
Gold: Schwäche im Midterm-Jahr
Gold: Schwäche im Midterm-Jahr
Der Goldpreis notiert aktuell unter 4.000 USD pro Unze. Der Analyst erwartet im Midterm-Jahr (zweites Jahr des Präsidentschaftszyklus) eine deutliche Korrektur, die historisch typisch ist.
Historische Vergleiche- 2022: Korrektur um 22 %
- 2008: Korrektur um 34 %
- 2006: Korrektur um 26 %
Die aktuelle Korrektur von etwa 30 % liegt im Bereich früherer Bullenmärkte. Der genaue Tiefpunkt ist schwer vorherzusagen, aber das Timing ist klarer erkennbar.
Zeitfenster für den Tiefpunkt- Durchschnitt der letzten Midterm-Jahre (2018, 2022): Tief zwischen August und September.
- Vergleich mit Bitcoin: Tief im Durchschnitt Anfang Juli.
- Prognose: Tief zwischen Juli und Oktober 2026.
- Gold nähert sich der Unterstützungszone bei ca. 3.800 USD.
- Ein Rückgang um etwa 4 % vom aktuellen Niveau wäre nötig, um diese Zone zu erreichen.
- In früheren Zyklen wurde diese Marke kurzzeitig unterschritten (z. B. 2008, 2022).
- Nach dem Tief könnte der Gold-Bullenmarkt bis Ende des Jahrzehnts weiterlaufen.
- Die jährliche Rendite (YTD) liegt aktuell bei etwa -5 bis -6 %; in den letzten Midterm-Jahren waren es zum Tief hin -10 bis -11 %.
- Silber hat stärker verloren und testet derzeit seine Unterstützungszone.
- Das Gold-Silber-Verhältnis deutet auf eine weitere Underperformance von Silber hin, bis der Goldtiefpunkt erreicht ist.
- Sollte Silber unter 50 USD fallen, könnte dies eine tiefe Bewertungszone darstellen.
Fazit: Geduld ist gefragt. Die saisonalen Muster deuten auf eine Bodenbildung in den kommenden Monaten hin – danach könnte eine neue Aufwärtsbewegung starten.






