
Dr. Julian Hosp - Finanzen, Business und KI|16. Juni
Warum Fast Food Marken mit Empörung plötzlich mehr Reichweite holen
Überraschende Marketingstrategie von McDonald's
- Der CEO von McDonald's probiert in einem Video den neuen Burger, wirkt dabei aber eher mechanisch und emotionslos, fast wie bei einer Weinprobe.
- Dies wirkt auf den ersten Blick seltsam, wird aber als extrem smarte Strategie entlarvt: Die vermeintliche Authentizität des ungeschönten Auftritts kommt beim Publikum gut an.
- Im Gegensatz dazu beißen die CEOs von Wendy's, Arby's und Burger King zwar herzhaft und freudig in ihre Burger, doch das wirkt oft gestellt und unecht.
- Die Zuschauer empfinden das McDonald's-Video als überraschend authentisch, während die Freude bei der Konkurrenz nicht zu 100% glaubwürdig ist.
- McDonald's erzielt durch diese Kontroverse eine riesige Aufmerksamkeit und Reichweite – selbst der Sprecher möchte den Burger nun probieren.
- Ähnlich wie McDonald's kassiert auch Gucci einen Shitstorm für KI-generierte Werbung.
- Die Kritiker sind jedoch oft nicht die Zielkunden, aber sie generieren massiv Reichweite für die Marke.
- Das Fazit: Reibung erzeugt Aufmerksamkeit. Solche kontroversen Werbungen sind aktuell ein sehr günstiger Weg, um als Marke richtig durchzustarten – auch wenn der Shitstorm unangenehm ist.






