede Woche eine neue Sau durchs Dorf treiben (z. B. China-Hype). Hyperscaler (Microsoft, Amazon, Alphabet) bleiben langfristige Anker.
  • Achtung vor Volatilität: Leverage und Momentum haben die jĂĽngsten Bewegungen extrem verstärkt. Strategisches Nachkaufen (z. B. mit dem Guide „SOS – wenn die Kurse fallen“) ist empfohlen.

Tipp: Kommentieren Sie, ob Sie einen Dead Cat Bounce erwarten oder bereits wieder optimistisch eingestiegen sind.

Dieser virale Instantkaffee ist super seltsam
Morgan Eckroth|31. Juli

Dieser virale Instantkaffee ist super seltsam

Produktbeschreibung

Die getestete Nitro Brew ist ein portabler, stickstoffgespülter Kaltbrühe-Konzentrat in Einwegkapseln. Jede Kapsel enthält 20 ml (0,7 oz) und kostet einzeln ca. 4 USD (bei Abo günstiger).

Zutaten & Diskrepanz
  • Kalorien: 15 pro Kapsel – ungewöhnlich hoch fĂĽr reinen Kaffee.
  • Zutaten laut Verpackung: Kaffee-Extrakt, Ascorbinsäure, Kaliumcarbonat, gemischte Tocopherole (Vitamin E), kĂĽnstliche Aromen, Natrium-L-Ascorbat, Stickstoff.
  • Widerspruch zur Website: Dort wird keine kĂĽnstlichen Aromen beworben – die Verpackung behauptet das Gegenteil. Auch das Web-Bild zeigt verschwommenen Text, der vermutlich KI-generiert ist.
Zubereitung & Geschmackstest
  • Zubereitung: Kapsel aufdrehen, mit Druck in 5 oz (148 ml) Wasser/Milch entleeren – ergibt einen schaumigen Nitro-Effekt. Der AusstoĂź ist recht heftig, aber optisch reizvoll.
  • Geschmack: Sehr dunkel, bitter, schokoladig – typisch fĂĽr stark geröstete Bohnen. Bei reinem Kaffee schmeckt es leicht säuerlich (statt säuerlich-fruchtig), was bei Konzentraten ĂĽblich ist. Mit 4 oz (118 ml) Wasser oder Hafermilch schmeckt es runder. Der kĂĽnstliche Aromen-Einschlag ist fĂĽr geĂĽbte Gaumen erkennbar – ein intensiver „Capital-C-Coffee“-Geschmack.
Kritikpunkte
  • Nachhaltigkeit: Die Kapseln sind nicht recyclebar (kein Hinweis auf Verpackung). Selbst bei möglicher Trennung wäre der Aufwand fĂĽr unterwegs unrealistisch – sie landen meist im RestmĂĽll.
  • Transparenz: Die widersprĂĽchliche Angabe zu kĂĽnstlichen Aromen zwischen Website und Verpackung ist irrefĂĽhrend.
Fazit & Vergleich
  • Vorteile: Hoher Bequemlichkeitsfaktor (keine KĂĽhlung, TSA-geeignet), lustiger Nitro-Effekt, passable Qualität fĂĽr schnelle Kaffee-Latte-Lösungen.
  • Nachteile: Mittelprächtiger Geschmack, PlastikmĂĽll, fragwĂĽrdige Angaben.
  • Vergleich: Ă„hnlich zu besseren Instantkaffee-Packs oder Cometeer (höherer Preis, aber nachhaltiger und hochwertiger).
  • Einsatzgebiet: Eher fĂĽr Reisen/Camping als fĂĽr den Alltag.

Tonfall: Informativ, ehrlich, leicht kritisch – der YouTuber zeigt echte Begeisterung für den „Gimmick“, bleibt aber bei der Bewertung objektiv.

Neuer Lamborghini Temerario vs. Porsche 911 Turbo S! | 4K
Top Gear|31. Juli

Neuer Lamborghini Temerario vs. Porsche 911 Turbo S! | 4K

Vergleich: Lamborghini Temerario vs. Porsche 911 Turbo S

In diesem Video vergleichen die Moderatoren den neuen Lamborghini Temerario mit dem Porsche 911 Turbo S. Zwei unterschiedliche Ansätze: der Lambo als Supercar, der Porsche als Sportwagen. Beide sind allradgetrieben und neu elektrifiziert.

Äußeres Design
  • Porsche 911 Turbo S: Klassisches, aber verfeinertes Design; wirkt etwas schwerfällig, aber elegant.
  • Lamborghini Temerario: Extravaganter und aggressiver, aber Kritik an ĂĽberladenen Details und dem freiliegenden Heckreifen, der Steine aufwirbelt.
Innenraum
  • Temerario: Bietet ein hypercar-ähnliches Ambiente, entliehen vom Revuelto; viele Carbon-Optionen, aber teuer (z.B. Bodenmatten fĂĽr 450 ÂŁ).
  • 911 Turbo S: Ergonomisch perfekt, aber Verlust von Porsche-Tradition (kein DrehzĂĽndung, kein analoger Drehzahlmesser) und gĂĽnstigeres Interieur.
Motor und Hybridsystem
  • Temerario: 4,0-Liter V8-Biturbo mit drei Elektromotoren (zwei vorne, einer im Getriebe), 900 PS, aber lahmende Hybrid-Integration.
  • 911 Turbo S: 3,8-Liter Sechszylinder-Boxer mit elektrisch unterstĂĽtzten Turboladern und einem Elektromotor im Getriebe, 700 PS; fĂĽhlt sich elektrischer an.
Praktikabilität
  • 911 Turbo S: GroĂźer Frontkofferraum, RĂĽcksitze fĂĽr Notfälle, 400 km Reichweite und kraftstoffsparend (ca. 8,3 l/100 km).
  • Temerario: Kleiner Kofferraum, keine RĂĽcksitze, nur ca. 480 km Reichweite und höherer Verbrauch (ca. 9,8 l/100 km).
Fahrerlebnis
  • 911 Turbo S: Meisterhaft ausgereift, extrem souverän bei jedem Wetter, sofortige Leistungsentfaltung – ein Lieferant purer Freude.
  • Temerario: Unruhiges FahrgefĂĽhl mit Spannungen zwischen Vorder- und Hinterachse, weniger vertrauenerweckend auf nasser Fahrbahn.
Fazit
  • Porsche 911 Turbo S gewinnt in fast allen Kategorien (FahrspaĂź, Praktikabilität, Preis).
  • Lamborghini Temerario ĂĽberzeugt mit spektakulärem Design und hypercar Innenraum, aber nicht als Ganzes. Ein möglicherweise besseres Auto, wenn die Hybrid-Komplexität reduziert wird.
Nintendo ist eine coole Aktie / groĂźer Burggraben
Value Investing with Sven Carlin, Ph.D.|31. Juli

Nintendo ist eine coole Aktie / groĂźer Burggraben

Zusammenfassung der Nintendo-Analyse (Value-Investing-Perspektive)

Der Video-Ersteller analysiert Nintendo aus einer strengen Value-Investing-Sicht. Er betont, dass die Aktie trotz starker Marken (Mario, Zelda, Pokémon) und einer soliden Bilanz (keine Schulden, viel Cash) aktuell zu teuer ist, um einen echten Sicherheitspuffer (Margin of Safety) zu bieten.

Risikoanalyse

  • Zyklisches Geschäft: Nintendo ist stark von Konsolenzyklen abhängig (Switch 2). Die Aktie ist bereits 50 % unter ihrem Höchststand, aber das Risiko bleibt hoch.
  • Bewertungsfehler: Viele Analysten (z. B. auf Seeking Alpha) geben fälschlich ein KGV von 5 an, weil sie ADR-Aktien (5 ADR = 1 japanische Aktie) nicht korrekt umrechnen. Das reale KGV liegt bei ~21, fĂĽr das nächste Jahr sogar bei ~30.
  • Währungsrisiko: Die Umsätze in Yen sind durch den schwachen Yen in US-Dollar real viel niedriger.

Geschäftsmodell und Burggraben (Moat)

  • Starke Marken: Mario, Zelda, PokĂ©mon – generationenĂĽbergreifend beliebt. Aber: „Ein Moat kann sich ändern, das ist die Natur der Branche.“
  • Finanzkraft: 11 Mrd. $ Cash, keine Schulden, solide operative Cashflows. Aber die Dividendenrendite ist gering (~2 %).
  • Switch 2-Zyklus: Neue Konsole bringt temporären Umsatzschub, aber die Margen sinken (höhere Speicherkosten, Preisdruck).

Bewertung und Fazit

  • Keine versteckte Wert: Der aktuelle Kurs spiegelt bereits die erwarteten Gewinne aus dem Switch 2-Zyklus wider. Es gibt keinen „Margin of Safety“.
  • Spekulation statt Investment: Die Aktie kann kurzfristig steigen (wie vor 12 Monaten), aber fĂĽr Value-Investoren fehlt die Substanz. „Zu riskant fĂĽr Value-Investing, trotzdem alles gut aussieht.“

Fazit: Nintendo ist ein fantastisches Unternehmen mit einem starken Burggraben, aber die Aktie ist nicht günstig genug für einen kaufmännischen Value-Ansatz. Anleger sollten vorsichtig sein und auf einen besseren Einstiegskurs warten (z. B. nahe dem Cash-Wert).

Der KI-Handel wurde margin gecallt! Krypto hat nicht mit der Wimper gezuckt
Bankless|31. Juli

Der KI-Handel wurde margin gecallt! Krypto hat nicht mit der Wimper gezuckt

Marktchaos in SĂĽdkorea und bei KI-Aktien
  • Der sĂĽdkoreanische Aktienmarkt (KOPSI) stĂĽrzte im Juli um 40 % ab, nachdem er zuvor um 200–300 % gestiegen war. Dies fĂĽhrte zu Massenliquidationen: Schätzungsweise 320.000 bis 500.000 Konten (ca. 3,4 % der erwachsenen Bevölkerung SĂĽdkoreas) wurden vollständig liquidiert.
  • Ursache war der massive Einsatz von gehebelten Single-Stock-ETFs auf Memory-Aktien (z. B. SK Hynix, Samsung), die ĂĽber 50 % des Marktes ausmachten. Dies erinnert an die Risiken von Krypto-Märkten.
Der KI-Handel wird abgewickelt
  • Leopold Aschenbrenner, ein 24-jähriger KI-Wunderkind-Hedgefonds-Manager, musste sein gesamtes öffentliches Aktienbuch verkaufen, nachdem er ĂĽbermäßige Hebelwirkung (angeblich 4x) eingesetzt hatte. Sein Fonds war zuvor von unter 1 Milliarde auf 20 Milliarden USD angewachsen.
  • Citadel (Ken Griffin) kaufte sein Portfolio, was Spekulationen auslöste, dass dies der Boden fĂĽr KI-Aktien sein könnte. Die betroffenen Aktien erholten sich daraufhin deutlich.
  • Dies könnte Teil einer größeren Neubewertung der KI-Wertschöpfungskette sein. Drei Szenarien werden diskutiert:
    1. VR-Szenario: KI scheitert an Adoption.
    2. Eisenbahn-Szenario: Fundamentale Technologie, aber finanzielle Ăśberspekulation fĂĽhrt zu einem Crash.
    3. Fluggesellschaft-Szenario: KI wird extrem erfolgreich, aber die Unternehmen (OpenAI, Anthropic) können keine Gewinne erzielen – die Wertschöpfung liegt anderswo.
  • Aktuell betragen die KI-Einnahmen nur 150 Milliarden USD pro Jahr, während die Kapitalausgaben (CapEx) 2,5 Billionen USD erfordern wĂĽrden – eine massive LĂĽcke.
Krypto zeigt relative Stärke
  • Trotz des Chaos in den Aktienmärkten blieb Krypto standhaft: Bitcoin (+11 %) und Ethereum (+22 %) im Monat Juli, während der Nasdaq um 10 % fiel.
  • Der ETH/BTC-Wechselkurs durchbrach einen vierjährigen Abwärtstrend, was auf eine mögliche Trendwende hindeutet.
  • Uniswap (UNI) stieg um 37 % auf ein Jahreshoch, was die Gesundheit des Ethereum-Ă–kosystems signalisiert.
Fed-Politik unter Kevin Warsh
  • Bei seiner ersten FOMC-Sitzung stimmte das Komitee mit 9:3 fĂĽr unveränderte Zinssätze (3,5–3,75 %). Drei Mitglieder plädierten fĂĽr eine Erhöhung.
  • Warsh betonte das 2 %-Inflationsziel und lieĂź Zinserhöhungen als Option offen, falls die Inflation hoch bleibt.
  • Statt Zinserhöhungen setzt die Fed auf Quantitative Tightening (QT) ĂĽber Bilanzreduktion. Die Renditen der 10-jährigen Anleihen erreichten 4,7 %, die der 30-jährigen 5,2 % – der höchste Stand seit 19 Jahren.
  • Dies entzieht dem System Liquidität, was risikoreiche Anlagen wie Tech und Krypto belastet. Sollte jedoch etwas „brechen“, könnte die Fed gezwungen sein, die Geldpolitik zu lockern, was Krypto langfristig zugutekäme.
Makroausblick: Globale Liquidität als Krypto-Katalysator
  • Michael Howell (Global Liquidity Index) zeigt: Ein Anstieg der globalen Liquidität um 1 % fĂĽhrt historisch zu einem Anstieg von Krypto um 11 % – viermal so stark wie Gold.
  • Aktuell ist die globale Liquidität rĂĽckläufig, aber wenn die Fed irgendwann nachgeben muss, könnte Krypto davon ĂĽberproportional profitieren.
Regulatorische Entwicklungen
  • Der Clarity Act (Regulierungsklarheit fĂĽr Krypto) scheint zu stocken. Die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung fiel von 40 % auf 26 % (laut Polymarket).
  • SEC-Vorsitzender Paul Atkins signalisierte, dass er notfalls per Regulierung Klarheit schaffen könne, falls der Kongress untätig bleibt.
Ethereum wird 11 Jahre alt
  • Am 30. Juli 2015 wurde Ethereum gestartet. Der ursprĂĽngliche Preis von 0,33 USD ist heute auf knapp 2.000 USD gestiegen.
  • Ein neues Vorstandsmitglied der Ethereum Foundation, Pasquale Caverzaschio (Pseudonym), wurde gewählt. Er ist ein Experte fĂĽr Sicherheit und Datenschutz und Teil des Seal 911-Notfallteams.
  • Dies ist der erste neue Vorstandsposten neben Vitalik Buterin und Aya Miyaguchi, was als bedeutender Schritt in der Ethereum-Governance gilt.
Weitere Kurzmeldungen
  • Robinhood meldete Quartalszahlen: Umsatz von 1,3 Milliarden USD (+32 %), aber Krypto-Erlöse fielen um 38 % auf nur noch 7,6 % des Gesamtumsatzes. Die eigene Blockchain (Robinhood Chain) generierte 3,1 Millionen USD GebĂĽhren im ersten Monat.
  • New York City veröffentlichte eine Datenbank mit Namen und Adressen von Immobilienbesitzern mit Werten ĂĽber 1 Million USD – eine Massen-Doxing-Aktion, die von Uniswap-GrĂĽnder Hayden Adams scharf kritisiert wurde.
  • Balaji Srinivasan gab seine US-StaatsbĂĽrgerschaft auf und wurde Singapurer – ein Beispiel fĂĽr das „Recht auf Ausstieg“ (right to exit).
Bitcoin: Das Ende des Juli
Benjamin Cowen|30. Juli

Bitcoin: Das Ende des Juli

Zyklische Analyse zum Monatsende Juli
  • Der Sprecher analysiert die historischen Kursmuster von Bitcoin in sogenannten "Midterm-Jahren" (z. B. 2014, 2018, 2022) und vergleicht sie mit der aktuellen Situation im Jahr 2026.
  • Juli war oft ein Erholungsmonat nach einem starken RĂĽckgang im Juni. Statistisch gesehen brachte der Juli im Midterm-Zyklus oft positive Renditen (2026: +10,5 %, 2022: +20 %, 2018: +38 %).
Parallelen zu vergangenen Bärenmärkten
  • Die Ăśberlagerung der Jahresrenditen von 2026 und 2018 zeigt auffällige Ă„hnlichkeiten.
  • In 2018 folgte auf die Juli-Erholung bereits Anfang August wieder eine Schwächephase. In 2022 setzte die erneute Abwärtsbewegung erst Mitte August ein.
  • Das Erreichen der Bärenmarkt-Widerstandszone ("bear market resistance band") oder des 200-Tage-Durchschnitts ist unsicher – 2022 wurde keiner von beiden nach dem Juni-Tief erreicht, 2018 dagegen die Widerstandszone.
Makroökonomischer Ausblick: Anleihenmarkt als Auslöser
  • Ein wichtiger Indikator ist der Anstieg der 10-jährigen US-Anleiherendite – in frĂĽheren Zyklen (2023, 2022, 2018) ging ein Renditeanstieg mit fallenden Bitcoin-Kursen einher.
  • Die Rendite zeige erneut einen Aufwärtstrend, was auf eine Korrektur im späteren dritten Quartal hindeuten könnte.
Saisonale Muster und Handelsempfehlung
  • Historisch waren August und September in Midterm-Jahren oft negativ (2022: -15 % im August, 2018: August/September negativ).
  • Die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Schwächephase in den nächsten zwei bis drei Wochen sei hoch.
  • Der Sprecher empfiehlt, den Marktboden nicht zu timen, sondern auf einen Cost-Average-Effekt (DCA) zu setzen.
  • Ein zyklisches Tief wird fĂĽr etwa November 2026 erwartet.
Fazit/Handlungsaufforderung
  • Hinweis auf die ITC-Konferenz (20.–22. November in Miami) mit Ticketpreiserhöhung in KĂĽrze.
  • Aufruf zum Abonnieren des Kanals.