
Du vs. Durchschnitt
📊 Du vs. Durchschnitt: Geld, Gehalt und Vermögen in Deutschland
In diesem Video zeigt Markus von Finanzf, wo du im Vergleich zum Durchschnitt der Deutschen stehst – von Einkommen über Ausgaben bis hin zu Vermögen und Rente.
💰 Einkommen- Durchschnittsgehalt (Vollzeit, 2025): 6.441 € brutto/Monat
- Medianeinkommen: 5.466 € – wer mehr verdient, gehört zur reicheren Hälfte
- Einkommensverteilung:
- Untere 10 %: bis 33.828 €
- Unteres Drittel: ca. 44.000 €
- Obere 20 %: ab ca. 80.000 €
- Obere 10 %: ab ca. 100.000 €
- Obere 1 %: ab 219.110 €
- 76 % leben von eigener Erwerbstätigkeit (Männer 83 %, Frauen 69 %)
- 8 % von Angehörigen (v. a. Frauen: 13 %)
- 6 % von ALG I oder Bürgergeld
- 5 % von Rente/Pension
- 3 % von Sozialhilfe/Krankengeld
- 1 % vom Elterngeld (fast nur Frauen)
- 1 % vom eigenen Vermögen
- Grenze: 60 % des mittleren Netto-Haushaltseinkommens
- Alleinlebende: unter 1.446 € netto/Monat
- 2 Erwachsene + 2 Kinder (<14 J.): unter 3.036 €
- 16,1 % der Bevölkerung sind armutsgefährdet (2025)
- Höchste Quoten: Arbeitslose (64,9 %), Alleinlebende (30,9 %), Alleinerziehende (28,7 %), Ruheständler (19,1 %)
- Wohnen: 38 % (2018 noch 34 %) – bei Geringverdienern (<1.300 € netto) sogar 46 %
- Lebensmittel: 14 %
- Verkehr: 12 %
- Freizeit/Sport/Kultur: 9 %
- Gastronomie/Beherbergung: 7 %
- Information/Kommunikation: 5 %
- Kleidung/Schuhe: 4 %
- Eigentümerquote: 47 % (EU-Schlusslicht, EU-Schnitt 68 %)
- Spitzenreiter: Rumänien (94 %)
- In Deutschland: Saarland 60 %, Berlin nur 16 %
- Sparquote: 10,3 % (2024: 11,2 %; EU-Schnitt 8 %)
- Bruttosparquote: 20 % (EU 14,6 %)
- Notgroschen: 32 % der Haushalte können keine unerwartete Ausgabe von 1.300 € stemmen
- Überschuldung: 8,16 % der Erwachsenen
- Ursachen: 23 % bei Alleinerziehenden (Trennung/Scheidung/Tod), 18 % Krankheit/Unfall, 17 % Arbeitslosigkeit
- Median: 10.300 € pro Haushalt (Eurozone: 14.000 €)
- Untere 10 %: bis 800 €
- Untere 40 %: bis 50.000 €
- Obere 20 %: ab 471.000 €
- Obere 10 %: ab 775.000 €
- Warum wenig Vermögen trotz Sparen?
- 65 % des Geldvermögens liegen risikoarm (Bargeld, Konten, Garantieversicherungen)
- Nur 23 % am Kapitalmarkt (14 % Fonds, 7 % Aktien, 2 % Anleihen)
- Realrendite (inflationsbereinigt): nur 0,6 % p.a. – lediglich die reichsten 10 % erzielen positive Realrendite
- Positiv: 2025 besaßen 14 Mio. Menschen Aktien/Fonds/ETFs (Rekord) – vor allem Jüngere (14–39 J.) und Bayern
- Median-Bruttorente: zwischen 900 und 1.200 € – 50 % bekommen noch weniger
- Große Unterschiede zwischen Männern und Frauen
Fazit: Deutsche sparen viel, aber renditeschwach – und die gesetzliche Rente reicht oft nicht. Der Vergleich hilft, die eigene finanzielle Position realistisch einzuschätzen.





