
Mojmir Hlinka: Falle des Jahrhunderts für Anleger!
Mojmir Hlinka (Moumier Linker) und Mario Lochner analysieren den jüngsten Einbruch bei KI- und Halbleiteraktien. Hlinka betont: Märkte sind nicht logisch, sondern psychologisch. Nach extremen Gewinnen setzten massive Gewinnmitnahmen ein – trotz hervorragender Quartalszahlen (z. B. Infineon 25 % über Erwartung). Der Absturz sei eine historische Bärenfalle, keine Trendwende. Die KI-Revolution stecke noch in den Kinderschuhen. Anleger sollten nicht panisch verkaufen, sondern diszipliniert bleiben.
Anlagestrategie: Disziplin und Beimischung- Kein perfektes Timing: Niemand trifft das absolute Hoch oder Tief. Nachkaufen nur bis zur ursprünglichen Gewichtung (z. B. 5 % auf 10 % aufstocken, nicht übergewichten).
- KI-Titel gehören als Beimischung in ausgewogene oder dynamische Depots, nicht als Kern.
- Sektor-Rotation: Geld fließt von Chips in Software (z. B. Microsoft +10 % nach Zahlen).
- Vorsicht vor Crashpropheten: Historisch lagen sie nur selten richtig (Dotcom, Lehman). Langfristig orientierte Anleger fahren besser.
- Fed hält Zinsen nicht wegen Inflation, sondern um Trump Zeit zu geben, den Ölpreis zu drücken. Die US-Inflationszahlen zuletzt gut.
- Iran-Krieg: Hlinka lag mit seiner Prognose eines schnellen Endes falsch. Der Ölpreis schwankt stark. Sobald Ruhe einkehrt, könnten Märkte massiv steigen.
- Digitaler Euro: Hlinka warnt vor Bürokratie und Freiheitseinschränkung – im Gegensatz zur Schweiz, die Bargeld in der Verfassung verankert hat.
- Gold sucht nach seiner Investitionsidentität. Physisches Gold („Tafelschokolade“) gibt Sicherheit, aber die Volatilität ist gering – und das ist gut so.
- Nestlé ist strukturell schwach: starker Franken nicht genutzt, Kinderlebensmittel-Skandal, viele Kunden lehnen die Aktie ab. Danone ist die bessere Alternative.
„Ruhe bewahren. Es ist gar nichts passiert. Märkte sind psychologisch, der größte Fehler ist, nichts zu investieren.“ – Mojmir Hlinka





