
Warum PaperTrade sagt, dass ein übertragbarer PAPER-Token einen lukrativen Angriff einladen würde
PaperTrade, ein Perpetual-Protokoll, sah sich nach einem ersten Angriff gezwungen, die Übertragbarkeit des PAPER-Tokens zu verschieben. Ein Trader manipulierte den ETH-Preis auf Hyperliquid (dem Oracle für PaperTrade) und schloss gleichzeitig Shorts auf Paper Trade ab. Das Team musste die Positionen manuell blockieren – ein Zeichen dafür, dass das Protokoll nicht vollständig dezentral ist (2-von-3-Multi-Sig).
Die Entscheidung gegen übertragbare TokenIn einer Ankündigung erklärte PaperTrade: Würde der Token jetzt handelbar sein, wäre ein finanziell rentabler Angriff möglich. Beispiel: Bei einem 10-Millionen-Dollar-Pool könnte ein Angreifer 15 Millionen für Preis-Manipulation ausgeben – und durch Leerverkäufe auf dem Perp-Markt 50 Millionen verdienen. Das Risiko sei existenziell.
Kontroverse und Kritik- Vorherige Ankündigung: Die Roadmap versprach explizit, dass PAPER irgendwann übertragbar sein würde. Viele Nutzer investierten in das Protokoll, um diesen Token zu verdienen – sie mussten sogar absichtlich Geld verlieren, um PAPER zu farmen.
- Jetztige Kehrtwende: Das Team sagt, der Token bleibe vorerst nicht handelbar. Kritiker werfen dem Team vor, die Regeln nachträglich geändert zu haben – kein klassischer Rug-Pull, aber eine Enttäuschung für die Community.
- Eingeschränkte Lösungen: Mögliche Schutzmaßnahmen (Begrenzung von Poolgröße oder Hebel) würden den eigentlichen Nutzen von Paper Trade (extrem hohe Hebel, Casino-artige Spekulation) zunichtemachen.
Die Analysten im Transkript sind gespalten: Einerseits ist die Risikoanalyse korrekt – ein übertragbarer Token würde mit hoher Wahrscheinlichkeit zu existenzbedrohenden Angriffen führen. Andererseits hätte das Team die Implikationen von Anfang an kommunizieren müssen, bevor Nutzer Geld investierten.
Quelle: Ausschnitt aus Unchained mit Laura Shin.






