
Den Bitcoin-Bärenmarkt verstehen
In diesem Video vergleicht der Sprecher den aktuellen Bitcoin-Bärenmarkt (2026) mit früheren Zyklen. Seine Kernaussage: Strukturell ähnelt der Markt stark dem Jahr 2018, jedoch aus konjunktureller Perspektive eher der Phase nach dem 2019er Top. Er betont, dass beide Perspektiven nebeneinander existieren können.
Struktureller Vergleich mit 2018- Gleiche Muster: Tief im Februar 2018/2026, höheres Tief Ende März/Anfang April, niedrigeres Hoch im Mai, Tief im Juni/Juli (Sweep des Februar-Tiefs).
- 2026 ist eine weniger volatile Version von 2018 – die Jahresrendite (YTD ROI) folgt dem gleichen Pfad, aber abgeschwächt.
- Aktuelle Konsolidierung (Juli): Zwei grüne Wochen nach dem Tief, dann eine rote Woche – identisch zu 2018.
- Anders als 2018 ähnelt das Umfeld der „Verdauungsphase“ nach dem apathischen Top von 2019.
- Altcoins bluten aus, während Bitcoin eine Unterstützung hält – genau wie damals.
- Der Aufschwung in riskante Anlagen (z. B. Altcoins) blieb aus, weil die Geldpolitik nicht locker genug war und die meisten Altcoins auf loses Geld angewiesen sind.
- Kurzfristig: Bitcoin könnte im Juli noch einmal zur Bärenmarkt-Widerstandszone steigen, aber im August die Gewinne wieder abgeben (wie 2018 und 2022).
- Zyklus-Tief: Der Sprecher erwartet den Boden eher Ende September/Anfang Oktober als im Dezember, da das Top im Oktober 2025 (statt Dezember) lag. Ein späterer Boden (Dezember) wäre möglich, aber nicht der Basisfall.
- Fraktal-Bruch: Das 2018er Muster wird sich vermutlich brechen, weil der Rückgang früher einsetzt (nicht erst November).
- Während Bitcoin seine Unterstützung hält, bluten Altcoins oft weiter aus (wie 2018 im August–Oktober).
- Keine Rotation in Altcoins erwartet – sie sind zu spekulativ und benötigen lockere Geldpolitik.
- Kein perfektes Timing nötig: Der Sprecher rät zum Dollar-Cost-Averaging (DCA) statt auf den absoluten Tiefpunkt zu warten. „Es ist ein Unterschied, ob man recht hat oder Geld verdient.“
- Ego ablegen: Lieber reich und falsch liegen als arm und recht haben.
- Geduld: Der Markt macht, was er immer in mittleren Zyklusjahren getan hat. Die größten Kritiker des Vierjahreszyklus werden bald wieder die größten Befürworter sein.
Der Bärenmarkt ist eine zeitbasierte Kapitulation – man kann ihn nicht beschleunigen. Stattdessen sollte man einen Plan haben, geduldig sein und sich nicht vom kurzfristigen Rauschen ablenken lassen.





