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Neueste Analysen(7)

Die Mühle, die ihren Mahlgrad vergisst — Eureka Specialita Smart im Test
Kaffeemacher|09. Mai

Die Mühle, die ihren Mahlgrad vergisst — Eureka Specialita Smart im Test

Zusammenfassung: Eureka Specialita Smart – Test und Kritik

In diesem Video testen die Kaffeemacher die Eureka Specialita Smart, eine vermeintlich smarte Weiterentwicklung der legendären Specialita. Der Fokus liegt auf den neuen Assistenzfunktionen, die den Mahlgrad und die Dosierung digital unterstützen sollen.

Kernproblem: Die Mahlgrad-Anzeige ist unzuverlässig
  • Die Mühle misst den Mahlgrad (Mahlscheibenabstand) bei jedem Neustart neu. Das führt dazu, dass die angezeigte Zahl zwischen Ein- und Ausschalten um 2-3 Stufen springen kann – obwohl sich mechanisch nichts verändert hat.
  • Ein gespeichertes Rezept (z. B. Mahlgrad 17) wird dadurch unbrauchbar, da die Mühle beim nächsten Start plötzlich 19 oder 15 anzeigt.
  • Fazit der Tester: Die Sensorik ist zu ungenau. Die Mahlgrad-Anzeige ist „kontraproduktiv“ und „eine Bruchlandung“. Man könne sich nicht darauf verlassen.
Weitere Schwächen (Assistenzfunktionen)
  • Daumen-hoch-Funktion: Nach einem Bezug kann man die Extraktionszeit eingeben. Die Mühle gibt dann eine Empfehlung, ob feiner oder gröber gemahlen werden soll. Diese Empfehlung war im Test oft unpräzise – besonders bei helleren, komplexeren Röstungen (z. B. Mano).
  • Dosierungsanpassung: Die Mühle versucht, die Mahlzeit automatisch anzupassen, wenn der Mahlgrad verstellt wird (da feinerer Mahlgrad weniger Kaffee in gleicher Zeit liefert). Auch dies funktioniert nicht zuverlässig – die Menge wich oft um 0,5–1,0 g vom Ziel ab.
Positive Aspekte
  • Mahlwerk und Partikelverteilung sind solide (250 µm Hauptpeak, gute Reproduzierbarkeit).
  • Der Motor ist relativ leise (77 Dezibel, unter 80 ist gut).
  • Die Rezeptspezicherung (für verschiedene Kaffees) ist grundsätzlich eine gute Idee, wird aber durch die unzuverlässige Mahlgrad-Anzeige entwertet.
Fazit

Die Tester sind enttäuscht. Sie sehen die Smart-Funktionen als Rückschritt statt Fortschritt. Statt den Nutzer zu unterstützen, verunsichere die Mühle ständig. Die Empfehlung: Lieber zur klassischen, mechanischen Specialita greifen und auf das digitale „Gegrütze“ verzichten.