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SpaceX gibt IPO-Gewinne wieder ab – wie geht es weiter?
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SpaceX gibt IPO-Gewinne wieder ab – wie geht es weiter?

📉 IPO-Rally und der typische RĂŒckgang
  • SpaceX stieg nach dem Börsengang (IPO) um ca. 50 %, gab diese Gewinne jedoch innerhalb weniger Tage vollstĂ€ndig wieder ab.
  • Dieses Muster ist typisch: CA. 90 % aller IPOs fallen nach dem Start unter ihren Eröffnungskurs.
  • Der Vergleich mit Teslas IPO (29. Juni 2010) zeigt Ă€hnliche VerlĂ€ufe: Auch Tesla stieg zunĂ€chst um ca. 60 % und fiel dann um 50 % vom Hoch.
🔍 Parallelen zwischen SpaceX und Tesla
  • Gemeinsamkeiten:
    • Beide Unternehmen werden von Elon Musk gefĂŒhrt.
    • Beide IPOs starteten im Juni eines Midterm-Jahres (2010 fĂŒr Tesla, 2026 fĂŒr SpaceX).
  • Unterschiede:
    • SpaceX hat eine deutlich höhere Marktkapitalisierung als Tesla damals, was die Bewegungen verlangsamt.
    • Das gesamtwirtschaftliche Umfeld (Geldmenge, Inflation) ist heute anders.
📊 Marktumfeld und Ausblick
  • S&P 500 in 2010: Nach einem ersten Korrektur von ca. 9 % im Februar gab es eine zweite Korrektur im Juni/Juli, die ein tieferes Tief bildete – genau dort fand Tesla seinen Boden.
  • Aktuelle Lage 2026: Der S&P 500 hat ein Tief im MĂ€rz, aber kein zweites, tieferes Tief erreicht. Eine zweite Korrektur im zweiten Halbjahr ist typisch fĂŒr Midterm-Jahre (z. B. 2014, 2018, 2022).
  • Prognose fĂŒr SpaceX:
    • Nach dem aktuellen RĂŒckgang unter den IPO-Kurs ist eine weitere Rally wahrscheinlich.
    • Danach könnte ein tieferer RĂŒckgang im zweiten Halbjahr folgen, der mit einer S&P-Korrektur zusammenfĂ€llt.
    • Langfristig (ĂŒber 20 Jahre) wird SpaceX als sehr disruptiv eingeschĂ€tzt – Ă€hnlich wie Tesla.
🚀 Handlungsempfehlung
  • Keine PanikverkĂ€ufe: Der RĂŒcksetzer ist normal; eine Akkumulationszone könnte sich im zweiten Halbjahr 2026 bilden.
  • Gegen Elon Musk zu wetten, wird nicht empfohlen – der Kanalbetreiber plant, SpaceX in der zweiten JahreshĂ€lfte zu akkumulieren.
  • Vorsicht vor FOMO: Der IPO-Hype ist verflogen; es kann 2,5 Jahre oder lĂ€nger dauern, bis SpaceX dauerhaft ĂŒber dem IPO-Hoch notiert.

Fazit: Der RĂŒckgang ist typisch und bietet langfristigen Anlegern Einstiegschancen, aber Kursschwankungen im zweiten Halbjahr sind wahrscheinlich.

Warum dieser LeerverkÀufer die KI-Blase nicht shorten will | Russell Clark
4 Min. Lesezeit

Warum dieser LeerverkÀufer die KI-Blase nicht shorten will | Russell Clark

Kernaussagen des Interviews mit Russell Clark

Russell Clark, GrĂŒnder des Hedgefonds Bramble Capital, analysiert im GesprĂ€ch die wirtschaftlichen und politischen Folgen der US-Midterms sowie die Dynamik der KI-Investitionen. Seine zentrale These: Steigende Staatsausgaben, höhere Inflation und wachsende Löhne sind systemisch – und kein kurzfristiger Zyklus.

Politische Lage nach den Midterms
  • Die Wahl war weniger ein Votum fĂŒr die Demokraten als eine Ablehnung von Trumps Politik, insbesondere weil die Menschen mehr Geld in der Tasche haben wollen.
  • Trumps erfolgreiche Einwanderungspolitik habe ihm eine wichtige politische StĂŒtze genommen; gleichzeitig hĂ€tten hohe Ölpreise und KĂŒrzungen bei Sozialprogrammen seine Basis geschwĂ€cht.
  • Clark erwartet, dass sich arbeitnehmerfreundliche und inflationsfördernde Maßnahmen verstĂ€rken werden. Trump werde Steuererhöhungen ablehnen, aber höhere Ausgaben seien wahrscheinlich – das Defizit werde nicht sinken.
KI-Blase: Warum kein Short?
  • Die besten Short-Gelegenheiten entstehen aus ÜberkapazitĂ€ten, die aus logischen Anreizen resultieren – etwa in China, wo Unternehmen um die MarktfĂŒhrerschaft kĂ€mpfen.
  • Bei KI sieht Clark diese klare ÜberkapazitĂ€t nicht: Die Nachfrage nach Rechenzentren ist weiterhin riesig, und die Hyperscaler sind ausgebucht.
  • KI ist fĂŒr Google, Microsoft & Co. eine existenzielle Bedrohung – sie mĂŒssen investieren, selbst wenn es finanziell irrational wirkt.
  • Zudem könnte der Staat eingreifen, um China nicht den Vorsprung zu lassen – das begrenzt das AbwĂ€rtspotenzial fĂŒr Short-Positionen.
  • Solange die AktienmĂ€rkte weiterhin Kapital fĂŒr KI-Projekte wie SpaceX oder OpenAI bereitstellen, fehle der entscheidende Beweis fĂŒr ein Platzen der Blase.
  • Auch bei Oracle, trotz gefallener Aktie, seien die Investitionsausgaben nicht massiv gekĂŒrzt worden – das Unternehmen nimmt weiter Milliarden an den KapitalmĂ€rkten auf.
Kapitalverknappung und Inflation
  • Die riesigen Kapitalpools aus Asien, die frĂŒher in US-Staatsanleihen flossen, schrumpfen – Zentralbanken halten weniger Reserven in US-Treasuries.
  • Dies fĂŒhre zu höheren Kapitalkosten und einer Verknappung von Finanzierungsmöglichkeiten, was besonders Private Equity und alternative Manager treffen dĂŒrfte.
  • Die USA befinden sich in einer Art Kaltem Krieg mit China, was Verteidigungsausgaben und Investitionen dauerhaft erhöht – Ă€hnlich wie in Kriegszeiten.
  • Löhne sind der eigentliche Inflationstreiber, nicht Öl. Sobald die Fed die Zinsen senkt, dĂŒrfte der langfristige Anleihemarkt einbrechen, weil die Marktteilnehmer erkennen, dass die Inflation nicht bekĂ€mpft wird.
Chancen und Risiken fĂŒr Anleger
  • Japan sieht Clark positiv: Die lange Stagnation war politisch bedingt (US-Zwang zur Halbleiter-BeschrĂ€nkung). Jetzt kehren Investitionen zurĂŒck, und steigende Immobilienpreise sind politisch weniger problematisch als anderswo.
  • US-Hausbauer und Franchise-Restaurants könnten unter Druck geraten, da Margen durch höhere Lohn-, Energie- und Zinskosten sinken.
  • AktienrĂŒckkĂ€ufe bleiben der dominante Markttreiber – Apple ist das Paradebeispiel. Unternehmen, die keine existenziellen KI-Investitionen tĂ€tigen mĂŒssen, könnten langfristig profitieren.
  • Öl sei ein „totes Anlagegut“: Die Nachfrage aus dem Straßenverkehr hat ihren Höhepunkt ĂŒberschritten, und die Verbindung zwischen Energieverbrauch und BIP löst sich auf.
Fazit

Russell Clark sieht die Risiken asymmetrisch: WĂ€hrend die KI-Blase fĂŒr LeerverkĂ€ufer kein gutes Chance-Risiko-VerhĂ€ltnis bietet, sind die strukturellen Inflationstrends und die Kapitalverknappung die entscheidenden Faktoren fĂŒr die kommenden Jahre. Er sucht weiter nach belastbaren Beweisen fĂŒr eine Short-Position – hat sie aber noch nicht gefunden.

Der Aktienmarkt sieht der RealitÀt ins Auge
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Der Aktienmarkt sieht der RealitÀt ins Auge

📉 Markt unter Druck: Parallelen zu 2018

In diesem Video analysiert der Sprecher die anhaltenden Verluste an den US-AktienmĂ€rkten nach den Midterms und zieht verblĂŒffende Parallelen zum Jahr 2018. Damals folgte auf einen kurzen Rally-Anstieg ein heftiger Einbruch im vierten Quartal – ein Szenario, das sich heute zu wiederholen scheint.

🔍 Die drei Hauptfaktoren fĂŒr den Absturz (damals wie heute)

  • 🐩 Falkenhafte Fed: Die US-Notenbank signalisiert weiterhin Zinserhöhungen, selbst wĂ€hrend der MĂ€rkte einbrechen. Die Wahrscheinlichkeit fĂŒr eine Zinserhöhung im Dezember liegt bei rund 75 %.
  • 🌍 Eskalierende Handelskriege: Ähnlich wie 2018 belasten Zölle die Gewinnmargen von Unternehmen wie Caterpillar, 3M oder Ford. Heute kommen zusĂ€tzlich die Spannungen mit dem Iran hinzu.
  • 🔍 Strengere Regulierungen: VerschĂ€rfte Kontrollen, insbesondere im Bereich KĂŒnstliche Intelligenz (KI), drĂŒcken auf die Stimmung – eine Parallele zu den regulatorischen HĂŒrden fĂŒr Tech-Werte im Jahr 2018.

💡 Ausblick: Was bedeutet das fĂŒr Kryptos?

Der Sprecher warnt: Wenn der NASDAQ auf sein Juli-Tief fĂ€llt, warum sollte Bitcoin nicht ebenfalls fallen? Er erwartet eine mögliche Kapitulation der letzten optimistischen Anleger, bevor der nĂ€chste Bullenmarkt beginnt. Aktuell herrscht große Unsicherheit, die MĂ€rkte reagieren heftig auf jede Schlagzeile.

📅 Konferenz-Hinweis: In zwei Wochen findet die „Investing Through the Cycles“-Konferenz in Miami statt – weitere Infos in der Videobeschreibung.

Perus Kaffee erkundet und erklÀrt
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Perus Kaffee erkundet und erklÀrt

Perus Kaffeegeschichte im Überblick
  • Der Kaffeeanbau in Peru begann zwischen 1740 und 1760, damals noch im riesigen Königreich Peru.
  • Der erste Export erfolgte 1887 nach Deutschland und England.
  • 1873 gab die peruanische Regierung nach einem Zahlungsausfall zwei Millionen Hektar Land an Großbritannien ab – dort wurden auch Kaffeeplantagen angelegt.
  • In den 1970er-Jahren wurden große Farmen unter Juan Velasco an Kleinbauern aufgeteilt. Das war langfristig positiv, brachte aber anfangs Herausforderungen mit sich.
Vom Quotensystem bis zu Bio-Zertifizierung
  • Das internationale Kaffeeabkommen half Peru lange durch stabile Preise, bremste aber Investitionen in die Infrastruktur.
  • In den 1980er- und 1990er-Jahren sorgte der Sendero Luminoso fĂŒr Gewalt in Kaffeeregionen und verhinderte Investitionen in lĂ€ndliche Gebiete.
  • Ab den spĂ€ten 1990ern wuchs die Nachfrage nach Fairtrade- und Bio-Kaffee. NGOs investierten stark in Peru.
  • Heute sind etwa 25 % der 100.000 Kleinbauern in Kooperativen organisiert – das ermöglicht Zugang zu Finanzierung, Technik, QualitĂ€tsverbesserung und großen Abnehmern.
  • Peru ist inzwischen der grĂ¶ĂŸte Produzent von zertifiziertem Bio-Arabica-Kaffee der Welt.
Vom SpĂ€tzĂŒnder zur SpezialitĂ€tenkaffee-Nation
  • Lange fehlte es vielen Produzenten an Infrastruktur – lange Wege zwischen Ernte und Verarbeitung wirkten sich negativ auf die Tasse aus.
  • Das hat sich schnell geĂ€ndert: Immer mehr qualitĂ€tsorientierte Kleinbauern und Produzentengruppen legen Wert auf Sorten, Verarbeitung und TassenqualitĂ€t.
  • Die RĂŒckverfolgbarkeit reicht oft bis zur Kooperative oder Produzentengruppe, hĂ€ufig sogar bis zur einzelnen Farm.
Alternative Modelle und Anbau vor Ort
  • Neben klassischen Kooperativen gibt es kollektive Modelle, bei denen mehrere Farmen sich gegenseitig bei der Ernte helfen und Ressourcen teilen – eine Lösung fĂŒr den weltweit schwieriger werdenden ArbeitskrĂ€ftemangel.
  • Der Kaffee wĂ€chst an steilen BerghĂ€ngen und wird von Hand geerntet. Der Transport zur Verarbeitung ist extrem arbeitsintensiv.
Geschmack und Herausforderungen
  • Der meiste peruanische Kaffee wird gewaschen verarbeitet.
  • FrĂŒher galt peruanischer Kaffee als sĂŒĂŸ, vollmundig, aber nicht besonders komplex. Heute ist er oft blumig, saftig, aromatisch und vielseitig.
  • Eine große Herausforderung ist Blattrost (Leaf Rust), ein Pilz, der KaffeebĂ€ume befĂ€llt. Viele beliebte Sorten wie Typica und Caturra sind anfĂ€llig.
  • Einige Farmen reagieren mit neuen Sorten wie Geisha und verschiedenen Bourbon-Varianten.
Wichtige Anbaugebiete Perus
  • Cajamarca (Norden): gut organisierte Kleinbauern, etwa 20–22 % der Produktion.
  • JunĂ­n: etwa 20–25 % der Produktion; Region litt besonders in den 80er- und 90er-Jahren.
  • Cusco: bekannt durch Tourismus in Richtung Machu Picchu.
  • San MartĂ­n (Osten der Anden): kleine Farmen mit 5–10 Hektar; frĂŒher Koka-Anbau, heute Kaffee, Kakao und Honig.
Fazit
  • Kaffee ist fĂŒr Peru enorm wichtig: mehr als zwei Millionen Menschen arbeiten direkt oder indirekt in der Branche.
  • Es lohnt sich, die vielfĂ€ltigen SpezialitĂ€tenkaffees aus Peru zu entdecken.
Hackerin: So hat sie den Millionenbetrug illegaler Casinos aufgedeckt
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Hackerin: So hat sie den Millionenbetrug illegaler Casinos aufgedeckt

EinfĂŒhrung
Die investigative Journalistin und ethische Hackerin Lili Wittmann hat ein riesiges Netzwerk illegaler Online-Casinos aufgedeckt. Sie hackte die GlĂŒcksspielbehörden von Curaçao und Malta und legt offen, wie Milliarden an Steuergeldern hinterzogen werden und wie organisierte KriminalitĂ€t davon profitiert.

Der Anfang: Eine SicherheitslĂŒcke
Alles begann mit einer SicherheitslĂŒcke beim legalen Anbieter Merkur Casino. Passkopien und Gehaltsnachweise lagen offen im Netz. Die verwendete Software stammte von SoftSwiss, die auch Dutzende illegale Casinos hostete. "Wir haben uns gefragt: Wie zum Teufel ist das möglich, dass Daten so wenig geschĂŒtzt sind?"

Das System: Legal vs. Illegal

  • Legal: Seit dem GlĂŒcksspielstaatsvertrag 2021 möglich. Erfordert Lizenz, Steuern (5% auf EinsĂ€tze) und Spielerschutz (max. 1.000 € Verlust/Monat).
  • Illegal: Keine Lizenz, keine Steuern. Zielgruppe sind oft "VIPs" (SpielsĂŒchtige, die Haus und Hof verlieren). Verfahren werden oft wegen KomplexitĂ€t eingestellt.

Der Hack: Zugriff auf die Behörden von Curaçao
Um die wahren EigentĂŒmer zu identifizieren, wurde sie kreativ:

  1. Account bei der Curaçao Gaming Authority unter falschem Namen erstellt.
  2. Durch eine SicherheitslĂŒcke (Upload von Code statt Datei) verschaffte sie sich 9 Monate Zugriff auf den Behördenserver.
  3. Sie erbeutete 80 GB Dokumente zu ĂŒber 8.000 Casinos.
  4. Die Erkenntnis: Die Behörde wusste genau, dass sie den illegalen Markt ermöglichte (interne Notizen zu LĂ€ndern mit Rechtsrisiken), verdiente aber fett daran (ca. 50.000 € pro Lizenz, ca. 1% des BIP von Curaçao).

Das Netzwerk: Platin Casino & SoftSwiss

  • Platin Casino: Vermutlich das grĂ¶ĂŸte illegale Casino Deutschlands (EigentĂŒmer Thomas Daniel K., Frankfurt, sponserte Deutschrap).
  • SoftSwiss: Firma aus Berlin (GrĂŒnder Ivan Montik). Bietet "White-Label"-Software. Bezieht 10-15% der Spielverluste.
  • Die astronomischen Zahlen:
  • Netzwerk-Umsatz 2025: 1,8 Milliarden Euro.
  • GeschĂ€tzter Steuerschaden in Deutschland: 250 Millionen Euro.
  • Festnahme von Thomas K. und Sicherstellung von 80 Millionen Euro durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt.

Folgen fĂŒr die Whistleblowerin

  • Rechtliche Risiken: Malta erwirkte eine einstweilige VerfĂŒgung. Die Prozesskosten (ca. 20.000 - 30.000 €) trĂ€gt sie selbst.
  • Persönliche Risiken: Sie arbeitete prĂ€ventiv mit der Staatsanwaltschaft zusammen, um sich vor mafiösen Strukturen zu schĂŒtzen (die Verbindungen der Betreiber zur organisierten KriminalitĂ€t und zur AfD tauchten in den Daten auf).
  • Finanzierung: Ihre unabhĂ€ngige Recherche finanziert sie ĂŒber Patreon.

Fazit
Die Recherche zeigt ein massives Versagen der internationalen Aufsicht und die enorme gesellschaftliche Relevanz von ethischem Hacking. "Ich habe mich gefragt: Wie zum Teufel ist das möglich, dass Daten so wenig geschĂŒtzt sind?"

Die coolste MĂŒhlen-Modifikation bisher: Pietro x A2
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Die coolste MĂŒhlen-Modifikation bisher: Pietro x A2

Der Traum: Pietro-QualitÀt ohne die Nachteile

Die Pietro HandmĂŒhle mit ihren legendĂ€ren Pro-Flachmahlscheiben liefert laut Analyse einen der besten Filterkaffees (hohe Klarheit, Saftigkeit, SĂŒĂŸe). Allerdings ist der Preis von ~500 €/$ und die schlechte Ergonomie (instabil, schwer) fĂŒr viele ein Hindernis.

Die Lösung: Die Community baut einen Hybrid

Kaffee-Enthusiasten wie Merdad, Aaron und vor allem der Ingenieurstudent Durless (Durlis) haben eine geniale Modifikation fĂŒr die gĂŒnstige, motorisierte A2-MĂŒhle (etwa 100 €/$, 700g) entwickelt.

So funktioniert die Modifikation:

  • Ein Vollmetall-Adapter ersetzt das Unterteil der A2.
  • Er nimmt die 58 mm Pietro Pro-Mahlscheiben auf (wahlweise auch gĂŒnstige LeBrew-Kopien).
  • Die moderate Drehzahl von ~60 U/min entfaltet das volle Geschmackspotential der Scheiben.
  • Der Adapter kostete in der ersten Serie (von LeBrew gefertigt) nur ca. 40 $.
Der Kaffee und die Handhabung
  • Geschmack: Absolut phĂ€nomenal. Die typische Klarheit und SĂŒĂŸe der Pietro bleiben voll erhalten.
  • Mahldauer: Langsam. Ca. 1 Minute fĂŒr 15 Gramm. Man sollte parallel das Wasser vorbereiten.
  • Workflow: Etwas Klopfen und SchĂŒtteln ist nötig, um alle Reste aus dem Mahlwerk zu bekommen.
  • Kritik: Die Magnete des AuffangbehĂ€lters könnten stĂ€rker sein. Bei sehr feinen Einstellungen heller Röstungen kann es zu Blockaden kommen (durch Neigen oder kurzes Ausschalten behebbar).
Fazit und Ausblick

Dieses Projekt zeigt den genialen Einfallsreichtum der Kaffee-Community. Es macht ein Spitzen-Geschmacksprofil fĂŒr kleines Geld zugĂ€nglich. Durless plant bereits, die Modifikation vielleicht auch fĂŒr 64-mm-Mahlscheiben zu öffnen! Links zu seinem Discord und Instagram findet ihr unten im Video.

Disney DIS Aktienanalyse + Innerer Wert + Im Quadranten
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Disney DIS Aktienanalyse + Innerer Wert + Im Quadranten

Zusammenfassung der Disney-Aktienanalyse

In diesem Video wird die Walt Disney Company (DIS) aus fundamentaler Sicht analysiert, inklusive einer Bewertung des inneren Werts und einer Einordnung in das Risiko-Ertrags-Quadranten-Modell.

Wichtige Erkenntnisse:

  • Vergleich mit Netflix: Disney wird mit Netflix verglichen. Netflix hatte zuvor eine hohe Bewertung, die nun fĂ€llt und sich Disney annĂ€hert. Disneys Streaming-GeschĂ€ft könnte aufgrund besserer Inhalte und des "One Disney"-Modells langfristig eine höhere Bewertung erreichen.
  • GeschĂ€ftsbereiche: Disney investiert massiv in Parks & Resorts (60 Mrd. USD in 10 Jahren), Streaming (Disney+, Hulu, ESPN+) und Inhalte. Die Parks sind der profitabelste Bereich und können aufgrund der starken Marke 40–60 % höhere Preise als die Konkurrenz verlangen.
  • Finanzkennzahlen: Der Umsatz wĂ€chst im hohen einstelligen Bereich, das operative Ergebnis erholt sich nach der Pandemie. Der freie Cashflow wird fĂŒr das laufende Jahr auf ca. 9 Mrd. USD geschĂ€tzt.
  • Kapitalrendite (ROIC): Historisch lag die Kapitalrendite im mittleren einstelligen Bereich (unter 10 %), bedingt durch hohe Investitionen (z. B. 71 Mrd. USD fĂŒr 21st Century Fox und 137 Mrd. USD fĂŒr Sachanlagen). Der Firmenwert betrĂ€gt 74 Mrd. USD.
  • Risiken: Geringe Kapitalrendite, hohe Verschuldung (47 Mrd. USD), rĂŒcklĂ€ufiges lineares Fernsehen, Sport-Inflation und mögliche Rezessionen. Ein externer Schock (wie TikTok) könnte die AttraktivitĂ€t von Disney verringern.
  • Innerer Wert (Intrinsic Value):
    • Konservativ: Bei einem Free-Cashflow von 5,21 USD pro Aktie, einem Wachstum von 8 % auf 6 % und einem KGV von 15 liegt der innere Wert etwa 50 % unter dem aktuellen Kurs.
    • Optimistisch: Bei einem KGV von 20 (Perfektion eingepreist) liegt der innere Wert nahe am aktuellen Niveau.
  • Quadrant-Einordnung: Disney wird als stabiler Wert im Einklang mit dem Markt eingestuft, mit einer erwarteten Rendite von 6–7 %. Netflix erscheint im Vergleich als das bessere Chance-Risiko-VerhĂ€ltnis.

Fazit:

Disney ist ein starkes Unternehmen mit einer unvergleichlichen Marke, aber die aktuelle Bewertung bietet nur bei optimistischen Annahmen eine ausreichende Sicherheitsmarge. Anleger sollten die hohen Investitionen und das Rezessionsrisiko im Auge behalten.