
Neuer Ferrari Luce gefahren! | 4K
Der Ferrari Luce ist das erste rein elektrische Modell der Marke und sorgt für Kontroversen. Das Video zeigt eine Vorserienversion, die vor der offiziellen Enthüllung gefahren wurde.
Technische Daten & Design
- Leistung: 1.035 PS (ca. 772 kW) aus vier Elektromotoren (je Rad)
- Beschleunigung: 0–100 km/h in 2,5 Sekunden
- Höchstgeschwindigkeit: 309 km/h
- Reichweite: 531 km (WLTP, laut Hersteller)
- Gewicht: 2.260 kg – für ein 5,1 m langes Fünf-Sitzer-EV relativ niedrig
- Design: Komplett neu gestaltet von LoveFrom (Jony Ive & Marc Newson). Die Karosserie wirkt wie ein Raumschiff, mit einer umhüllenden Außenhaut in hellblau und einem schwarzen „Auto-im-Auto“-Konzept. Der Luftwiderstandsbeiwert beträgt 0,25 cd.
Fahrdynamik & Emotionen
- Ferrari-Cheftestfahrer Raffaele De Simone hat die Entwicklung geleitet. Ziel war es, das typische Ferrari-Gefühl auch ohne Verbrenner zu vermitteln.
- Torque Shift Engagement: Ein System, das den Fahrer über fünf Stufen in der Leistungs- und Drehmomentkurve führt – ähnlich wie bei einem Verbrenner mit Motorbremsung.
- Sound: Ein Mikrofon am Wechselrichter verstärkt die Frequenzen des Antriebsstrangs (wie eine E-Gitarre). Der Sound verändert sich je nach Drehmomentanforderung.
- Fahrwerk: Aktive Federung der dritten Generation, Allradlenkung und ein niedriger Schwerpunkt (Batterie im Boden) sorgen für herausragende Agilität und Kontrolle. Der Tester lobt: „Der beste EV, den ich je gefahren bin.“
Interieur
- Das Innenraumdesign gilt als „bestes Auto-Interieur der Welt“ – extrem hochwertig, mit einem durchgehendem Aluminium-Substrat, CNC-gefrästen Lenkradteilen und einem OLED-Display von Samsung.
- Der E-Manettino (Fahrmodus-Wähler) taucht die Instrumente je nach Modus in verschiedene Farben (z. B. Grün für Trocken, Orange für Sport, Rot für ESC aus) – mit einem sanften Ausblenden.
- Die Lüftungsdüsen sind einfach, aber brilliant gestaltet. Die Mittelkonsole besteht aus Gorilla Glass wie beim iPhone.
Reaktionen & Fazit
- Nach der Enthüllung gab es heftige Kritik im Internet und einen kurzen Kurssturz von Ferrari, der sich aber schnell erholte.
- Ex-Ferrari-Chef Luca di Montezemolo kritisierte den Luce, aber er war auch gegen den Purosangue und Navigationssysteme.
- Fazit: Der Luce fühlt sich wie ein Ferrari an – extrem schnell, präzise und emotional. Er ist kein Ersatz für V12-Modelle, aber ein eigenständiger, innovativer Schritt in die Elektro-Zukunft. Die Technik und das Design sind auf höchstem Niveau.






