
Kalshis Plan, die größte Börse der Welt aufzubauen
- John Wang von Kalshi stellt klar: Kalshi ist kein reines Onchain-Unternehmen, aber tief in der Krypto-Industrie verwurzelt – mit 90 % Marktanteil bei Krypto-Vorhersagemärkten und Partnerschaften mit Coinbase, Robinhood Crypto, Phantom u. a.
- Kalshi wählt den regulierten Onshore-Ansatz in den USA, plant aber langfristig, auch onchain zu gehen, sobald die US-Regulierung dies zulässt.
- Ryan und David ziehen den Vergleich zu Circle vs. Tether: Kalshi sei der compliant-regulierte, Polymarket der offshore-unregulierte Weg.
- Stärke des Onshore-Ansatzes: Zugang zur breiten Masse (99 % TAM) durch Werbung auf Facebook/Instagram, Partnerschaften mit großen Brokern und App-Store-Präsenz – entscheidend für die nächste Nutzerwelle.
- Kalshi bietet den ersten regulierten Perpetual-Futures-Exchange in den USA an – mit CFTC-Zulassung für Bitcoin und über ein Dutzend weiterer Krypto-Assets.
- Wettbewerbsvorteil: Niedrigere Gebühren als Binance oder Hyperliquid, Leverage bis zu 6x (für Krypto), höhere Hebel für weniger volatile Assetklassen (Gold, Silber geplant).
- Zukunftspläne: Ausweitung auf reale Assetklassen (Gold, Silber), Integration von Kalshi Pro (Trading-View-ähnliche Oberfläche), Kombination von Perps mit Vorhersagemärkten (z. B. Markterwartungen auf Chart anzeigen).
- Kalshi zieht eine rote Linie bei Insiderhandel – mit Überwachung, Ausschluss von Politikern (z. B. Kongressabgeordnete) und präventiven Maßnahmen auf Marktebene.
- Philosophie: Nur durch Verhinderung von Insiderhandel können liquide, skalierbare Märkte entstehen – analog zu traditionellen Börsen.
- Unterstützung für klarere Regeln durch Regulierungsbehörden, um Definitionen von Insiderhandel auch für Vorhersagemärkte zu kodifizieren.
- Kalshi ist nicht nur Sport: Krypto-Vorhersagemärkte machen 20–30 % des Volumens aus, Perps sind um ein Vielfaches größer. Neue Kategorien (Rohstoffe, Politik) wachsen rasant.
- Ziel: Größte Börse der Welt werden – durch Kombination aus regulatorischer Stärke, technologischer Agilität (Start-up-Kultur, 180 Mitarbeiter) und direkter Kundenbeziehung.
- Institutionelle Adoption: Block Trades (z. B. Umwelt-Hedgefonds), Partnerschaften mit Brokern (Wealthsimple, XP) und Integration in SCMs.
- Früher parallele Ankündigungen (NHL, XAI etc.), heute klarer Vorsprung von Kalshi: 4-5x größer im Krypto-Bereich, früher bei regulierten Perps und institutionellen Deals.
- Drittanbieter versuchten, beide Plattformen gegeneinander auszuspielen – dieser Effekt habe nachgelassen.
Fazit: Kalshi verfolgt eine ambitionierte Strategie, um von einer Sport-lastigen Vorhersageplattform zur führenden, regulierten Börse für Vorhersagen und Perpetual Futures zu werden – mit Fokus auf Massenmarkt, institutionelle Kunden und neue Assetklassen.






