
In <10 min. deine Sparrate für maximale Förderung optimieren
- Schulden tilgen: Teure Schulden (Dispo ~9,4%, Konsumentenkredite ~8,7%) zuerst abbezahlen – das bringt eine risikolose, steuerfreie Rendite.
- Notgroschen aufbauen: 3–6 Monatsgehälter auf dem Tagesgeldkonto als Polster für unerwartete Ausgaben.
- Bis 30 €/Monat ins Altersvorsorgedepot (AVD): 50 % Förderung vom Staat (15 € Zulage). Besonders lohnend bei Kindern (bis zu 65 € Zulage) und unter 25 (einmalig 200 € extra). Mindesteinzahlung: 10 €/Monat.
- 30–150 €/Monat ins AVD: 25 % Förderung. Beispiel: Bei 100 € Einzahlung gibt’s 32,50 € Zulage. Maximal 150 €/Monat für volle Förderung (45 € Zulage). Zusätzlich Steuervorteile möglich.
- Wichtige Abwägung: AVD-Geld ist bis zur Rente gebunden, Auszahlung wird voll versteuert. Nur sinnvoll bei geringen Kosten und wenn das Geld wirklich für die Altersvorsorge gedacht ist.
- Freies ETF-Depot für alles über 150 €/Monat: Flexibel für andere Ziele oder früheren Ruhestand.
- Vermögenswirksame Leistungen (VL): Zuschuss vom Arbeitgeber + ggf. 20 % Arbeitnehmer-Sparzulage (max. 80 €/Jahr) bei Einkommen unter 40.000 €. Nach 7 Jahren ins freie Depot übertragbar. Nur wenige Anbieter bieten VL mit ETFs (z. B. comdirect, Fidelity, Finvesto).
- Betriebliche Altersvorsorge (BAV): Meist unflexibel und teuer. Nur lohnend, wenn der Arbeitgeber mindestens 20–30 % Zuschuss gibt. Alles darüber besser in AVD oder freies Depot.
- Das AVD erlaubt eine steuerfreie Entnahme für eine selbstgenutzte Immobilie. Das Geld aber nicht in Aktien-ETFs anlegen, sondern in kurzlaufende Staatsanleihen oder Geldmarkt-ETF, um Kursschwankungen kurz vor dem Kauf zu vermeiden.
Fazit: Zuerst Schulden tilgen und Notgroschen aufbauen. Dann bis 150 €/Monat ins AVD für maximale Förderung, alles darüber ins freie Depot. Arbeitgeberförderungen (VL, BAV) nur mitnehmen, wenn sie sich wirklich lohnen.






