Nofinity Logo
Onboarding

Willkommen bei Nofinity

Dein smarter Hub, um stundenlange YouTube-Videos in prägnante, 5-minütige Text-Zusammenfassungen zu verwandeln. Erstelle deinen persönlichen Experten-Feed!

1. Kein Video-Konsum

Spar dir stundenlange Videos. Lies kompakte, KI-generierte Key-Takeaways im edlen Magazin-Layout – komplett werbefrei.

2. Eigener Feed

Folge führenden Experten im Entdecken-Bereich, um deinen persönlichen, täglich aktualisierten Video-Feed zu formen.

3. Kanäle vorschlagen

Schlage neue Kanäle vor. Nach der Admin-Freigabe importiert unser System neue Uploads vollautomatisch für alle.

Neueste Analysen(7)

BRK - Kaufen oder Verkaufen jetzt? Innerer Wert, Bargeld und Sicherheitsmarge!
Value Investing with Sven Carlin, Ph.D.|14. Aug.

BRK - Kaufen oder Verkaufen jetzt? Innerer Wert, Bargeld und Sicherheitsmarge!

Überblick
  • Der Sprecher (Sven) analysiert Berkshire Hathaway (BRK.B) nach den aktuellen Quartalszahlen und kommentiert die Rolle von Greg Abel sowie die Aussage von Michael Burry, der keine Geduld für den „fette Ball“ (sehr günstiger Kauf) habe, auf den Warren Buffett wartete.
  • Fazit: Berkshire ist aktuell kein Kauf, da die Bewertung zu hoch ist und das Wachstumspotenzial begrenzt erscheint.
Bewertung und Sicherheitsmarge
  • Intrinsischer Wert wird mit einem Template berechnet: Nettoeinkommen 45 Mrd. USD, Marktkapitalisierung 1,124 Billionen USD. Bei 6 % Wachstum und einem KGV von 17 ergibt sich kaum Rendite.
  • Historisches KGV von Berkshire lag meist zwischen 10 und 18, aktuell liegt es bei 25 – das ist überdurchschnittlich hoch.
  • Szenario mit 8 % Wachstum und KGV 25 ergibt einen Gegenwartswert unter dem aktuellen Marktwert.
  • Bereinigt um Versicherungsvolatilität und Kapitalanlageerträge liegt der faire Wert bei etwa 800 Mrd. USD – das bedeutet ein Abwärtspotenzial von 30 %.
Bargeld und Ausgaben
  • Greg Abel beginnt, Bargeld auszugeben – erstmals gibt Berkshire mehr aus als einnimmt. Das geschieht in einem teuren Markt (S&P 500-Dividendenrendite niedriger als zur Dotcom-Blase).
  • Käufe wie Google oder Occidental Petroleum (9,7 Mrd. USD) bringen nur 6–10 % Rendite – unter Warren Buffetts historischem Ziel von 8–10 %.
  • Die Barmittel (ca. 350–400 Mrd. USD) stützen den Wert, aber die Rendite aus Treasuries (3,8 %) schmälert die operative Ertragskraft.
Wachstumsaussichten
  • Um bei einem KGV von 15 eine jährliche Rendite von 8 % zu erzielen, müsste Berkshire in 10 Jahren einen Gewinn von 160 Mrd. USD erzielen – das entspricht 13,5 % Wachstum pro Jahr. Realistisch sind eher 6–7 %.
  • Damit liegt der intrinsische Wert bei aktuell 498 Mrd. USD – ein mögliches Minus von 50 % gegenüber dem Börsenkurs.
Fazit für das Portfolio
  • Kaufen?: Nein – zu hoher Preis, zu geringe Sicherheitsmarge.
  • Halten?: Kommt darauf an – der Sprecher würde verkaufen (wie Michael Burry).
  • Berkshire ist besser als der Gesamtmarkt (Abwärtsrisiko nur 30 % vs. 50–70 % beim S&P 500), aber das ist keine Value-Investing-Chance mehr.
  • Vergleich mit der 10-jährigen Treasury (4,7 %) macht Berkshire weniger attraktiv.

Diskutiere mit – wo stehst du?