
Powell tritt als Vorsitzender der Federal Reserve zurück
Der Video-Episode behandelt den Rücktritt von Jerome Powell als Fed-Chef und die Übernahme durch Kevin Worsh. Der Moderator warnt vor zu viel Optimismus und analysiert die makroökonomischen Herausforderungen.
Kernpunkte:
- Kein Grund zur Euphorie: Der Führungswechsel allein wird die Zinspolitik nicht radikal ändern, da Worsh nur eine Stimme im Fed-System hat.
- Inflation als Bremsklotz: Die jüngsten PPI-Daten zeigen einen Anstieg der Erzeugerpreise auf etwa 6% (Jahresvergleich). Dies erschwert Zinssenkungen erheblich.
- Der 4-Jahres-Zyklus: Sowohl Aktienmärkte als auch Bitcoin folgen einem 4-Jahres-Muster. Historische Tiefs traten oft im März oder Oktober auf.
- Bitcoin-Korrektur erwartet: Nach einer Gegenbewegung auf etwa 86.000 USD (38,2%-Fibonacci) wird eine zweite Korrektur im 3. oder 4. Quartal prognostiziert. Ein erneuter Anstieg der Ölpreise könnte dies verstärken.
- Zwei Szenarien für Worsh:
- Harte Landung: Inflation zwingt zu Zinserhöhungen, was Panik auslöst, aber langfristig eine Kaufgelegenheit bietet.
- Weiche Landung (weniger wahrscheinlich): Ein bereits eingetretener Konjunktureinbruch ermöglicht Zinssenkungen.
- Powell-Kritik: Die Fed versäumte es, die Zinsen bereits 2021 zu erhöhen, was die Inflation verschärfte. Das 2%-Ziel wurde seit fünf Jahren nicht erreicht.
- Konferenz-Hinweis: Der Moderator plant eine Konferenz in Miami (Q4) zu Märkten, Krypto und Gold. Interessierte können sich unter benjaminc.com/conference informieren.
Fazit:
Der Markt steht vor einer schwierigen Phase. Die Party ist vielleicht noch nicht vorbei, aber der Ausklang wird holprig. Ein unvoreingenommener Blick auf die Daten ist jetzt wichtiger denn je.






