
Bitcoin will loslegen, aber die Liquidität lässt es nicht zu
Der TBL Liquiditätsindikator gab am 11. September ein Verkaufssignal. Seitdem sinkt die Liquidität. Trotzdem stieg Bitcoin weiter, was zeigt, dass eine zweite Kraft am Werk ist: die interne Dynamik von Bitcoin (Angebot und Nachfrage).
Liquidität als entscheidender FaktorBitcoin wird vom Markt als Risikoanlage gesehen und reagiert daher empfindlich auf die verfügbare Geldmenge. Der TBL Liquiditätsindex (0-100) misst diese Liquidität. Sein Indikator zeigt Wendepunkte: Rot (Verkaufssignal – sinkende Liquidität) und Grün (Kaufsignal – steigende Liquidität). Ein Handel allein nach diesen Signalen brächte +53 % Rendite (vs. -8 % Buy-and-Hold).
Die 3 Bremsklötze der Liquidität- Steigende Zinsen: Die 10-jährigen US-Staatsanleihen erreichten 5,3 %. Das verteuert Kredite und entzieht dem System Geld.
- Anleihevolatilität: Der MOVE-Index schoss auf über 110. Banken vergeben weniger Kredite und fordern mehr Sicherheiten.
- Starker Dollar: Der Dollar-Index stieg auf etwa 102. Fremdwährungskredite werden teurer, die Wirtschaft wird ausgebremst.
Warum fällt Bitcoin nicht? Die Verkäufer sind erschöpft. Laut James Check (Checkonchain) haben diejenigen, die verkaufen wollten, bereits verkauft. Jetzt dominieren echte Käufer. Das TBL State Grid verortet Bitcoin in der Zone „Unglaube" – die Leute glauben nicht, dass der Kurs weiter steigt. 70 % der Bitcoins werden mit Gewinn gehalten, was die Haltebereitschaft erhöht.
Ausblick: Wann kommt der Turbo?Die Liquidität lockert sich bereits:
- Renditen gesunken (von 5,3 % auf ~5,1 %)
- Volatilität rückläufig (MOVE von über 110 auf ~102)
- Dollar schwächelt (von 102,6 auf ~102)
Wenn der Liquiditätsindikator dreht (grüner Punkt) und beide Kräfte in die gleiche Richtung wirken, kann Bitcoin richtig durchstarten.






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