
Nintendo ist eine coole Aktie / großer Burggraben
Der Video-Ersteller analysiert Nintendo aus einer strengen Value-Investing-Sicht. Er betont, dass die Aktie trotz starker Marken (Mario, Zelda, Pokémon) und einer soliden Bilanz (keine Schulden, viel Cash) aktuell zu teuer ist, um einen echten Sicherheitspuffer (Margin of Safety) zu bieten.
Risikoanalyse
- Zyklisches Geschäft: Nintendo ist stark von Konsolenzyklen abhängig (Switch 2). Die Aktie ist bereits 50 % unter ihrem Höchststand, aber das Risiko bleibt hoch.
- Bewertungsfehler: Viele Analysten (z. B. auf Seeking Alpha) geben fälschlich ein KGV von 5 an, weil sie ADR-Aktien (5 ADR = 1 japanische Aktie) nicht korrekt umrechnen. Das reale KGV liegt bei ~21, für das nächste Jahr sogar bei ~30.
- Währungsrisiko: Die Umsätze in Yen sind durch den schwachen Yen in US-Dollar real viel niedriger.
Geschäftsmodell und Burggraben (Moat)
- Starke Marken: Mario, Zelda, Pokémon – generationenübergreifend beliebt. Aber: „Ein Moat kann sich ändern, das ist die Natur der Branche.“
- Finanzkraft: 11 Mrd. $ Cash, keine Schulden, solide operative Cashflows. Aber die Dividendenrendite ist gering (~2 %).
- Switch 2-Zyklus: Neue Konsole bringt temporären Umsatzschub, aber die Margen sinken (höhere Speicherkosten, Preisdruck).
Bewertung und Fazit
- Keine versteckte Wert: Der aktuelle Kurs spiegelt bereits die erwarteten Gewinne aus dem Switch 2-Zyklus wider. Es gibt keinen „Margin of Safety“.
- Spekulation statt Investment: Die Aktie kann kurzfristig steigen (wie vor 12 Monaten), aber für Value-Investoren fehlt die Substanz. „Zu riskant für Value-Investing, trotzdem alles gut aussieht.“
Fazit: Nintendo ist ein fantastisches Unternehmen mit einem starken Burggraben, aber die Aktie ist nicht günstig genug für einen kaufmännischen Value-Ansatz. Anleger sollten vorsichtig sein und auf einen besseren Einstiegskurs warten (z. B. nahe dem Cash-Wert).





