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Welche Unternehmen werden KI überleben? | Michael Dempsey
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Welche Unternehmen werden KI überleben? | Michael Dempsey

  • Michael Dempsey ist Managing Partner von Compound – einer Investmentfirma, die Deep-Tech-Startups im Seed-Bereich, öffentliche Aktien und Crypto-Tokens (Long/Short) bespielt.
  • Compound arbeitet thesis-getrieben: Erst kommt die Forschung, dann die Investition. Fokusthemen: ML, Robotik, Health/Bio, Crypto, Materialwissenschaft, Energie und Space.
Investmentphilosophie und Disziplin
  • Dempsey beschreibt einen engen Fokus statt FOMO-Modus: Wenn ein heißes Thema außerhalb des Forschungsradius liegt, wird oft passiert.
  • In 2021 gesammeltes Kapital wurde 16 Monate nicht investiert – das half, spätere Pleiten zu vermeiden, kostete aber auch manche Gelegenheit nach dem Einbruch 2023.
  • Wichtiges Konzept: Durability statt kurzfristiger Hype. Unternehmen müssen mehrere Innovationszyklen überleben.
KI-Markt: Labore, Wrapper und Überlebensfrage
  • Viele Unternehmen fragen sich: 'Fressen uns die Labs?' Dempsey sieht viele Anwendungen als gefährdet, weil mittel- und langfristige Burggräben fehlen.
  • Er unterscheidet zwischen echten Produkt- und Plattform-Ebenen und 'GPT-Wrappern', die keine Daseinsberechtigung haben.
  • Inference-Anbieter wachsen extrem schnell, aber nicht unbedingt 'above replacement' – bei Marktkonsolidierung könnten viele scheitern.
  • Beispiele aus dem Portfolio: Prime Intellect (verteiltes Computing/Open-Source-Modelle), General Intelligence (Agent-Plattform) und Orbital Materials (KI-generierte Materialien für modulare Rechenzentren).
  • Bei öffentlichen Aktien: Long Figma (trotz Kritik, MCP sei stark), eher short HubSpot, neutral bei Salesforce/OpenAI/Anthropic auf 24-Monats-Sicht.
Gesellschaft und Pendelbewegung
  • Dempsey denkt in Pendeln statt Einbahnstraßen: Gesellschaft stößt Technologie an und umgekehrt.
  • Er kritisiert die Hybris der Tech-Szene ('Fuck everybody but us') und die negative öffentliche Wahrnehmung von KI und Rechenzentren.
  • Vermögensungleichheit könnte zu mehr sozialen Spannungen führen; er hält gewaltsame Angriffe auf Tech-Führungskräfte in 5–7 Jahren für möglich.
  • Lösungsideen: Glücksspiel erst ab ~26, schärfere Erbschafts-/Vermögenstransfersteuer.
Biotech, Romantik und Zukunft
  • Er ist optimistisch bei Bio: '50 % der großen Krankheiten werden uns in 20 Jahren nicht mehr töten.' KI beschleunigt Wirkstoffentwicklung, Zulassungsreform und Human-Challenge-Studien.
  • Eli Lilly wird als langfristig spannender Multi-Bagger gesehen.
  • Er wünscht sich mehr Romantik und Bürgerverantwortung im Unternehmertum – und weniger hyperoptimierte SaaS-Gründer.
Krypto
  • Crypto bleibt für Compound ein asymmetrischer Upside – v.a. organisierte Kapitalmärkte und programmatische Systeme.
  • Größere Token-Positionen u.a. Hyperliquid, HAI DAO, Kinetic; er versuchte, Chainalysis-Anteile zu kaufen.
  • Crypto-Venture sei fast zwei Jahre tot; neue Talente gehen lieber zu KI. Regulatorische Klarheit hilft, aber der Technologie-Talent-Pool bleibt dünn.
Fazit
  • Dempseys Haltung: intellektuelle Ehrlichkeit, Langfristigkeit und das Aushalten von Gegenwind. Wer nur dem Hype folgt, verliert. Wer nur in 'Science-Fiction' investiert, braucht einen Plan, wie daraus echte Produkte werden.
Warum Bitcoins größte Bären falsch liegen könnten
3 Min. Lesezeit

Warum Bitcoins größte Bären falsch liegen könnten

📊 Bitcoin Preisprognosen: Bären vs. Bullen
  • Jason Calcanis (Bär): Bitcoin wird nie wieder ein Allzeithoch erreichen. „Dump it all now.“ KI-Investor auf Siegestour. Prognose: Bitcoin fällt unter 57.000 $.
  • Willy Woo: 10.000 Monte-Carlo-Simulationen → Median 1,5 Mio. $ (2034). 2028er Top zwischen 240.000 und 413.000 $.
  • Bitwise: Base Case 1,6 Mio. $ pro Coin (2036). Bull Case: 3,6 Mio. $. Bear Case: 131.000 $.
  • Alex Thorn / Michael Nado: Boden bestätigt. Fokus auf 50-Wochen-Durchschnitt (~76k $). Nado Ziel: 200k - 375k $ für diesen Zyklus.

Unser Take: Die vierjährigen Zyklen sind passé, aber die Store-of-Value-These ist intakt. Die Bären von heute machen uns bullish.

🏦 Makro: Fed & Inflation
  • Fed-Zinsentscheidung: Leitzins bleibt vorerst gleich (10:2 Stimmen, 2 für Erhöhung). Polymarket prognostiziert 80 % Chance für eine Zinserhöhung im Dezember.
  • Inflation bleibt hartnäckig: PCE bei 3,6 % (3 Monate Aufwärtstrend). Öl bei 111 $ pro Fass – ein Eskalationsrisiko Iran könnte die Inflation weiter anheizen. Konsumklima schlecht, Ausgaben aber hoch.
🚀 Hyperliquid & Tokenisierung erobern die Wall Street
  • ICE (NYSE) & Trade XYZ bauen auf Hyperliquid: Eine CFTC-regulierte Perpetual-Futures-Börse kommt in die USA. Hyperliquid erreicht Allzeithoch (+17 %).
  • Industry Giant Support: Stanley Druckenmillers erster Tweet seit über 8 Jahren! Elon Musk retweetet.
  • Tokenisierte Aktien: ICE/OKX listen Aktien (Nvidia, Apple). 30 Firmen nutzen ihr SEC-Veto zum Delisting. Eine WSJ-Anzeige warnt CEOs („Common Sense Leadership Fund“). Robinhood listet trotzdem offshore. „Price Discovery“ verlagert sich zunehmend onchain (z. B. nach Börsenschluss).
🎰 Robinhood Chain: Hype oder Blase?
  • Q3: 50 Mio. $ Umsatz – ABER: September-Einnahmen stürzten von 8,3 Mio. $/Tag auf 32.000 $/Tag ab (99,6 % Rückgang).
  • Vlad verspricht Investitionen. Memecoin-Holder fordern mehr Chain-Support und Listings. Debatte über Casino-Ökonomie vs. nachhaltiges Wachstum.
⚖️ Zcash: Der Treasury-Fluch
  • Block Reward Mechanik: 20 % der Emission (8 % Komitee, 12 % Coinholder-Vote) fließen in Zuschüsse.
  • Treasury explodiert: 125 Mio. $ Bestand, Ausgaben ~6 Mio. $/Jahr, Zufluss ~68 Mio. $.
  • Drama um Ausgaben: 550.000 $ für einen Stand auf der „Sexpo“-Messe. Heftige politische Kämpfe um die Abschaffung der Subventionen (Forderungen nach Ende der Grants).
🔥 Venice & Buyback-Ökonomie
  • Rekordverbrennung: Über 1 Mio. VVV im Oktober verbrannt. 1 % Wachstum der Burns pro Tag.
  • Hybrides Buyback-Modell: Aus Subscriptions, API Credits & Gewinn. Gelobt für Wertakkumulation, kritisch gesehen, da es Reinvestitionen in das Wachstum entzieht (Amazon vs. Dividenden-Debatte).
💡 Quick Hits & Coin-Tool
  • Athena: 12 % Rendite auf USD in der Athena Pay App (gehebelt, Vorsicht geboten).
  • Anthropic IPO: 1,5 - 2 Billionen $ Marktkapitalisierung? Ryan ist kein Käufer (KI-Blase, viele Wettbewerber wie DeepSeek, Token-Kommoditisierung wie bei L1s).
Wird Druck die nächste Phase des Krypto-Bullenmarktes einläuten?
2 Min. Lesezeit

Wird Druck die nächste Phase des Krypto-Bullenmarktes einläuten?

In der Halloween-Folge von Empire diskutieren die Gastgeber mit Haseeb Qureshi (Dragonfly) über eine mögliche nächste Phase des Krypto-Bullenmarkts. Auslöser ist die Nachricht, dass Star-Investor Stanley Druckenmiller und die Intercontinental Exchange (ICE) in TradeXYZ und Hyperliquid investieren – ein möglicher Wendepunkt für Onchain-Kapitalmärkte und DeFi.

Kernpunkte
  • Druckenmiller-Effekt: Die Beteiligung von Stanley Druckenmiller an TradeXYZ wird mit Paul Tudor Jones’ Bitcoin-Befürwortung im Mai 2020 verglichen. Damals fiel das Karriererisiko für Fondsmanager, Bitcoin zu kaufen – diesmal könnte es Onchain-Volumen und Perpetual-Märkte massiv beflügeln.
  • ICE & Hyperliquid: ICE will offenbar einen US-regulierten 24/7-Perps-Markt auf Basis von Hyperliquid aufbauen. Das könnte einen Machtkampf mit CME und etablierten Börsen auslösen.
  • Daten als Geschäft: Ähnlich wie bei Polymarket könnte der Wert weniger im Trading selbst liegen als in den erzeugten Marktdaten – etwa bei Pre-IPO-Preisen von Anthropic, OpenAI oder SpaceX.
  • Bullenmarkt-Phasen: Die Runde verortet den Markt in einer frühen bis mittleren Phase: Preise steigen, aber die Euphorie ist noch begrenzt. Ein spätes Zyklus-Signal wäre, wenn Y Combinator wieder Krypto-Startups fördert – das erinnert an 2021.
  • YC-Liste: Y Combinators Vorschläge (KI-Kapitalbeschaffung, Stablecoins, Trading, Agents) werden als positiv im Geiste, aber teils als naive Startup-Ideen bewertet. Beispiele wie „Bloomberg für Krypto“ oder die Tokenisierung beliebiger Assets seien bereits gescheitert.
  • Google MPC Custody: Google Cloud hat eine MPC-basierte Schlüsselverwaltung vorgestellt – aber kein vollwertiges Custody-Produkt. Es ist ein Baustein für andere Anbieter, kein direkter Fireblocks-Konkurrent.
  • KI vs. Krypto: Während KI vor allem etablierten Tech-Konzernen mit hohen Capex nutzt, hat Krypto historisch mehr Wert für Startups geschaffen. Politische Risiken nach den Midterms könnten Krypto jedoch zum leichten Ziel machen.
Fazit

Die Stimmung ist vorsichtig optimistisch. ICE und Druckenmiller gelten als mögliche Katalysatoren für Onchain-Märkte, doch regulatorische Kämpfe und politische Unsicherheiten bleiben. Die Kernbotschaft: Der nächste Bullenmarkt könnte kommen – aber mit mehr „Erwachsenen“ am Tisch und harten Machtkämpfen.

Ist der Bitcoin-Preis am Boden angekommen? Ja, laut mehreren Kennzahlen
3 Min. Lesezeit

Ist der Bitcoin-Preis am Boden angekommen? Ja, laut mehreren Kennzahlen

Die Kernthese: Der Bärenmarkt ist vorbei

Alex Thorn, Forschungsleiter bei Galaxy, argumentiert, dass Bitcoin seinen Tiefpunkt bereits im Juni/Juli 2025 erreicht hat. Seine These stützt sich auf vier Hauptsäulen:

  • Technische Indikatoren (Zyklen): Der 200-Wochen-Durchschnitt gilt historisch als Boden, der 50-Wochen-Durchschnitt (~75.000$) als Obergrenze in Bärenmärkten. Bitcoin notiert nun seit Wochen über dieser Linie, was mit 100%iger Sicherheit das Ende aller bisherigen Bärenmärkte signalisiert hat.
  • Fundamentale These: Die Rechtfertigung für Bitcoin (Währungsabwertung, „Digitales Gold“) ist heute stärker als je zuvor.
  • Positionierung: Das Halterprofil hat sich grundlegend geändert („schnelles Geld“ raus, „langsames Geld“ rein).
  • Marktstimmung: Alle starren auf Stablecoins und Tokenisierung – die perfekte Gelegenheit zum Aufbau von Bitcoin-Positionen.
Der Wechsel zum „Langsamen Geld“ (Positionierung)

Dies ist der überzeugendste Punkt der Analyse:

  • Verkäufer („Fast Money“): Makro-Hedgefonds wie Brevan Howard, Millennium und Capula haben ihre Bitcoin-ETF-Bestände massiv reduziert oder komplett aufgelöst (13F Daten Q2). Ihr Trading reagiert empfindlich auf Makro-Schocks (z. B. KI-Handel).
  • Käufer („Slow Money“): Morgan Stanley Wealth Management und Staatsfonds wie Mubadala (Abu Dhabi) stocken massiv auf. Dies sind langfristige, geduldige Anleger, die nicht nach Tageskursen handeln.
  • Abnehmender Verkaufsdruck: Das Erwachen „alter Coins“ (OG-Wale, die nach Jahren verkaufen) ist drastisch gesunken – von 67.000 BTC/Monat (2024) auf ~34.000 BTC/Monat (2026).
Fundamentale These: Das „Digitale Gold“ ist alternativlos
  • Staatsverschuldung: Die US-Verschuldung hat sich seit 2020 auf 40 Billionen $ verdoppelt. Der Anreiz, Geld zu drucken, war nie höher.
  • KI-Infrastruktur: Der Bau von Rechenzentren wird massiv durch Kreditexpansion und Steuergelder finanziert. Sollte der KI-Markt crashen, werden staatliche Rettungspakete folgen. Beides ist Gelddrucken und stärkt Bitcoin.
  • Zensurresistenz: In einer Ära von KI-Überwachung und programmierbarem Geld (Tokenisierung) bleibt Bitcoin das einzige relevante Inhaberpapier ohne Emittenten – ein „Notausgang“ aus dem System.
Prognose und Risiken
  • Kursziel: Konservativ 125.000 $. Langfristig sieht Thorn Potenzial für 250.000 $ (Prognose von Ende 2024).
  • Hauptrisiko 1: Ein erneuter Bruch unter die 50-Wochen-Linie würde die technische These entkräften.
  • Hauptrisiko 2: Ein makroökonomischer Schock (Depression) oder das Auftauchen eines kryptographisch relevanten Quantencomputers.

Fazit: Thorn sieht einen historischen Wendepunkt. Die These, warum Bitcoin existiert, ist stärker, die Verkäufer sind raus, das Geduldige Kapital baut auf. Ein idealer risikoadjustierter Einstiegszeitpunkt.

Bitcoin Q4 Dump (Live Show!)
3 Min. Lesezeit

Bitcoin Q4 Dump (Live Show!)

Zusammenfassung der Live-Show: Bitcoin Q4 Dump

In dieser Live-Show analysiert Ben die aktuelle Bitcoin-Preiskorrektur und ordnet sie in den Kontext der Midterm-Jahre ein. Er betont, dass solche Rückgänge in diesem Zyklus typisch sind und diskutiert zwei Hauptszenarien für die Talsohle.

Aktuelle Marktlage

  • Bitcoin-Preis: ~77.000 USD, exakt an der 21-Wochen-EMA (Bull Market Support Band).
  • Tiefstkurs: 76.642 USD (deckungsgleich mit der 21-Wochen-EMA bei 76.612 USD).
  • Kontext: Bitcoin steht kurz vor den US-Midterms (Anfang November), einem historisch wiederkehrenden Muster für Q4-Tiefs.

Zwei Szenarien für die Talsohle

Szenario 1: Der schnelle Zusammenbruch („rip the band-aid off“)

  • Ähnlich dem FTX-Crash (Nov 2022): Bitcoin fiel in nur 2 Tagen um 25-30 %.
  • Die Talsohle könnte noch vor den Midterms eintreten, wenn eine Panik ausbricht (z. B. durch einen Exchange-Hack).
  • Indikator: Ein massiver Volumenausbruch (Volumen-Spike) beim Tiefstkurs.

Szenario 2: Die verzögerte Korrektur

  • Bitcoin findet vorübergehend Halt an der Bull Market Support Band (73-77K USD).
  • Die endgültige Talsohle tritt kurz nach den Midterms ein (historischer Trend: alle Midterm-Jahre seit 2014).
  • Vergleich mit der SpaceX-IPO-Korrelation (Oktober-Struktur ähnelt heutiger Bewegung).

Makro-Faktoren

  • Tech-Aktien korrigieren: Google (-12 %), Microsoft, Amazon (-8 % nachbörslich), Intel (-23 % nachbörslich). Der NASDAQ ist 3 Wochen in Folge rot.
  • Exchange-Hack: Laut aktuellen Nachrichten wurden 5,9 Mrd. USD gestohlen, 3 Mrd. USD eingefroren. Ben warnt: Solche Hacks sind in Midterm-Jahren häufig.
  • Rohstoffe: Öl (Brent) bei 118 USD, Ziel 120 USD; Silber und Gold suchen ebenfalls ihr Q4-Tief.

Anlegerpsychologie

  • DCA-Strategie: Historisch sicher: Bitcoin im Q4 des Midterm-Jahres kaufen und im Q4 des Halbierungsjahres verkaufen.
  • Retail-Interesse: 90 % weniger YouTube-Aufrufe im Vergleich zu 2021 – die „Altcoin-Saison“ ist vorbei.
  • Whale-Aktivität: Kein signifikanter Anstieg – typisch für die Seitwärtsphase vor der Talsohle.

Empfehlungen

  • Stablecoins: Ben rät zu echten USD statt Stablecoins (Risiko von Depegging, z. B. USDC-Vorfall 2022).
  • Krypto auf Exchanges: „Exchanges wie öffentliche Toiletten behandeln – rein, Geschäft erledigen, raus.“
  • Konferenz: ITC Premium Event (20.-21. November in Miami) – Tickets steigen ab 1. November.

Fazit

Ben ist sich unsicher, welches Szenario eintritt, bleibt aber offen für beide:

  • Sollte Bitcoin die 21-Wochen-EMA nicht halten, könnte die Talsohle vor den Midterms kommen.
  • Hält die EMA, ist der Tiefstkurs nach den Midterms wahrscheinlicher.

Kernbotschaft: „Bis es bricht, sollten wir nicht annehmen, dass es kaputt ist.“ Trotz der Schmerzen ist dies ein wiederkehrendes Muster – Bitcoin hat sich in Midterm-Jahren immer erholt.

Ist der Gründer-Stimmrechtsblock von Anthropic das größte IPO-Risiko? – Uneasy Money
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Ist der Gründer-Stimmrechtsblock von Anthropic das größte IPO-Risiko? – Uneasy Money

In dieser Folge von Un(easy) Money diskutieren die Gastgeber die riskantesten Aspekte des Krypto-Marktes. Im Fokus steht der Börsengang von Anthropic und die Governance-Struktur, die sie als größte Gefahr identifizieren. Daneben werden die zunehmenden Sicherheitsbedrohungen durch KI-gestützte Phishing-Angriffe sowie aktuelle Vorfälle bei Hardware-Wallet-Herstellern analysiert.

Anthropic IPO: Milliardenrisiko durch Governance-Experiment
  • Anthropic hat seinen Börsengang angemeldet. Der Umsatz liegt bei 5 Mrd. $ (2025) bzw. 12 Mrd. $ (Q2 2026) – deutlich höher als Googles 2,7 Mrd. $ vor dem Börsengang 2004.
  • Größtes Risiko: Die sieben Gründer halten gemeinsam 50 % der Stimmrechte in einem separaten Pool und müssen geschlossen abstimmen. Das Panel sieht darin ein massives Governance-Risiko.
  • Vergleich mit DAOs und Multisig-Problemen: Die Struktur sei unerprobt und könnte bei internen Konflikten scheitern. Es bestehe die Gefahr, dass sich die Gründer selbst ausbremsen.
  • Das Unternehmen geht unprofitabel an die Börse, hat aber Potenzial für enorme Profitabilität, sobald die Kosten für Chips sinken und die Modelle intelligenter werden.
KI-Fortschritt: Segen und Fluch zugleich
  • Modelle wie Opus 5.5 und Terra 6.1 liefern extrem gute Ergebnisse – teilweise besser als Menschen bei Mathe-Problemen.
  • Bedenken: Die Geschwindigkeit der Entwicklung und die zunehmende Fähigkeit von KI, komplexe Aufgaben zu übernehmen, verändert bereits jetzt Bildung und Alltag (z. B. Kinder nutzen Claude statt Google).
  • Gleichzeitig werden Phishing-Angriffe durch KI immer gefährlicher: Betrüger nutzen Clanker und zusammengeführte Datenbanken, um personalisierte Angriffe durchzuführen.
Hardware-Wallet-Sicherheit: Zwei schwere Vorfälle
  • Keystone: Leak von Kundendaten (Namen, Adressen) und der Signierschlüssel für die Lieferkette. Die Daten sollten nach 180 Tagen gelöscht sein, waren es aber nicht.
  • Foundation: Hacker erlangten Zugriff auf E-Mail-Systeme und versendeten perfekte Phishing-Mails mit persönlichen Daten der Kunden.
  • Empfehlungen: Keine Panikreaktionen, nicht auf unaufgeforderte Anrufe oder Mails eingehen, und keine voreiligen Käufe neuer Hardware-Wallets, da weitere Lecks wahrscheinlich sind. Besser: bestehende Prozesse beibehalten und langfristig lernen.
Ethereum Upgrade: Schnell, aber sicher?
  • Das „Glamsterdam“-Upgrade führte zu einem Problem mit Gas-Preisen, das Liquiditätspositionen hätte blockieren können. Der Fehler wurde rechtzeitig erkannt.
  • Kritik: Die Core-Entwickler fokussieren stark auf die Protokollebene und übersehen dabei mögliche Fehler auf der Anwendungsebene. Ein systematischerer Ansatz (z. B. Fuzzing der gesamten Chain) sei wünschenswert.
Fazit

Die Runde warnt: „Es ist eine der gefährlichsten Zeiten für Krypto.“ Wer sein Vermögen schützen will, sollte nicht in Panik verfallen, sondern seine bewährten Sicherheitsmaßnahmen beibehalten und auf keinen Fall ungefragten Kontakt vertrauen.

🏛️ Wall Street HYPE: ICE + Druckenmiller + trade[XYZ]: Was das für Krypto bedeutet 🚀
2 Min. Lesezeit

🏛️ Wall Street HYPE: ICE + Druckenmiller + trade[XYZ]: Was das für Krypto bedeutet 🚀

Historischer Durchbruch: Wall Street umarmt Krypto-Perpetuals
  • Die große Neuigkeit: ICE (Eigentümer der New York Stock Exchange) unterzeichnet eine Vereinbarung, um 24/7 Perpetual Futures auf der Hyperliquid-Blockchain in den USA anzubieten – in Partnerschaft mit dem Marktmacher tradeXYZ. Die endgültige CFTC-Genehmigung steht noch aus, gilt aber als Formsache.
  • Schwergewichte an Bord: Stanley Druckenmiller (legendärer Investor) hat sich überraschend zuversichtlich zu der Partnerschaft geäußert. Auch Elon Musk bezeichnete die Entwicklung als „interessant“. Das unterstreicht die Tragweite des Ereignisses.
  • Warum ICE einsteigt: Der Derivatemarkt für institutionelle und insbesondere Retail-Trader ist enorm. 98-99% des aktuellen Geschäfts sind institutionell – der Retail-Bereich wird als riesige Wachstumschance gesehen. tradeXYZ hat bereits über 650 Milliarden USD Volumen in etwas mehr als einem Jahr erzielt.
  • Hyperliquid (HYPE) im Fokus: HYPE ist die dominierende Onchain-Derivatebörse. Mit nur 13.000 Nutzern generiert sie täglich 2,3 Millionen USD an Gebühren – das 9-fache von Ethereum und das 4-fache von Solana. 88% der Gebühren fließen in den Rückkauf von HYPE-Token, was einen starken Aufwärtsdruck erzeugt.
  • Auswirkungen auf andere Chains:
    • Solana (SOL): Profitiert indirekt durch die gesamte Adoption des Krypto-Raums. Projekte wie Jupiter und pump.fun arbeiten ebenfalls mit Hyperliquid zusammen und Solana bleibt führend bei den täglich aktiven Nutzern (knapp 5 Millionen).
    • Ethereum (ETH) & Bitcoin (BTC): HYPE hat ETH seit seiner Einführung um 1.151% und SOL um 567% outperformed. Die Aktivität auf ETH und BTC ist im Vergleich geringer.
    • Optionen vs. Perpetuals: Perpetuals ersetzen keine Optionen. Perps sind reine Hebel-Wetten auf die Richtung (kein Verfall, kein Zeitverfall), während Optionen weiterhin für Absicherung und Volatilitätsspekulation genutzt werden.
Fazit

Der Einstieg von ICE (NYSE) in den Krypto-Perpetual-Handel ist ein historischer Meilenstein. Traditionelle Finanzwelt und Krypto verschmelzen. Hyperliquid bietet die sauberste Exposure, Solana breite Branchen-Beta.