
An der Börse braut sich was zusammen: Und SO wird es sich entladen! // BRIEFING
Zusammenfassung: An der Börse braut sich was zusammen: Und SO wird es sich entladen! // BRIEFING
EinleitungMario Lochner begrüßt die Zuschauer zum wöchentlichen Briefing. Themen sind die aktuellen Geschehnisse an der Börse, darunter steigende Tankpreise, der KI-Hype und die Marktstimmung. Der Ton ist informativ und einladend.
Spritpreise und Politik- Tankrechnung: 131,99 € in München – ein Ärgernis.
- Politik: Kritik an der Regierung, die nur kurzfristig vor der Wahl agiert, statt strukturelle Entlastungen zu schaffen.
- Positivbeispiel: Italien unter Giorgia Meloni schafft die Kfz-Steuer für kleine und mittlere Autos ab.
- Gewinner:
- Intel: Meistgehandelter Bluechip durch Gerüchte um eine Kooperation mit SK Hynix.
- Tempus AI: Höhere Erstattungssätze für Krebsdiagnostik.
- Generac: Milliardenauftrag von Amazon für Notstromaggregate.
- CrowdStrike: Weiter im Aufwind dank KI-Sicherheitsängsten.
- Verlierer:
- Belfinger: Kursminus von 21% nach gesenkter Prognose.
- JB Hunt: Gewinnwarnung für das dritte Quartal.
- CoreWeave: Finanzierungsbedarf für KI sorgt für Nervosität.
- Raiffeisen Bank: Short-Attacke von Grizzly Research wegen Russland-Geschäften.
- Lens: Strafuntersuchung wegen Missbrauchs von Smartglasses.
- Wikifolio Tool: Zeigt, welche Aktien von der Community aktuell gekauft oder verkauft werden.
- FOMO (Angst, etwas zu verpassen): Kauf bei steigenden Kursen, z. B. CrowdStrike.
- Buy the Dip: Kauf bei fallenden Kursen, z. B. Spotify.
- Jumping Ship: Verkauf bei fallenden Kursen, z. B. Almontty Industries.
- Taking Profits: Verkauf bei steigenden Kursen, z. B. Roblox.
- Die Bären (pessimistisch):
- Zinserhöhung: Fed hob Zinsen auf 3,75–4% an, weitere Erhöhung erwartet.
- Prognose: Zinsen könnten auf 6% steigen (wie in der Dotcom-Blase).
- Risiken: Hoher Ölpreis (>100 $), explodierende Frachtkosten, politische Krise um Trump.
- Die Bullen (optimistisch):
- Argument: Fed handelt unabhängig und stärkt das Vertrauen der Märkte.
- Wirtschaftswachstum: USA stark (Redbook Index, Arbeitsmarkt auf niedrigem Niveau).
- Anleihenpositionierung: Investoren sind stark untergewichtet – das Limit ist fast erreicht.
- Ölpreis: Leichte Erholung nach schneller Reparatur der saudischen Pipeline.
- Sentiment: Bärenanteil liegt bei über 53% – ein Kontraindikator für steigende Kurse.
- Whistleblower: Jacob Coxton kündigt bei Anthropic und warnt vor KI, die alle Menschen töten könnte.
- Wahrscheinlichkeit: Dario Amode (Anthropic CEO) hält die Wahrscheinlichkeit für >10% in 10 Jahren.
- Gegenstimmen:
- Hugging Face: Verteidigt sich erfolgreich mit KI gegen Angriffe – fordert mehr, nicht weniger KI.
- Nvidia-Chef Jensen Huang: Kritisiert falsche Prognosen und fordert Verantwortung.
- Verdacht auf Inszenierung: Die Warnungen wurden von Organisationen wie Encode AI und dem AI Policy Network verbreitet, die vom früheren Anthropic-Investor Jan Tallinn finanziert werden.
- Fazit: Die Diskussion könnte großen Unternehmen wie Anthropic nutzen, indem sie Regulierungen fördern, die Open Source einschränken.
- Halbleiterindex (SOX): 20% unter dem Hoch, KGV von 32 auf 20 gefallen – viel Pessimismus ist bereits eingepreist.
- Historische Daten: Seit 1990 gab es nur 9 Wochen mit einem Bärenanteil >50% und Volatilität unter 20. In diesen Fällen:
- Nach 3 Monaten: +5,2%
- Nach 6 Monaten: +8,9%
- Nach 12 Monaten: +13,5%
- Mario: „Ein schöner Misthaufen für steigende Kurse“ – die negative Stimmung könnte der Treibstoff für die nächste Rallye sein.
- Südkorea-Exporte: Halbleiterexporte stiegen im September um das 3,5-fache auf 16,5 Mrd. USD.
- Top-Sektoren (Bank of America):
- Photonics: Z. B. Shangi, Inolite, Fujikura.
- Halbleiter: Kokusai Electric, MKS Instruments, Teradyne.
- IT-Hardware/Infrastruktur: Quuter, Celestica.
- Chip-Produzenten: TSMC, Samsung Electronics.
- Robotik: Siemens.
- Software: Snowflake, Rubrik, Rofah.
- Satelliten: Rocket Lab, WAS.
Die aktuelle Situation ist angespannt, aber Mario sieht dies als Chance. Die stark negative Stimmung (Bärenanteil >53%) ist historisch ein Kontraindikator. Mit Blick auf die nächsten 12 Monate sind deutliche Kursgewinne möglich. Er empfiehlt, auf starke Sektoren wie Halbleiter, Photonics und Robotik zu setzen.
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