
Bitcoin stagniert am 50-Wochen-Durchschnitt
Bitcoin ist an den 50-Wochen-Durchschnitt (50W MA) gestoßen und hat dort zunächst gestoppt. Dies wird als potenziell entscheidende Marke angesehen – in der Vergangenheit markierte ein nachhaltiger Ausbruch darüber oft das Ende eines Bärenmarktes, während eine Ablehnung diesen verlängern konnte.
Historischer Kontext und wiederkehrende Muster- Bärenmarktrallyes: In früheren Bärenmärkten (z. B. 2014/15, 2018, 2022) gab es ebenfalls starke Erholungen vom Sommertief, die am 50W MA scheiterten oder ihn nur kurz durchbrachen.
- Vergleich mit 2018: Die Rallye von 2026 zeigt verblüffende Ähnlichkeiten:
- Sowohl 2018 als auch 2026 benötigte Bitcoin exakt 51 Vier-Stunden-Kerzen vom Ausbruchspunkt bis zum 50W MA.
- In beiden Fällen betrug die Rallye vom Sommertief etwa 40%.
- Warnung vor voreiligen Schlüssen: Ein Stopp am 50W MA bedeutet nicht zwangsläufig eine Ablehnung – selbst in Bullenmärkten kam es dort zu kurzen Verschnaufpausen.
- Jahreszeitliches Muster: In den letzten drei Zyklen fiel der endgültige Marktzyklus-Tiefpunkt erst nach den US-Midterms (Anfang November). Ein Oktober-Tief sei möglich, aber nicht sicher.
- Prä-Halving-Jahr vs. Midterm-Jahr: Alle nachhaltigen Ausbrüche über den 50W MA erfolgten im Prä-Halving-Jahr (z. B. 2015, 2019, 2023), nicht im Midterm-Jahr. Der aktuelle Zeitpunkt (August im Midterm-Jahr) sei historisch ungewöhnlich.
- Strategie: Der Analyst empfiehlt dennoch, nach dem Sommertief mit dem Kauf zu beginnen – auch wenn kurzfristige Verluste möglich sind. Dies sei in der Vergangenheit (2018, 2022) die rentabelste Strategie gewesen.
Ob Bitcoin den Bärenmarkt endgültig beendet hat, ist noch offen. Die Rallye ist historisch beispiellos in ihrer Stärke im Midterm-Jahr, aber ähnliche Muster (40% Rallye, Ablehnung am 50W MA) gab es schon. Ein Abwarten nach den Midterms könnte Klarheit bringen.






