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Neueste Analysen(7)

Bitcoin: Die nächsten 60 Tage
Benjamin Cowen|13. Aug.

Bitcoin: Die nächsten 60 Tage

Warum die nächsten 60 Tage für Bitcoin entscheidend sind
  • Saisonalität: Historisch gesehen sind August und September in Midterm-Jahren (z. B. 2018, 2022, 2026) schwache Monate für Bitcoin. Im Durchschnitt fällt Bitcoin im August um 10-11 % und im September um 8 %. Aktuell (August) ist Bitcoin zwar noch im Plus, aber 2022 zeigte ein ähnliches Muster (erste zwei Wochen grün, dann Verluste).

  • Struktureller Vergleich mit 2018: Der aktuelle Bärenmarkt ähnelt dem von 2018 stark – gleiche Abfolge von Tiefs (Februar, März/April, Sommer), nur dass die Preise heute etwa 10x höher liegen. Der Unterschied: 2017 gab es einen euphorischen Top, diesmal einen apathischen – daher fehlt die Rotation in Altcoins.

  • ROI-Zeit seit dem Tief: Die bisherigen Zyklen dauerten etwa 52-59 Wochen vom Hoch bis zum Tief. Ausgehend vom Hoch im November 2025 wäre der Tiefpunkt rechnerisch zwischen Oktober und November 2026. Der 60-Tage-Zeitraum (August bis Oktober) deckt sich mit dieser historischen Fenster.

  • Mögliche Szenarien:

    • Szenario 1: Bitcoin fällt in den nächsten 60 Tagen unter das Juni/Juli-Tief (ca. 60.000 USD) – dann wäre der Tiefpunkt wahrscheinlich im Oktober.
    • Szenario 2: Seitwärtsbewegung wie 2018 (August bis Oktober ohne große Bewegung) – dann könnte der Tiefpunkt erst im November kommen (59 Wochen nach dem Hoch).
  • On-Chain-Indikatoren: Der MVRV-Z-Score und andere Metriken müssen sich unter bestimmte Schwellenwerte (z. B. unter Null) zurücksetzen, um ein echtes Tief zu bestätigen. Das passiert typischerweise in Midterm-Jahren.

  • Fazit: Der Sprecher hält einen Oktober-Tief für am wahrscheinlichsten, bleibt aber flexibel. Die nächsten 60 Tage sind der Schlüssel, um zu sehen, ob der Bärenmarkt sich wie 2018 oder 2022 entwickelt. Er empfiehlt Dollar-Cost-Averaging in der zweiten Jahreshälfte statt Timing.


Hinweis: Der Original-Titel lautet „Bitcoin: The Next 60 Days“ – die Zusammenfassung folgt der Analyse des Sprechers.