
Mario Model One: Update und Test der Espressomaschine
Das Video präsentiert ein Update zur Mario Model One Espressomaschine, die bereits im ersten Test überzeugte. Nun wurden Verbesserungen vorgenommen und das Testprotokoll verschärft.
Volumetrik- Ohne Waage: Die errechnete Volumetrik wurde optimiert. Im Test mit konstantem Widerstand lag der Mittelwert bei 45,8 g (Ziel 45 g). Bei realen Espresso-Shots (25 Sekunden, 45 g) lagen die Werte zwischen 44,6 und 45,4 g. Bei geänderten Druckprofilen sank die Genauigkeit leicht (43,5 g). Bei extrem grobem Mahlgrad (15–17 s) ca. 44 g, bei extrem feinem Mahlgrad ca. 48,5 g. Dafür gab es 7 von 10 Punkten.
- Mit Waage: In der ersten Version des Waagentests gab es eine Standardabweichung von 1,5 g. Nach einem Update lernt die Waage aus vorherigen Brühungen und korrigiert. Der Mittelwert verbesserte sich von 1,13 g Abweichung auf 0,37 g. Jetzt gibt es 9 von 10 Punkten (letzter Punkt fehlt, weil die Waage nicht integriert ist – sie muss separat aufgestellt werden).
- Last-Shot-Funktion: Inzwischen verfügbar.
- Wasserfilter: Ein Steckfilter im Wassertank wird empfohlen, um die Maschine zu schützen. Dafür gab es einen Punktabzug.
- Maro Home Plattform: Eine Community mit Bezugsdatenbank, Profilsuche, Rezepten und Statistiken. Man kann Rezepte teilen und Brühungen nachvollziehen.
- Manuelle Schrittsteuerung: Während des Brühvorgangs kann man manuell in den nächsten Step springen.
Die Maschine kostet 5000 €. Das ist sehr teuer, aber die Brühperformance, Temperaturstabilität und Bedienbarkeit sind exzellent. Im Vergleich zu anderen High-End-Maschinen (z. B. La Marzocco Linea) ist der Preis ähnlich. Das einzige Gegenargument könnte die Optik oder der fehlende Marken-Legacy sein.
FazitDie Mario Model One bleibt eine der besten Espressomaschinen auf dem Markt. Die Volumetrik wurde deutlich verbessert, und die Plattform bietet viele Zusatzfeatures. Wer 5000 € investieren möchte, bekommt ein Spitzenprodukt.






