
Bitcoin: Die BĂ€ren schlagen zurĂŒck
Der Analyst Benjamin (Into the Cryptoverse) prĂ€sentiert eine bearishe Perspektive fĂŒr Bitcoin. Er betont, dass der aktuelle Ausbruch ĂŒber die 50-Wochen-Linie sich fundamental von den BullenfĂ€llen 2019 und 2023 unterscheidet: Der RĂŒcksetzer erfolgte bereits zeitnah, wĂ€hrend die Linie selbst noch fĂ€llt.
đ Warum der Bullenfall nicht zieht- 2019 & 2023: Nach dem Breakout stieg Bitcoin um 35â50 % in 3â4 Wochen, ohne die Linie erneut zu testen.
- Heute: Nur ~10 % Anstieg, dann sofortiger RĂŒcksetzer auf die 50-Wochen-Linie.
- Gemeinsamkeiten mit 2019: Keine Rotation in Altcoins, Top ~2 Monate vor Ende der quantitativen Straffung, drei Zinssenkungen.
- Q4-Tief in Midterm-Jahren: Historisch fĂ€llt Bitcoin in jedem Midterm-Q4 â so auch 2026. Die Tiefs lagen in Q1, Sommer und jetzt Q4.
- Fehlende Volumenspitze: In frĂŒheren BĂ€renmĂ€rkten markierte ein massiver Volumenanstieg den Boden. Aktuell fehlt dieser â auĂer im Februar, aber der war vergleichsweise schwach.
- Stablecoin-Marktkapitalisierung: Sie fiel unter die Tiefs von Februar und Juli â ein klares Warnsignal.
- BTC/USDT-Dominanz: Der Indikator fĂŒr nachhaltige AufwĂ€rtstrends hat noch kein Tief erreicht.
- Gleicher PrÀsident, Handelskriege (USA gegen alle), hawkish Fed (80 % Chance auf Zinserhöhung im Dezember), MAG-7-Aktien stottern.
- NASDAQ fĂ€llt bereits, Ă€hnliches Muster wie 2018 (Q4-Crash). Ein weiterer RĂŒckgang um ~20 % wĂ€re möglich.
- Zinsschock: Nach der ersten Zinserhöhung eines Zyklus braucht Bitcoin ~1,5 Monate SeitwÀrtsbewegung, dann folgt der finale Absturz.
- Aktuell bei ~$76.000, entscheidendes Tief bei $74.900. Wird es durchbrochen, geht es schnell zurĂŒck zu den Sommer-Tiefs (ca. $57.000) oder zur 200-Wochen-Linie.
- Fazit: Der Midterm-Jahres-Tiefpunkt wird vermutlich im Q4 liegen â exakt nach Plan. Die BĂ€ren haben das letzte Wort, bevor es 2027 eine Erholung geben könnte.





