
Espressomühle Lelit Steve: die Zusammenfassung zum Test
Die Lelit Steve ist eine Weiterentwicklung der Lelit William. Sie liefert solide Espressoergebnisse, hat aber einige Einschränkungen in der Bedienung und Präzision.
Mahlgradeinstellung- Stufenweise Verstellung – jeder Schritt entspricht ca. 5 Sekunden Unterschied im Espresso-Durchlauf (z. B. von 25 auf 30 Sekunden).
- Begrenzt feinjustierbar – ein genaues Einstellen auf z. B. 27,5 Sekunden ist schwierig.
- Display erlaubt zeitgesteuerte Mahlmenge (z. B. 6 Sekunden).
- Schwankungen von etwa 0,2 g Standardabweichung – gemessene Mengen lagen zwischen 18 g und 19 g bei gleicher Zeit.
- Gute Partikelverteilung mit schmalem Hauptpeak und vielen Feinstpartikeln – ergibt viel Körper und Schwere, etwas weniger Klarheit.
- Geeignet für alle Röstungen (hell, mittel, dunkel).
- Nach jeder Mahlung bleiben ca. 5 g alter Kaffee im Mahler (temporärer Totraum).
- Bei Mahlgradwechsel oder längerer Pause (z. B. über Nacht) oxidiert dieser Kaffee und verfälscht das nächste Ergebnis.
- Erschwert die Reproduzierbarkeit und Reinigung.
- Spiel im Gewinde der Mahlgradeinstellung – gleiche Einstellung liefert nach einer Verstellung oft unterschiedliche Ergebnisse.
- Reinigung ist aufwendig wegen der komplizierten Bauweise.
- Sehr schnell: 30 g in ca. 10 Sekunden, 18 g in ca. 6 Sekunden.
- Angenehme Lautstärke von etwa 82 dB.
Die Lelit Steve kann guten Espresso produzieren, erfordert aber Einarbeitung und Toleranz gegenüber Ungenauigkeiten. Wer mit den Einschränkungen umgehen kann, erhält eine schnelle und geschmacklich solide Mühle.






